Wahrheit ist eine Glaubenssache


Wie eine sich als Qualitätsjournalismus ausgebende Kommentierung (nicht Berichterstattung) des Mollath-Verfahrens die Öffentlichkeit – durch Unterlassen – manipulieren soll.
http://www.humana-conditio.de/?p=836

Dazu:

Zitat:
Klöckner: In unserem Buch wird in einem Beitrag geschildert, wie ein Redakteur des Magazins “Stern” auf den Fall Mollath reagiert hat: “Wir sind keine Anhänger von Verschwörungstheorien: In diesem Falle konstruieren Sie ja wohl eine Verschwörung der Psychiatrie und der Justiz mit der Bankenwelt, um unschuldige Menschen, die Ihnen auf die Schliche gekommen sind, mundtot zu machen.” So sieht meines Erachtens ein Totalausfall des kritischen Journalismus aus.

Pommrenke: Mich kontaktieren zahlreiche Menschen, die verzweifelt nach jemandem suchen, der zuhört, der sich ihre Geschichte anschaut. Dabei handelt es sich häufig auch um Erfahrungen mit Psychiatrien, mit Gutachtern, mit Gerichten und Politikern. Vieles klingt verworren.

Aber ist es nicht Aufgabe von Journalisten und einer demokratischen Öffentlichkeit, auch vermeintlich Verwirrten zuzuhören? Wer sagt denn, dass die Verwirrungen nicht durch das erlebte Unrecht entstehen? Ohne eine Überprüfung des jeweiligen Falles, lässt sich das schlichtweg nicht sagen. Dann würde man einfach nur vorverurteilen. Und genauso ist es Herrn Mollath geschehen.
Zitat Ende

Dazu:

http://derstandard.at/1381374170447/Justizskandal-Gustl-Mollath-Totalausfall-des-kritischen-Journalismus

Dazu:
http://www.humana-conditio.de/?page_id=273

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