Vorausschauende, gestaltende Politik?


In Erfüllung der Garantien des Grundgesetzes und der Länderverfassungen? Fehlanzeige! Ein Blick auf die (fehlende) Versorgung der Bürger mit erschwinglichem Wohnraum und was zu tun ist.

Zitat:

“Wir plädieren für einen Paradigmenwechsel: Wohnen für Menschen, nicht für Profite! Scheitert eine soziale Wohnungspolitik, hat das fatale gesellschaftliche Folgen. Es gilt die vielfältigen Vorschläge für eine soziale Wohnraumversorgung aus der Zivilgesellschaft ernst zu nehmen. Auf dem Spiel stehe nicht nur die soziale Ausgewogenheit der Städte, sondern auch der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft.”
Offener Brief, siehe unten

Zitatende

Deutschland ist ein Sozialstaat, auch wenn es der neoliberale Mainstream seit spätestens den 90er-Jahren nicht (mehr) wahrhaben will. Statt vieler ein Blick in die Bayerische Verfassung, worin der Anspruch des Bürgers auf eine angemessene Wohnung verankert ist. Da hilft es wenig, wenn die CSU-Regierung als Wahlgeschenk 2018 der oberen Mittelschicht aktuell ein Baukindergeld gewährt.

Notwendig sind bundesweit jährlich mindestens 400 000 neue Wohnungen und zwar für die breiten Schichten der Bevölkerungen. Dieser Neubau muss stärker sozial reguliert werden. Ein neuer gemeinnütziger Wohnungssektor muss geschaffen werden und vieles mehr, was dieser offene Brief von 200 Wissenschaftler*innen in allen Einzelheiten darlegt.

Dazu:

Knapper Wohnraum
Forscher ziehen desaströse Bilanz bei der Wohnförderung
SZ

Dazu:

Das Institut für Urbanistik klärt seit Jahren vertiefend auf, wie es scheint, ohne durchschlagenden Erfolg.

Dazu:

#WerkstattDemokratie der SZ
Wohnen in Deutschland: Was muss sich ändern?

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