Umstellen. Das Leben. Kurz- und langfristig.


Nach 2003 bringt 2018 nächste HitzewelleDie Folgen des Klimawandels

Die Hitzewelle als Auswirkung einer Großwetterlage über Skandinavien:
“Seit April hat sich ein riesiges Hochdruckgebiet über Nordskandinavien bis in den nordrussischen Raum festgesetzt”, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Dieses blockiere das wechselhaftere Wetter, das es normalerweise in Mitteleuropa gibt.

Was der langsam(er) gewordene Jetstream verursacht:

“Auch im weiteren Verlauf ist verbreiteter Landregen weit und breit nicht in Sicht. Stattdessen setzt sich das meist sonnige Sommerwetter voraussichtlich fort. Ob die Temperaturen auf allmählich normale Werte für die erste Augusthälfte zurückgehen ist noch sehr unsicher. Nach neuesten Daten kann es auch durchaus sein, dass sich zur Mitte nächster Woche eine neue Hitzewelle anbahnt.”
wetteronline, 1.8.18

Die aktuellen Windbänder zeigen uns, dass sich in der Mitte Europas, in Deutschland, wenig tut. Daher die “stabile Lage”. Etwas, was die CSU gewiss auch gerne hätte. Tempi passati.

Die Hitze wird uns veranlassen, über unsere Art zu leben nachzudenken und Änderungen einzubauen.

Zitat:

Die Vorwärtsbewegung des Jetstreams von West nach Ost wird gebremst

“Sowohl die Dürre in Kalifornien 2016 als auch andere sommerliche Wetterkatastrophen wie die Überschwemmungen in Pakistan 2010 und die Hitzewellen in Texas und Oklahoma 2011 und in Europa 2003 führt das Forscherteam um Michael Mann von der Penn State letztlich auf den menschgemachten Klimawandel zurück: Weil sich die Arktis durch die Treibhausgase schneller erwärmt als andere Regionen und weil sich vor allem im Sommer die Kontinente stärker als die Ozeane aufheizen, wird auf der Nordhalbkugel die Wellenbewegung der weltumspannenden Winde zwischen Nord und Süd verstärkt und ihre Vorwärtsbewegung von West nach Ost gebremst.

„In Daten aus Computersimulationen wie auch aus Beobachtungen sehen wir Veränderungen, die ungewöhnlich anhaltende, extreme Mäander des Jet-Streams begünstigen, und diese wiederum unterstützen das Entstehen von Wetterextremen“, sagt Mann. „Wenn dasselbe Wetter wochenlang anhält, dann kann in einer Region aus sonnigen Tagen eine heftige Hitzewelle werden, oder Dauerregen führt zu Fluten“, sagt Stefan Rahmstorf vom PIK.”

https://www.tagesspiegel.de/wissen/klimawandel-menschheit-verursacht-extreme-wetterphaenomene/19577330.html

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