Über die Instrumentalisierung der Corona-Lage


Im Interview mit den NACHDENKSEITEN sagt Mit-Herausgeber des Buches „Lockdown 2020“ Hannes Hofbauer u.a.:

“Die großen Medien und der staatliche Rundfunk begleiten sowohl in Deutschland wie in Österreich den Ausnahmezustand von Anfang an nicht bloß wohlwollend, sie bilden eine Art Brandmauer zum Schutz der autoritär verfügten Maßnahmen. Darin zeigt sich die enge Verflechtung der Macht. Kapital, Staat und Medien sind in unseren sogenannten liberalen Demokratien eng verflochten. Das sieht man auch in anderen Fragen wie z.B. der Einstellung gegenüber der Europäischen Union. Kritische Stimmen kommen im Umkreis der Macht nicht vor. Unternehmer, Politiker und Medienleute treffen sich in entsprechenden Think Tanks, sie leben zunehmend in einer Blase. Wenn dann einmal jemand ausschert, was gar nicht so selten passiert, dann wird er schnell zur persona non grata. Das gilt allen anderen als Warnung. Als Verleger kann ich diesen völlig verholzten Zustand unserer Gesellschaft beobachten, wenn ich auf der Suche nach AutorInnen bin, die sich kritisch zu dieser oder jener Frage äußern sollen. Leicht fündig wird man immer bei RentnerInnen, die ihr Berufsleben oft stillschweigend in Institutionen hinter sich gebracht haben und jetzt über den Wahnsinn, den sie ertragen haben, schreiben wollen.”

(…)

“Wir haben sie [die kritischen Stimmen der Linken], wenn ich das so sagen darf, in unserem Buch „Lockdown 2020“ versammelt. Da schreibt beispielsweise Andrej Hunko, Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke) über die WHO und darüber, wer dort bestimmt, was gesund ist. Oder die österreichische Wirtschafts- und Sozialhistorikerin von der Universität Wien, Andrea Komlosy, widmet sich dem neuen Akkumulationsmodell, das durch die Krise einen Aufschwung erlebt. Joachim Hirsch wiederum, politikwissenschaftliches linkes Urgestein, legt sich gegen den „Sicherheitsstaat 4.0“ ins Zeug. Der bekannte Rechtsanwalt Rolf Gössner wiederum bringt seine Sorge um die Menschenrechte und den Rechtsstaat unter dem Pandemie-Regime zum Ausdruck und der Journalist Walter van Rossum nimmt die medialen „Superspreader“ auf‘s Korn.

NDS

Anm.: mkv
Lesen Sie bitte das aufklärende Interview in aller Ruhe und teilen Sie es.

Und:

Lesen Sie nochmals die Statements von Hirsch und Gössner hier.

Und:

Die Propaganda-Pandemie
Was wäre aus SARS-CoV-2 ohne seine medialen Superspreader geworden?
von Walter van Rossum
https://www.rubikon.news/artikel/die-propaganda-pandemie

Zitat:

Es gibt eigentlich nur eine Erklärung für die enorme Diskrepanz zwischen den Realitäten von Covid-19 und der kollektiven Erstarrung: Gehirnwäsche unvorstellbaren Ausmaßes. Der Fachbegriff lautet Propaganda. Der Erfinder des modernen Propagandabegriffs heißt Edward Bernays. In seinem Buch „Propaganda“ von 1928 legt er die Karten auf den Tisch:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist.“

Ich verzichte hier auf Spekulationen über irgendwelche Akteure im Hintergrund. Ich kenne sie nicht und glaube, Propaganda bedarf nicht unbedingt eines Organisators. Die Mainstreammedien bilden seit geraumer Zeit eine geschlossene Gesellschaft, der jeder nennenswerte Pluralismus abhandengekommen ist. Es war schon länger zu beobachten, wie das Rudel sich selbst hypnotisierte und als Verwalter letzter Wahrheiten auftrat. Im Rausch der Apokalypse hat es sich nun vollends verhext. Die systematisch einseitigen, bei Bedarf falschen Informationen haben sich zu einer Erzählung verdichtet, die sich quasi autonom fortschreibt. Störendes wird verbannt oder kriminalisiert.

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Dazu:

Leserbriefe an die NDS.

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