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In der Causa Mollath

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Was seitens der Staatsanwaltschaft (StA) vorgeschlagen wird, ist Frechheit pur mit Erpressungspotential. Warum? Einzig richtiges Verfahren wäre ein Wiederaufnahmeverfahren zur gerichtl. Überprüfung des damaligen Strafurteils nebst Unterbringungsbeschluss. Genau dies soll will man verhindern, um einen dokumentierten Justizskandal wenigsten formal zu vertuschen. Es soll nur geprüft werden, ob aktuell noch eine Unterbringung aus gutachterlicher Sicht gerechtfertigt/angemessen ist. Ein im Grunde übler Bauerntrick der StA. Genau so sollte es auch von der Presse erkannt werden. Gleichzeitig wird damit Mollath unterschwellig erneut massivem Druck ausgesetzt. Verhält er sich nicht “linientreu” und macht etwa weiterhin genauere Angaben zu den Schwarzgeldgeschäften seiner Frau und der ehrenwerten Hypobank, läuft er erneut in Gefahr, als geisteskrank hingestellt zu werden. Dieser Gedankenansatz ist durchaus naheliegend und passt nur allzusehr in menschelnde (Verteidigungs)denkmuster der Staatsanwaltschaft und der Beteiligten.
Es wundert mich etwas, dass die Presse keinen Weg gefunden hat, Namen der Schwarzgeldkriminellen wenigstens ansatzweise zu benennen, insbesondere deshalb, weil Mollath einen berühmten Namen genannt hat, der starke Bezüge nach Nürnberg aufweist. Die Dame ist zwischenzeitlich offiziell in der Insolvenz, aber sie sollte doch ganz direkt von der Presse befragt werden. Warum nicht? War nicht Günther Beckstein damals bayrischer Innenminister? Der kannte alle LG und OLG Richter in Nürnberg und vorallem die leitenden Persönlichkeiten der Staatsanwaltschaft. Warum wurde er noch nicht offiziell befragt. Nürnberger Schwarzgeldunternehmer(in) + mittelfränkischer Innenminister + CSU-Filz = ? Da sollte doch nachgefragt werden. Der Verdacht drängt sich geradezu auf. Mich macht die Zahnlosigkeit der Presse stutzig. Gefragt werden sollte auf jeden Fall. Wer weiß was noch bekannt wird, dann hängen die mit ihrer Falschaussage.

Der Vorschlag der Staatsanwaltschaft ist letztlich nur ein Vergleichvorschlag, um deren eigenes Fell zu retten und Mollath direkt oder indirekt erneut zum Schweigen zu bringen.

Er hat einen astreinen Freispruch zu bekommen, mit der Feststellung, dass die Unterbringung rechtswidrig war. Die Aussage der einizigen Zeugin der Anklage ist ganz offensichtlich unglaubwürdig, weil sie durch das Leugnen ihrer Schwarzgeldschiebereien unglaubwürdig war und ein Belastungsinteresse hatte, so üblicherweise die Re

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