Sind wir noch die Kinder der Aufklärung?


fragt in der ZEIT in einem sehr lesenswerten Beitrag Philipp Blom. Dort heißt es u.a.:

In einer Welt, in der die Macht von Thron und Altar absolut war, wagten es diese Denker (Diderot und die anderen Autoren des 17. und 18. Jahrhunderts), alles um sich herum und in sich selbst infrage zu stellen und neu zu begreifen. Sie ließen sich durch Zensur und Geheimpolizei nicht einschüchtern, und sie riskierten sogar, durch ihre skandalösen Gedanken über Religion und über Menschenwürde zu Fremden im eigenen Land und in der eigenen Familie zu werden.

Trotz dieser oft sehr realen Gefahren erwies sich das klare Denken als unwiderstehlich und hat dadurch unsere Gegenwart geprägt: Menschenrechte, Liberté, Egalité, Fraternité , Life, Liberty and the pursuit of Happiness, Demokratie, Naturwissenschaft, die Befreiung der Sklaven, das Ende der Kirchenherrschaft und die Emanzipation der Frauen wären ohne sie buchstäblich undenkbar.
ZEIT

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