Schulmeisters´Lebensbuch`


“Der Weg zur Prosperität” – für alle?

Der 70-jährige Autor Stephan Schulmeister rechnet in seinem Anti-Neoliberalismus-Buch mit all jenen ab, die seit Jahrzehnten diesem Irrglauben anheimgefallen sind und weiterhin sehendes Auges die Gesellschaft an die Wand fahren.

—-
Gespräch u.a. mit Autor auf Falter-Radio, youtube

—-

Zur Einstimmung auch:
Oellers, Björn (2018): Neoliberalismus und AfD,
in: Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

https://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Oellers_Neoliberalismus_und_AfD.pdf

—-

Stephan Schulmeister
Der Weg zur Prosperität; Ecowin Verlag,
Salzburg/Wien 2018; 480 S., 28,– €

»Am Ende einer Sackgasse muss man neue Wege suchen.« Seit 45 Jahren nehmen Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Armut zu. Der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen in Europa leiden Not. Immer mehr erhoffen sich soziale Wärme in der nationalen Volksgemeinschaft. Was hat die herrschende Wirtschaftstheorie damit zu tun? Weshalb vertiefen ihre Empfehlungen die Krise? Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Und wie prägt eine Ideologie, nach der nur die Konkurrenz das ökonomisch Beste ermöglicht, unser Zusammenleben? Der Ökonom Stephan Schulmeister erklärt den »marktreligiösen« Charakter der neoliberalen Theorien und entwirft eine neue »Navigationskarte« für den Weg zur Prosperität in einem gemeinsamen Europa.

Autor
Stephan Schulmeister

Stephan Schulmeister, geboren 1947, forschte von 1972 bis 2012 am von Friedrich A. von Hayek gegründeten Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO in Wien und gehört zu den bekanntesten Ökonomen Österreichs. Seine Forschungsschwerpunkte sind die längerfristige Wirtschaftsentwicklung und das Verhältnis von Real- zur Finanzwirtschaft. Er kritisiert den Neoliberalismus als Ideologie im Interesse des Finanzkapitals, nicht des Realkapitals, und sieht sich daher als Freund des Unternehmertums.

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche