Montag im EU-Parlament


GLyphosat-Verlängerung?
Committee on the Environment, Public Health and Food Safety
ENVICommittee meeting -15:00 / 18:30 – 27-11-2017
Tagesordnungspunkt:
13.0 (ENVI/8/11578) Objection pursuant to Rule 106 :
Renewing the approval of the active substance glyphosate (revised Commission draft act)
EU-Website-Video

Dazu:

EU-Vermittlungs-Ausschuss verlängert Einsatz von Glyphosat um fünf Jahre

Dazu:

8 der 28 EU-Länder votierten nach Angaben der Kommission für eine Verlängerung, darunter auch Deutschland.

Umweltministerin Hendricks kritisierte die Zustimmung als Vertrauensbruch. Sie habe noch am Montag gegenüber Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) erklärt, sie sei “mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat weiterhin nicht einverstanden”. Dennoch habe ein Vertreter des Landwirtschaftsministeriums für eine Verlängerung gestimmt.
SZ

Dazu:

“Es ist ein katastrophaler Zustand auf unseren Feldern”

Reimer: Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gewarnt, dass in Deutschland enorm viele Insekten verschwunden sind. Wir haben E-Mails von Bauernverbänden erhalten, die bezweifelten, dass dies auf die Methoden der Landwirtschaft oder gar auf Glyphosat zurückzuführen sein könnte. Wie ist da Ihre Wahrnehmung?

Florenz: Es ist ein katastrophaler Zustand auf unseren Feldern. Die Insekten sind weg, mausetot ist alles auf den Feldern. Das liegt unter anderem an einem Pflanzenschutzmittel namens Neonicotinoide. Das ist ein Teufelszeug, nicht weil es so gefährlich ist, sondern weil bei Anwendung in einer Packung rund um das Saatkorn ein Insektizid ausgebracht wird, was über sechs, sieben Monate anhält, und dann haben Sie jeden Tag eine aktive Pflanzenschutzbehandlung gegen die Insekten. Das brauchen Sie aber gar nicht jeden Tag; das brauchen Sie vielleicht ein- oder zweimal im Herbst, und dann ist Ende. Ich habe bei meinem Raps 40 Jahre lang einmal im Jahr gegen Insekten gespritzt. Dann haben die einen aufs Haupt gekriegt und dann waren sie in zwei Wochen wieder alle da, und genau das ist richtig. Dieses Leerräumen von Lebewesen in unseren Feldern ist falsch!
dlf-Interview

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