KEIN RKK


Bürgerbegehren 4.0 gegen Stadthalle in Regensburg
Die Initiatoren werben dafür, sich die U-Listen selber herunterzuladen und eigenständig Unterschriften einzuwerben. Zulässig sind nur Unterschriften von Bürgern, die in Regensburg wohnen/angemeldet sind.

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Unterschriftenliste zum Download
3. April 2018

Download der Unterschriftenliste zum Ausdrucken und selbst Sammeln.

Ausgefüllte Liste bitte abgeben bei / einsenden an:

Kultur- und Kongresszentrum Kolpinghaus – Kennwort “Kein RKK” – Adolph-Kolping-Straße 1 – 93047 Regensburg

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Anm.: mkv

Solange nicht der Nachweis erbracht ist, dass in Anbetracht der zwischenzeitlich neu vorhandenen zusätzlichen Tagungsmöglichkeiten (z.B. Marina-Center am Alten Schlachthof) tatsächlich ein konkreter Bedarf besteht, halte ich dafür, das Projekt zu stoppen.

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Regensburg braucht kein weiteres RKK-Monster, das im neoliberalen Wettbewerb der Städte vorhandene Strukturen zerstört. Allenthalben ein Haus der Kulturen, wie es sich in Berlin findet. Dort klärt im Sommer Wendy Brown über die Un-Taten des Neoliberalismus auf.

Wendy Brown, geboren 1955, ist eine der streitbarsten Intellektuellen unserer Zeit. Sie lehrt als Professorin für Politikwissenschaften an der University of California in Berkeley. In ihrem jüngsten Buch »Die schleichende Revolution«, das 2015 im Suhrkamp Verlag erschienen ist, analysiert sie, wie der Neoliberalismus den totalen Homo oeconomicus hervorbringt und die Demokratie zerstört. Browns Werke wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Lesen Sie dazu auch ihren Gastbeitrag in den Blättern.

Zitat:

Dieses Fortbestehen der Politik inmitten der Zerstörung des öffentlichen Lebens und insbesondere des gebildeten öffentlichen Lebens in Kombination mit der Vermarktlichung der politischen Sphäre ist ein Teil dessen, was die heutige Politik besonders unattraktiv und schädlich macht – sie ist voller Phrasendrescherei und Posen, es fehlt ihr an intellektueller Ernsthaftigkeit, sie appelliert an eine ungebildete und manipulierbare Wählerschaft und Medienunternehmen, die prominenz- und skandalhungrig sind. Der Neoliberalismus erzeugt einen Zustand der Politik, in dem demokratische Institutionen fehlen, die eine demokratische Öffentlichkeit und alles, was eine solche Öffentlichkeit im günstigsten Fall darstellt, unterstützen würden: aufgeklärte Leidenschaft, umsichtige Überlegungen, Streben nach Souveränität, deutliche Einschränkung der Mächte, die sie außer Kraft setzen und untergraben würden.

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