Kommentare

Stefan Sell zur aktuellen Hartz-IV Diskussion

Eine informative Stellungnahme unter
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wer-bietet-mehr-1

“Schließlich sollten wir über die Jobcenter selber reden, den letzten Außenposten des Sozialstaats: Sie sind derart unterfinanziert, dass in diesem Jahr eine Milliarde Euro Fördermittel, die eigentlich Langzeitarbeitslosen zugutekommen sollten, für Mieten und Personalkosten zweckentfremdet werden.”

Sozialstaatsdialog

Überwindung von Hartz-IV

Co-Vorsitzende Kipping plädiert für Enquête-Kommission
Video/Facebook

"Ich kann mit Kritik umgehen. Ich blende sie aus."

Bundestrainer Löw im TV-Interview

Aus. Geblendet.

Vorausschauende, gestaltende Politik?

In Erfüllung der Garantien des Grundgesetzes und der Länderverfassungen? Fehlanzeige! Ein Blick auf die (fehlende) Versorgung der Bürger mit erschwinglichem Wohnraum und was zu tun ist.

Zitat:

“Wir plädieren für einen Paradigmenwechsel: Wohnen für Menschen, nicht für Profite! Scheitert eine soziale Wohnungspolitik, hat das fatale gesellschaftliche Folgen. Es gilt die vielfältigen Vorschläge für eine soziale Wohnraumversorgung aus der Zivilgesellschaft ernst zu nehmen. Auf dem Spiel stehe nicht nur die soziale Ausgewogenheit der Städte, sondern auch der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft.”
Offener Brief, siehe unten

Zitatende

Deutschland ist ein Sozialstaat, auch wenn es der neoliberale Mainstream seit spätestens den 90er-Jahren nicht (mehr) wahrhaben will. Statt vieler ein Blick in die Bayerische Verfassung, worin der Anspruch des Bürgers auf eine angemessene Wohnung verankert ist. Da hilft es wenig, wenn die CSU-Regierung als Wahlgeschenk 2018 der oberen Mittelschicht aktuell ein Baukindergeld gewährt.

Notwendig sind bundesweit jährlich mindestens 400 000 neue Wohnungen und zwar für die breiten Schichten der Bevölkerungen. Dieser Neubau muss stärker sozial reguliert werden. Ein neuer gemeinnütziger Wohnungssektor muss geschaffen werden und vieles mehr, was dieser offene Brief von 200 Wissenschaftler*innen in allen Einzelheiten darlegt.

Dazu:

Knapper Wohnraum
Forscher ziehen desaströse Bilanz bei der Wohnförderung
SZ

Dazu:

Das Institut für Urbanistik klärt seit Jahren vertiefend auf, wie es scheint, ohne durchschlagenden Erfolg.

Dazu:

#WerkstattDemokratie der SZ
Wohnen in Deutschland: Was muss sich ändern?

Latenz von Feindseligkeit

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Teilen der sogenannten normalen BevölkerungWie damit umgehen?

Zitat:
Mit „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ sind Abwertungen und Diskriminierungen von Menschen allein aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit und unabhängig von ihrem individuellen Verhalten gemeint. Es geht also nicht nur um Rassismus, sondern auch um Antisemitismus, Abwertung und Diskriminierung von Homosexuellen, Obdachlosen, Behinderten, Flüchtlingen, Islamfeindlichkeit. Auch Sexismus und Etabliertenvorrechte gehören dazu. Dahinter steckt eine Ideologie der Ungleichwertigkeit als gemeinsamer Kern. Diese Abwertungen haben die Funktion, sich selbst aufzuwerten und Überlegenheit zu demonstrieren. Solche Ausprägungen finden wir aktuell in dem Kontext von Chemnitz im Zusammenwirken mit den schon erwähnten Faktoren, die auf der Straße sichtbar geworden sind. Aber die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Einstellungsmuster ist weit verbreitet in Deutschland.
Zitatende

Ein außer-ordentlich aufklärerisches Interview, dass der Soziologe und Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer den NDS gab.

Die Infos sollte man wirklich teilen.

Den von Professor Heitmeyer erwähnten weit-sichtigen Aufsatz bereits von 2001 finden Sie hier konkretisiert; und darauf aufbauend eine vertiefende Abhandlung von Gerd Wiegel mit dem Titel Demokratieentleerung und autoritärer Kapitalismus (Z.).

Zitat:

Verschärfte Tendenzen in Ostdeutschland?
Der Zusammenhang von verschärfter sozialer Problemlage, demokratiekritischen Einstellungen und autoritären Anfälligkeiten ist in den meisten empirischen Studien evident. Für Ostdeutschland trifft dieser Befund in noch verstärktem Maße zu, ist die Dimension der sozialen Krise und der allgemeinen Verunsicherung hier doch noch um einiges größer. Ohne voreilige Schlussfolgerungen zu ziehen liegt es doch nahe, die verbreiteten Demokratiezweifel und den verstärkten Hang zu autoritären Lösungen, der sich auch in der stärkeren Ausbreitung rechtsextremistischer Einstellungen niederschlägt, vor dem Hintergrund dieser sozialen Problemlage zu sehen.

Zitatende

Ein Interview mit Herrn Heitmeyer vom Frühjahr 2018 findet sich unter
https://www.tutzinger-diskurs.de/heitmeyer

Zitat:

Von der flotten Definition [der Afd] als „Rechtspopulisten“ habe ich mich inzwischen verabschiedet. Ich denke, man sollte sich davor hüten, diesen Begriff noch weiter zu verwenden. Es handelt sich dabei um eine Verharmlosung, die der Entwicklung der Partei keine Rechnung trägt. Die AfD repräsentiert inzwischen sehr deutlich einen autoritären Nationalradikalismus.

Vereint für Nachhaltigkeit

„United for Sustainability“

http://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Nachhaltige-Jugendbegnung-Die-Ploener-Tafel-hatte-Besuch-aus-China

Anm.: mkv

Beachten Sie den Kommentar!

Angst essen Seele

– Übers älter werden –

http://www.sueddeutsche.de/panorama/interview-mit-ulrich-tukur-ich-bin-ein-angsthase-1.4011689?reduced=true

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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