Kommentare

Vertrauen

Können wir den Medien vertrauen?

Diese Frage stellte der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem 60 Minuten langen Vortrag in Basel am 3. März 2018
YouTube

“Jeder bekommt die Medien, die er verdient hat.”

Achtung: Was Sie lesen, denken Sie auch !

Medien-Navigator

Medienkompetenz:
“Achtsamkeit stärken; eigene Gedanken und Gefühle beobachten.”

Was ist los in Deutschland?

Kühnerts Vision entfacht in der sog. bürgerlichen Presse einen schier lächerlich anmutenden Ent-rüstung-s-sturm.

Ganz anders ein Essay aus dem SPIEGEL:

Unser gegenwärtiges System, die enthemmte Herrschaft des Kapitals nach dem Fall der Mauer, ist ebenso ein historisches Produkt wie alle anderen menschlichen Ordnungen und nicht besonders kompatibel mit dem Ziel einer lebenswerten Umwelt, einem verträglichen Klima und schließlich unseren eigenen Werten. Das spricht längst nicht gegen einen tüchtigen Markt, der für viele Annehmlichkeiten sorgt und etwa auch Meinungsvielfalt garantiert, denn auch die Freiheit der Presse, auch dieser Publikation, ist Akteur und Produkt des Marktes.

Aber diese sinnvolle Einrichtung ist zum Herd einer Ideologie mit fanatischen Zügen geworden. Die Maximierung der Leistung, die Optimierung des Einzelnen und die Verherrlichung reicher Menschen sind zur modernen Ideologie geworden, die zu einer völlig verzerrten Wahrnehmung dessen führt, was bei uns eigentlich los ist.
Nils Minkmar
spon

Eine Stimme der Vernunft in einem Meer von Unsinn

Am Ende schreibt Minkmar:
Der Sozialismus wird nicht wiederkehren und dieser Kapitalismus versagt in der Klimakrise, verliert seine Legitimität und gesellschaftliche Unterstützung, es wird etwas Neues kommen. Höchste Zeit für politische Fantasie, denn unsere Gesellschaft denkt zu eng.

Die Keule der Selbstgefälligkeit

Die Debattenkultur ist dabei längst von Fanatismus geprägt. Zelotisch geht man jene an, die das postmaterialistisch-liberale Weltbild nicht teilen. Man zieht unangemessene Vergleiche (alle Andersdenkenden sind Nazis), überzieht die eigene Einschätzung und legt einen rigiden Moralismus an den Tag.
MAKROSKOP via NDS

"Transatlantische Swingerclubs"

Die Anstalt
youtube
“Die Zeichen stehen auf Eskalation”
K. Wecker

Anm.: mkv

Über die Verwahrlosung von Teilen unserer lieben Medien. Aktuell seit 2014.

Dazu:

https://www.heise.de/tp/news/Realsatiriker-Josef-Joffe-und-Jochen-Bittner-scheitern-auch-am-BGH-3592877.html

Unwort des Jahres 2018?

Auf der Kommentarseite der SZ vom 21.11.2018 tauchen gleich drei potentielle Kandidaten auf:

1. “Fachkräftezuwanderungsgesetz”

Der darin enthaltene Euphemismus des von Minister Seehofer geleiteten Innenministeriums springt einem regel-recht ins Gesicht. Der von Constanze von Bullion verfasste Kommentar erkennt die Angst der Verantwortlichen, das Einwanderungsgesetz (Entwurf) bei seinem Namen zu nennen. Hinzu kommt: Die Bundesagentur für Arbeit hat in ihrer „Fachkräfteengpassanalyse“ im Juni diesen Jahres festgestellt, dass „von einem umfassenden Fachkräftemangel in Deutschland nach wie vor nicht ausgegangen werden“ kann.

Weiters muss man mit Oskar Lafontaine feststellen, dass dieses Gesetz in einem unauflösbaren Widerspruch zum Migrationspakt stünde, für den sich Kanzlerin Merkel in ihrer Haushaltsrede so stark machte.

2. Groß-Scannerei

Die angedachte elektronische Totalüberwachung, diese Prantl´sche “Diesel-Rasterfahndung”, die wohl aus dem “Party!”- Verkehrs-Ministerium kommt, erscheint in der Tat als unverschämter und verfassungswidriger Eingriff in die Freiheitsreche der Bürger. Darauf reimt sich: Schweinerei.

3. Reformsalve

Wer hat schon unmittelbar das Abfeuern von Gewehrsalven erlebt? Wer erinnert sich nicht an die Brandt´sche Definition von “Reform”? Das Zusammenführen beider Begriffe zum UNWORT DES JAHRES liegt für mich auf der Hand. Der Kommentator Leo Klimm (“Das Macron-Paradox”) hat trefflich den reformerischen anfänglichen Fehlschuss (Steuererleicherungen für die Reichen) des französischen Staatspräsidenten umschrieben.

Journalismus muss nutzerfreundlicher werden

Micropayment

Was wäre, wenn: – Du jeden Artikel lesen könntest, der dich interessiert – Du dich nur ein Mal anmelden müsstest, um alles lesen zu können – Du nur für die Artikel zahlen müsstest, die du auch wirklich liest – Du dein Geld zurückbekommst, wenn du den Artikel nicht magst – Es kein Abo gäbe – Es keine Werbung gäbe

https://medium.com/zu-blendle/blendle-7c5f55c75c3d

Ein Europa der Regionen

Presseclub 2016 mit Ulrike Guérot
http://mediathek.daserste.de/Presseclub/Vormarsch-der-Populisten-Welche-Rolle-m/Video?bcastId=311790&documentId=39048164

Guérot ist die Autorin von diesem Buch:
WARUM EUROPA EINE REPUBLIK WERDEN MUSS.

ältere Beiträge « » 

AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

Inhalt

Downloads

Links

RSS Feeds

Suche