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Vom Homo Sapiens zum Homo Sustinens

Wandel: Des Klimas und der Arten

Die gesamte Mitwelt ist im Umbau begriffen, und die Spezies Homo Sapiens wird sich dem anpassen müssen, wenn wir die Evolution zu Homo Sustinens schaffen wollen.

Informieren Sie sich dazu unter:

Klimazonen in Deutschland und Pflanzenwachstum
https://www.plantmaps.com/interaktiv-deutschland-klimazonen-karte-celsius.php

Die Klimakarte verändert sich
https://e360.yale.edu/features/redrawing-the-map-how-the-worlds-climate-zones-are-shifting

Bio-Indikatoren
https://en.wikipedia.org/wiki/Bioindicator

Zeigerpflanzen
https://www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Zeigerpflanzen-Indikatorpflanzen

Frühwarnindikatoren in Sedimenten
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21596394/

Naturschutzamt warnt vor Kipppunkten in der Agrarlandschaft

»Es steht zu befürchten, dass wir an vielen Stellen in der Agrarlandschaft an Kipppunkte gekommen sind, an denen Entwicklungen eintreten, die sich nicht mehr umkehren lassen«, warnt die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, vor dem Öko-Kollaps in der Intensivlandwirtschaft. Der Insektenrückgang habe schon jetzt deutliche Auswirkungen auf Agrarvögel, deren Bestände kontinuierlich abnähmen, konstatiert Jessel. Dies belege, dass der Insektenschwund mittlerweile die Nahrungsketten erreicht habe. »Es ist wie ein Dominoeffekt: Wenn der eine Stein umkippt, dann kippen auch alle anderen«, sagt Jessel.

Quelle:

Insektenschutzgesetz: Wie viel Gift darf’s denn sein?
Experten sind sich einig: Der Insektenschutz braucht den großen Wurf. Doch die Bundesregierung macht lieber Trippelschritte. Was vom Insektenschutzgesetz zu erwarten ist.
von Thomas Krumenacker
spektrum.de

Anm.: mkv

Es steht zu befürchten, dass – wie in der Landwirtschaft – nur “halbe” Sachen gemacht werden. Dabei sind die Warnungen der UNO überdeutlich. Man kommt zu dem Schluss: Die Regierung in Berlin hat es einfach nicht d´rauf. Zeit, es ist höchste Zeit für einen Regierungswechsel mit den Grünen an der Spitze.

Dazu:

September 2020

UN-Bericht: Alle 20 Ziele für Artenschutz wurden verfehlt

Die Weltgemeinschaft hat sämtliche Ziele für die biologische Vielfalt 2020 verfehlt, das zeigt der neueste UN-Bericht. Doch: Ohne Schutz würden drei- bis viermal mehr Tiere und Pflanzen aussterben. Was nun?

https://www.dw.com/de/artensterben-insektensterben-un-biodiversity-outlook-fordert-fordert-transformation-wende/a-54927804

Phenological shifts of abiotic events, producers and consumers across a continent, Tomas Roslin

Phänologie: Erscheinungslehre, Lehre von meist witterungs- bzw. klimaabhängigen (Klima) Lebensäußerungen von Organismenarten oder bestimmten ökologischen Bedingungen mit einer im Jahresablauf bestimmten Abfolge.

Abiotisch: Bezeichnet Vorgänge und Zustände an denen keine Lebewesen beteiligt sind. Der Gegensatz ist biotisch.

https://www.nature.com/articles/s41558-020-00967-7

Warum die Insekten sterben

SZ

Auch die Krefelder Studie aus dem Jahr 2017, durch die das Insektensterben überhaupt erst ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gekommen ist, deutet darauf hin: Demnach ist die Biomasse aller fliegenden Insekten in weiten Teilen Deutschlands innerhalb von 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen.

Das große Ganze ist gefährdet. Der Schwund der Insekten quer über alle Arten hinweg kann nach Meinung mehrerer an dem Schwerpunkt beteiligten Autoren ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen, aus verschiedenen Gründen: Zum einen sind Insekten Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere, deren Überleben ebenfalls gefährdet ist, wenn sie nicht mehr genug zu fressen finden. Zum anderen spielen Insekten eine essenzielle Rolle dabei, dass die Böden fruchtbar und das Wasser sauber bleiben. Ohne sie würden die Stoffkreisläufe in der Natur zusammenbrechen. Ein Beispiel dafür sind im Boden lebende Insekten, die dazu beitragen, dass Blätter und Holz kompostiert und der Dung anderer Tiere entfernt wird. Die Ernährung des Menschen könnte durch den massenhaften Schwund von Insekten gefährdet werden, die Obst- und Nussbäume sowie Gemüse bestäuben.

Es gibt keine Steinpilze mehr

Grund könnte sein: Gülle aus der Landwirtschaft, zu viel Stickstoff mögen Pilze nicht.
ZEIT

Dazu:

Reinhard Mey

"Unheimliche Cocktails von bis zu 34 Pestiziden"

Studie

Wenn Sie am Tag der Einheit einen Spaziergang durch die reine Natur machen wollen, dann sollten Sie vorher diesen Artikel im FREITAG gelesen haben. Es wird Ihnen den Atem verschlagen.

Wo bleibt die Freiheit vor Pestiziden?

Beethoven 9 – Chicago Symphony Orchestra – Riccardo Muti
(youtube – ab 55. Minute)

Textstelle aus Ludwig van Beethoven – Ode an die Freude
Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur; alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.

Und volkstümlicher:
André Rieu – Ode to Joy (All men shall be brothers)
youtube

Anne Hidalgo - Wird sie heute wieder gewählt?

Bürgermeister-Wahl in Paris

Sie kennt nur ein Schlagwort: Ökologie. Oder meist: Soziale Ökologie. Mehr als die Hälfte aller Parkplätze soll weichen, 60.000 Stück. Platz soll entstehen für Bäume, Fuß- und Radwege. Riesige Bereiche des Zentrums, durch die sich derzeit dichter Verkehr wälzt, – um die Kathedrale Notre-Dame, das Quartier Latin, ums Centre Pompidou und Marais – sollen für den Autoverkehr gesperrt werden, nur Anlieger und Menschen mit Gehbehinderungen dürften dort noch Autofahren. Anne Hidalgo will gar nicht erst so tun, als sei es anders: Das Auto muss weg aus der Stadt.

(…)

… ihr Öko-Kurs ist inzwischen europaweit bekannt: Elf Stadt-Chefs, etwa aus Mailand oder Brüssel, reisten Mitte Februar an, um für Hidalgo Wahlkampf zu machen. Und Hidalgo erklärte in einem überfüllten Hörsaal: “Klimaforscher müssen unsere wichtigste Inspiration sein.” Einer ihrer Sätze, der ebenso gut von der Klimaaktivistin Greta Thunberg stammen könnte. “Anne ist die Speerspitze der grünen Bewegung in Europa”, sagten ihre Kollegen auf der Bühne des Hörsaals.
ZEIT

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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