Kommentare

Warum die Insekten sterben

SZ

Auch die Krefelder Studie aus dem Jahr 2017, durch die das Insektensterben überhaupt erst ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gekommen ist, deutet darauf hin: Demnach ist die Biomasse aller fliegenden Insekten in weiten Teilen Deutschlands innerhalb von 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen.

Das große Ganze ist gefährdet. Der Schwund der Insekten quer über alle Arten hinweg kann nach Meinung mehrerer an dem Schwerpunkt beteiligten Autoren ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen, aus verschiedenen Gründen: Zum einen sind Insekten Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere, deren Überleben ebenfalls gefährdet ist, wenn sie nicht mehr genug zu fressen finden. Zum anderen spielen Insekten eine essenzielle Rolle dabei, dass die Böden fruchtbar und das Wasser sauber bleiben. Ohne sie würden die Stoffkreisläufe in der Natur zusammenbrechen. Ein Beispiel dafür sind im Boden lebende Insekten, die dazu beitragen, dass Blätter und Holz kompostiert und der Dung anderer Tiere entfernt wird. Die Ernährung des Menschen könnte durch den massenhaften Schwund von Insekten gefährdet werden, die Obst- und Nussbäume sowie Gemüse bestäuben.

Es gibt keine Steinpilze mehr

Grund könnte sein: Gülle aus der Landwirtschaft, zu viel Stickstoff mögen Pilze nicht.
ZEIT

Dazu:

Reinhard Mey

"Unheimliche Cocktails von bis zu 34 Pestiziden"

Studie

Wenn Sie am Tag der Einheit einen Spaziergang durch die reine Natur machen wollen, dann sollten Sie vorher diesen Artikel im FREITAG gelesen haben. Es wird Ihnen den Atem verschlagen.

Wo bleibt die Freiheit vor Pestiziden?

Beethoven 9 – Chicago Symphony Orchestra – Riccardo Muti
(youtube – ab 55. Minute)

Textstelle aus Ludwig van Beethoven – Ode an die Freude
Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur; alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.

Und volkstümlicher:
André Rieu – Ode to Joy (All men shall be brothers)
youtube

Anne Hidalgo - Wird sie heute wieder gewählt?

Bürgermeister-Wahl in Paris

Sie kennt nur ein Schlagwort: Ökologie. Oder meist: Soziale Ökologie. Mehr als die Hälfte aller Parkplätze soll weichen, 60.000 Stück. Platz soll entstehen für Bäume, Fuß- und Radwege. Riesige Bereiche des Zentrums, durch die sich derzeit dichter Verkehr wälzt, – um die Kathedrale Notre-Dame, das Quartier Latin, ums Centre Pompidou und Marais – sollen für den Autoverkehr gesperrt werden, nur Anlieger und Menschen mit Gehbehinderungen dürften dort noch Autofahren. Anne Hidalgo will gar nicht erst so tun, als sei es anders: Das Auto muss weg aus der Stadt.

(…)

… ihr Öko-Kurs ist inzwischen europaweit bekannt: Elf Stadt-Chefs, etwa aus Mailand oder Brüssel, reisten Mitte Februar an, um für Hidalgo Wahlkampf zu machen. Und Hidalgo erklärte in einem überfüllten Hörsaal: “Klimaforscher müssen unsere wichtigste Inspiration sein.” Einer ihrer Sätze, der ebenso gut von der Klimaaktivistin Greta Thunberg stammen könnte. “Anne ist die Speerspitze der grünen Bewegung in Europa”, sagten ihre Kollegen auf der Bühne des Hörsaals.
ZEIT

Was werden wir ändern?

Wenn wir dieses Virus eingehegt haben? Werden wir diesen Schuss vor den Bug als ziemlich letzten Weckruf erkennen, um mit allen Mitteln den Klimawandel zu bekämpfen?

Dazu:

Wegen des Coronavirus wird die Wirtschaft weltweit heruntergefahren. Doch irgendwann ist das wieder vorbei – und dann muss der Klimaschutz wirklich ernst genommen werden.
26. März 2020
Petra Pinzler
ZEIT

Dazu:

Genau das hat von der Leyen im vergangenen Dezember getan, als sie sich von der EU den “Mann-im-Mond-Moment” wünschte: Europa solle die ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zum eigenen Zukunftsprojekt machen. Solche Reden verändern die Realität sicher nicht unmittelbar, aber sie können ermutigen und beflügeln – und vielleicht sogar bei anderen Menschen, Organisationen und Unternehmen schlummernde Kräfte freisetzen. Europa als Ökomodell-Region – wenn da viele mitmachen, kann das nicht doch etwas werden?
Petra Pinzler
ZEIT

Dazu:

Prof. Maja Göpel
“Unser Wunsch nach mehr, unsere Angst vor weniger – Wie unser Wohlstandsmodell den Planeten ruiniert
blaetter.de

Dazu:

Zu den Ursachen, warum uns Viren heimsuchen

Ein Gespräch mit dem Evolutionsbiologen Rob Wallace über die Gefahren von Covid-19, die Verantwortung der Agrarindustrie und nachhaltige Lösungen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Von Rob Wallace (Interview: Yaak Pabst)
Amerika21

Rob Wallace ist Evolutionsbiologe und Phylogeograf für das öffentliche Gesundheitswesen in den USA. Er arbeitet seit fünfundzwanzig Jahren an verschiedenen Aspekten neuer Pandemien und ist Autor des Buches Big Farms Make Big Flu

Bedeutung für Tiere, Pflanzen, Artenschutz
Im Laufe der Zeit wurden an zahlreichen tierischen, pflanzlichen und mikrobiellen Systemen phylogeographische Untersuchungen betrieben und auch die Zusammenhänge zum jeweiligen Artenschutz diskutiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Phylogeographie

Über das Verhältnis von Solidarität und Egoismus unter uns Menschen

„Kooperation und Hilfsbereitschaft in der Natur“
Pleisweiler Gespräch mit Volker Arzt, Physiker und Journalist
NDS

Zitat:
Gefühle wie Solidarität, Freundschaft oder Hilfsbereitschaft prägen nicht nur bei uns die Art und Weise des Zusammenlebens.

Auch wenn es problematisch ist, Erkenntnisse aus der Tierwelt auf die menschliche Gesellschaft zu übertragen – diese biologischen Forschungen führen fast zwingend zu der Frage nach den evolutionären Wurzeln unserer eigenen Kooperationsfähigkeit. Und zu der Frage nach deren Grenzen:
Sind wir als Spezies überhaupt in der Lage, so miteinander zu kooperieren, dass globale Katastrophen wie Klimawandel, Artensterben, Umweltzerstörung oder Überbevölkerung noch abzuwenden sind.

Hinweis:

Der 20. Juni ist ein Samstag. Die Veranstaltung wird um 14:00 Uhr beginnen. Das Gespräch findet wie üblich in der Nonnensuselhalle in 76889 Pleisweiler-Oberhofen statt. Wir informieren so früh, damit sie planen können. Anmeldungen wie üblich an pleisweilergespr@nachdenkseiten.de. Eine richtige Einladung folgt noch.

Dazu:

Feuersbrunst in Australien

Die aktuelle Brandkatastrophe könnte nun den letzten Anstoß zum endgültigen Umkippen der öffentlichen Meinung gegeben haben, zumal Wirtschaftsexperten damit rechnen, dass die Kosten des Wiederaufbaus die sonstigen Folgen der Brände Australiens Wirtschaft erstmals seit fast dreißig Jahren in eine Rezession führen könnten. Richtig eng dürfte es für Morrison werden, wenn die skeptische Haltung gegenüber dem Klimawandel auch unter der ländlichen Bevölkerung und den Arbeitern in der Rohstoffindustrie schwindet – was mit jedem Tag der Katastrophe wahrscheinlicher wird. Spätestens dann wird hoffentlich der Weg frei für ein klimafreundliches Australien.
https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/februar/australien-in-der-feuersbrunst

SOS im bayerischen Waldmeer

Der Klimawandel vor unserer Haustür

Dichter, Maler und Musiker haben dem Wald unzählige Werke gewidmet. Seit einigen Jahren wird er durch Hitze und Trockenheit gefährdet. Oder? Wetterextreme hat es doch schon immer gegeben? Unser Autor Harald Grill wollte es genauer wissen und hat sich mit Baumexperten im Bayerischen Wald getroffen.

Von: Harald Grill

BR

Dazu:

Die Wälder leiden unter der Trockenheit
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-01/deutscher-wetterdienst-duerre-klima-deutschland-trockenheit

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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