Kommentare

Der Diez Georg, der kann´s

Anm.: mkv

Es es das Momentum der linken Sammlungsbewegung, gepaart mit dem Grünen Habeck, der seine Partei zur Volkspartei machen will. Man muss sich persönlich in den politischen Prozess des notwendigen Wandels einbringen, jedeR an seinem Platz, lokal und global. Laut und klar. Auf der Straße. Analog.

Dazu:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kapitalismus-und-klimawandel-muessen-zusammengedacht-werden-kolumne-a-1222540.html

Zitat

Die Globalisierung also als wirtschaftliche Realität, die für immer größere Konflikte sorgt und gewaltige politische Reaktionen, siehe Trump. Die Globalisierung auch als eine Form von Bewusstsein, ein Bild der Erde, die sie falsch darstellt – als vom Menschen losgelöst, abstrakt wie aus dem All: Für den Philosophen Latour beginnt mit dem Begriff des Terrestrischen das Verständnis für eine andere, neue, notwendige Politik, die über die bisherigen Einteilungen von “links” und “rechts” hinausreicht und die Kategorien des Lokalen wie des Globalen anders denkt.

“Aufstehen” – Politik, die im Lokalen verharrt

Die Klimakatastrophe erfordere neue politische Allianzen, schreibt Latour, die Einteilung in Reaktionäre und Progressive habe ihren Sinn verloren, wenn der Vektor der Modernisierung, also das Versprechen von Fortschritt, aufgekündigt wurde. Das beschreibt die Realität des Neuen Klimaregimes. Was das bedeuten könnte oder auch nicht, zeigen zwei der markantesten politischen Entwicklungen der vergangenen Wochen in Deutschland: die linke Sammlungsbewegung “Aufstehen” und der Erfolg der Grünen in Wahlumfragen.

Umstellen. Das Leben. Kurz- und langfristig.

Nach 2003 bringt 2018 nächste HitzewelleDie Folgen des Klimawandels

Die Hitzewelle als Auswirkung einer Großwetterlage über Skandinavien:
“Seit April hat sich ein riesiges Hochdruckgebiet über Nordskandinavien bis in den nordrussischen Raum festgesetzt”, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Dieses blockiere das wechselhaftere Wetter, das es normalerweise in Mitteleuropa gibt.

Was der langsam(er) gewordene Jetstream verursacht:

“Auch im weiteren Verlauf ist verbreiteter Landregen weit und breit nicht in Sicht. Stattdessen setzt sich das meist sonnige Sommerwetter voraussichtlich fort. Ob die Temperaturen auf allmählich normale Werte für die erste Augusthälfte zurückgehen ist noch sehr unsicher. Nach neuesten Daten kann es auch durchaus sein, dass sich zur Mitte nächster Woche eine neue Hitzewelle anbahnt.”
wetteronline, 1.8.18

Die aktuellen Windbänder zeigen uns, dass sich in der Mitte Europas, in Deutschland, wenig tut. Daher die “stabile Lage”. Etwas, was die CSU gewiss auch gerne hätte. Tempi passati.

Die Hitze wird uns veranlassen, über unsere Art zu leben nachzudenken und Änderungen einzubauen.

Zitat:

Die Vorwärtsbewegung des Jetstreams von West nach Ost wird gebremst

“Sowohl die Dürre in Kalifornien 2016 als auch andere sommerliche Wetterkatastrophen wie die Überschwemmungen in Pakistan 2010 und die Hitzewellen in Texas und Oklahoma 2011 und in Europa 2003 führt das Forscherteam um Michael Mann von der Penn State letztlich auf den menschgemachten Klimawandel zurück: Weil sich die Arktis durch die Treibhausgase schneller erwärmt als andere Regionen und weil sich vor allem im Sommer die Kontinente stärker als die Ozeane aufheizen, wird auf der Nordhalbkugel die Wellenbewegung der weltumspannenden Winde zwischen Nord und Süd verstärkt und ihre Vorwärtsbewegung von West nach Ost gebremst.

„In Daten aus Computersimulationen wie auch aus Beobachtungen sehen wir Veränderungen, die ungewöhnlich anhaltende, extreme Mäander des Jet-Streams begünstigen, und diese wiederum unterstützen das Entstehen von Wetterextremen“, sagt Mann. „Wenn dasselbe Wetter wochenlang anhält, dann kann in einer Region aus sonnigen Tagen eine heftige Hitzewelle werden, oder Dauerregen führt zu Fluten“, sagt Stefan Rahmstorf vom PIK.”

https://www.tagesspiegel.de/wissen/klimawandel-menschheit-verursacht-extreme-wetterphaenomene/19577330.html

Wir wissen spätestens seit 1992 Bescheid!!

Sagen, was man denkt. Tun, was man sagt. Glaubhaftigkeit. Glaubwürdigkeit. Transparenz. Legitimation. Vertrauen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nachhaltigkeit-die-verbannung-der-plastiktuete-kann-nur-der-anfang-sein-1.4005855

Dazu:

https://www.dgvn.de/index.php?id=1339

https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_1987_728.htm

Wer leitete nach der grünen Künast das Agrar-Ministerium?

http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/agrar-umwelt-amt-kritisiert-landwirtschaft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180605-99-585355

Anm.: mkv

Die Vergiftung unserer Mit- und Umwelt schreitet seit 2005 unter den Augen der Kanzlerin Merkel fort. Unions-Minister war seither:

Seehofer – Aigner – Friedrich – Schmidt – Klöckner

Wer hat an der Uhr gedreht?

“Also wir müssen von heute ungefähr 35 Gigatonnen CO2 auf null kommen in 2050. Das sind 30 oder 32 Jahre. Das ist sehr, sehr schnell.”

Kampf gegen die Erderwärmung“Keiner gibt zu, dass es schon fünf nach zwölf ist”

Seit 30 Jahren ist es immer “fünf vor zwölf”: Die Erdatmosphäre dürfe sich in diesem Jahrhundert nur um deutlich weniger als zwei Grad erwärmen, hatte die Staatengemeinschaft im Dezember 2015 vereinbart. Doch die Realität hat das Pariser Klimaabkommen längst überholt. Drastischere Maßnahmen wären angebracht.

Von Georg Ehring

Deutschlandfunk

Zitat:

“Budget in den nächsten 10-20 Jahren aufgebraucht”

Irgendwo zwischen 500 und 1000 Gigatonnen liegt der Ausstoß von Treibhausgasen, den sich die Menschheit in diesem Jahrhundert gerade noch erlauben kann – ohne die Pariser Klimaziele zu sprengen. Auf den ersten Blick sind das gewaltige Mengen. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen und das ist mehr als der Ausstoß eines Industrielandes wie Deutschland pro Jahr. Doch Niklas Höhne warnt:

“Das Wichtige ist, dass das sehr wenig ist. Die derzeitigen CO2-Emissionen sind 35 Gigatonnen. Also: In der ambitionierten Schätzung ist das Budget in den nächsten zehn bis 20 Jahren aufgebraucht.”

Die Emissionen müssten also schnell und durchgreifend gesenkt werden. Eine einfache Rechnung mit klarem Ergebnis:

“Wenn wir wirklich das 1,5 Grad-Ziel einhalten wollen, dann müssen wir komplett aus CO2-Emissionen aussteigen. Wir müssen null erreichen. Und das global bis Mitte des Jahrhunderts, bis 2050. Also wir müssen von heute ungefähr 35 Gigatonnen CO2 auf null kommen in 2050. Das sind 30 oder 32 Jahre. Das ist sehr, sehr schnell.”

Zehn Gebote für eine nachhaltige Welt

Nehmen Sie sich die Zeit für:

http://www.deutschlandfunk.de/appelle-des-20-jahrhunderts-3-die-grenzen-des-wachstums-1972.724.de.html?dram:article_id=418360

Tags zuvor hat Baum im Bundestag einen Vortrag gehalten über die “Zehn Gebote für eine nachhaltige Welt”, die Peter Menke-Glückert vor 50 Jahren formuliert hatte. Menke-Glückert, ein Liberaler, leitete die Umweltabteilung im Innenministerium; ein Umweltministerium gab es damals noch nicht. Baum war beim Stöbern darauf gestoßen und hatte keine Ruhe gegeben, bis die parteinahe Friedrich-Naumann-Stiftung und die FDP-Fraktion zur Diskussion darüber einluden.

„Das Vietnam-Erlebnis der Bourgeoisie ist das Umweltproblem“
Peter Menke-Glückert
https://www.freiheit.org/peter-menke-glueckert-und-die-ten-ecological-commandments

Den entgrenzten (Finanz)Kapitalismus einhegen!

Der Kapitalismus muss kräftig gezügelt werden. Damit Demokratie erhalten bleibt. Und Rechtsstaat. Und Natur. Nachhaltigkeit und Solidarität sind die (Überlebens)Methoden der Wahl. Lokal wie global.

Zum Tod (1. Mai 2018) von Elmar Altvater sei an diese Gesprächsrunde mit Oskar Lafontaine (Die LINKE), der Autorin und Journalistin Daniela Dahn, dem Politikwissenschaftler Elmar Altvater und Diether Dehm (Die LINKE) erinnert.

https://weltnetz.tv/video/526-die-eu-europaeischer-traum-oder-albtraum

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