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Die Ursache von Corona

Corona hat dieselbe strukturelle Ursache wie die ökologische und soziale Krise, zu der der Klimawandel, die Naturzerstörung wie die maroden Gesundheitssysteme gehören. Sie ist in der kapitalistischen Produktion und Ausbeutung der Natur zu suchen, in der imperialen Lebensweise der reichen Länder des Nordens, in der neoliberalen Ideologie.
FREITAG

Quelle:

Das kommt nicht von außen
Raubbau Was Epidemien mit der Zerstörung intakter Ökosysteme durch den Menschen zu tun haben
von Kathrin Hartmann
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-kommt-nicht-von-aussen

Kathrin Hartmann hat gerade ihr neues Buch

Grüner wird’s nicht. Warum wir mit der ökologischen Krise völlig falsch umgehen

im Blessing-Verlag veröffentlicht.

Was zu tun ist

Die Virus-Pandemie als Chance, in globaler Solidarität das alte Wirtschaftssystem zu überwinden

https://awblog.at/warum-wir-globalen-green-new-deal-brauchen/

Göpel und Piketty

Welche Überzeugung haben beide gemeinsam?

“Man kann die ökologische Frage nicht lösen, wenn man sie nicht auch als soziale Frage versteht.”
Maja Göpel, in:

„Unsere Welt neu denken“
Wie können die Menschen auf der voller gewordenen Erde gut leben, ohne ihre Lebensgrundlage zu verzehren? Die Polit-Ökonomin Maja Göpel stellt unser auf ewiges Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem in Frage und sucht nach einem zukunftsfähigen Entwicklungsmodell.
DLF

“Wenn wir wirklichen Klimaschutz haben wollen, wird das nur durch einen großen Abbau sozialer Ungleichheit klappen.”
Thomas Piketty, in:

“Die Wirtschaft funktioniert auch ohne Milliardäre”
SZ-Interview mit Thomas Piketty
SZ
(Hinter der Bezahlwand)

Co2-Anstieg verdreifacht!

“In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die Emissionen an Kohlendioxid auf der ganzen Welt verdreifacht.” – “Die möglichen Konsequenzen für das Klima auf dem ganzen Erdball (…) sind noch nicht sicher abzuschätzen.”
Kanzler Helmut Schmidt
4. Juli 1979, Rede im Bundestag
Deutscher Bundestag, Stenographischer Bericht 167. Sitzung, Seite 13321, rechte Spalte
http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/08/08167.pdf

Europa als Ökomodell-Region

Die ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft als eigenes Zukunftsprojekt der EU

Ein – wohlwollende – Analyse der ZEIT-Reakteurin Petra Pinzler. Sie zeigt auf, wie die GREEN NEW DEAL Pläne der Kommissions-Präsidentin vdL schrittweise doch gelingen könnten.

Notwendig dazu: Europa wird dann Ökomodell-Region, wenn die vielen Städte und Gemeinde mit ihren Bürgern und Politikern mittun.

Dazu:

EU-Klimaneutralität: Großes Pathos mit kleinen Schritten
Eine Kolumne von Petra Pinzler
ZEIT

Dazu:

Greta Thunberg bei der EU-Kommission
Auszug Rede

Dazu:

Bericht der SZ

Dazu:

Gegen die schwarze Null

“Der Klimawandel ist eine noch größere Herausforderung als die deutsche Einheit”, sagt der renommierte Würzburger Wirtschaftswissenschaftler Bofinger, “und es kann doch nicht wahr sein, dass wir in 30 Jahren zu unseren Kindern sagen: Tut uns leid, die Welt ist kaputt, aber wir haben keine Schulden.”
KONTEXTWOCHENZEITUNG

Dazu:

Eine starke Gemeinschaft

Seit mehr als 25 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.700 Mitgliedskommunen aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweite größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet und es ist das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Mitgliedskommune des Klima-Bündnis hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. In Anerkennung des Einflusses unserer Lebensstile auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Welt, verbinden wir lokales Handeln mit globaler Verantwortung.
klimabuendnis.org
Das Netzwerk

Dazu:

Arbeitshilfe für schleswig-holsteinische Städte und Gemeinden!
Klimaschutz und Anpassung in der integrierten Stadtentwicklung
https://wupperinst.org/uploads/tx_wupperinst/Arbeitshilfe_Stadtentwicklung.pdf

Dazu:

Fridays for Future – was bleibt nach den Schlagzeilen?
von Jens Berger

Bleibt zu hoffen, dass das wiedererwachte Interesse für Umwelt- und Klimathemen zumindest abseits der „harten Zahlen“ zu einem Umdenken in unseren Köpfen geführt hat und vielleicht ein langfristiger Prozess in Gang gesetzt wurde, der irgendwann doch einmal zu messbaren Ergebnissen führt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
NDS

Dazu:

“Die unwissenschaftlichen Angriffe häufen sich – man merkt, dass es ernst wird mit dem Klimaschutz in Deutschland.”
Claudia Kemfert, Wirtschaftswissenschaftlerin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Expertenrat der Bundesregierung:
Kabale und Klima
Die Bundesregierung muss schon bald einen Klimarat einsetzen. Als ein Mitglied wird Claudia Kemfert gehandelt. Weil sie sich unter anderem für einen CO2-Preis einsetzt, ist sie unter Beschuss geraten. […]
Seit Wochen lancieren Windkraftgegner, rechtskonservative Portale und neoliberale Forscher Vorwürfe gegen Kemfert. Sie hatte in einem Beitrag für die Zeitschrift “Capital” geschrieben, gestiegene Strompreise lägen nicht an den erneuerbaren Energien, sondern daran, “dass die Stromversorger die günstigen Börsenpreise nicht an uns Verbraucher weitergegeben haben.”
spon

Februar-Ausgabe der "Blätter"

Hans-Gerd Marian und Michael Müller: Der Kampf um Lebensraum. Braune Ideologen im Umwelt- und Naturschutz, S. 81–89
Der Umweltschutz hat braune Linien, wie Hans-Gerd Marian und Michael Müller von den NaturFreunden Deutschlands aufzeigen. Das ist hoch aktuell: Gelingt die sozial-ökologische Transformation nicht, drohen erneut autoritäre Lösungen zur Verteidigung des eigenen Lebensraums.

Paul Chatterton: Die klimaneutrale Stadt, S. 90–96
Die Klimakrise ist auch eine Krise der Stadt. Die urbane Lebensweise ist enorm emissionsintensiv, und der Klimawandel wird sich besonders stark auf Städte auswirken. Der Stadtforscher Paul Chatterton plädiert daher für eine nachhaltig produzierende und kollektiv organisierte Bio-Stadt.

Blaetter.de

Dazu:

Paul Chatterton – Professor of Urban Futures, University of Leeds – is a writer, researcher and campaigner. He is Professor of Urban Futures in the School of Geography. He is currently Director of the University’s Sustainable Cities Group which has launched the ground breaking MSc Sustainable Cities.
(MSc=Master of Science)

Der "geräderte" Kohle-Kompromiss

Die Kanzlerin hält große Reden, zuletzt in Davos. Aber zuhause?

Dazu:

Stellungnahme der ehemaligen Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB)
bund.net

Dazu:

https://www.sueddeutsche.de/politik/klimaschutz-kohleausstieg-kohlekommission-1.4304381

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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