Kommentare

Merkels miserable Umweltpolitik

“Als Deutschland sich noch für das Klima interessierte: Kanzlerin Merkel und ihr damaliger Umweltminister Gabriel 2007 in Grönland”.
TAZ

Wann soll das gewesen sein? Merkel interessiert sich für Unternehmensteuersenkungen und Rentenkürzungen und stellt grundsätzlich immer Wirtschaftsinteressen über alles andere. Das haben wir zuletzt bei den Diskussionen über die Dieselbetrügereien, die Autoindustrie insgesamt, die CO2-Steuer und den Kohleausstieg gesehen. Oder hat sich Merkel – als ehemalige Umweltministerin! – gegen die Glyphosat-Entscheidung ihrer Landwirtschaftsministerin gestellt und für mehr Artenschutz engagiert? Nicht, daß Schröder ein Deut besser gewesen wäre, aber Merkel war nun mal in den letzten 13,5 Jahren Bundeskanzlerin und hat den größten Teil der miserablen Umweltpolitik zu verantworten.
Leser J.A. der NDS

Eine Schülerin liest dem VW-Chef die Leviten

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schuelerin-redet-vw-chef-herbert-diess-ins-gewissen-16186884.html

Radikale Preiswahrheit

Klimaschutz

Es ist an der Zeit, endlich die Suppe einer verfehlten Politik auszulöffeln. Allerdings muss man der Öffentlichkeit dabei endlich reinen Wein einschenken. Denn die CO2-Bepreisung ist keine steuerpolitische Melkmaschine, sondern eine längst überfällige Steuer-Wahrheit, bei dem Klimaschutz den Stellenwert bekommt, den er längst haben sollte: Es geht darum klimakostengerecht fossile Energien teuer und nachhaltige Energien billig zu machen.

Diese neue Preiswahrheit wird eher für die Besserverdienenden spürbar, entlastet aber vor allem Geringverdiener. Deswegen sollte man möglichst schnell damit beginnen, den Menschen das Geld zurückzugeben, das ihnen jahrzehntelang heimlich zum Erhalt der fossilen Strukturen aus den Taschen gezogen wurde. Eine kluge Klimaprämie wird sich auszahlen, in jeglicher Hinsicht. Statt über Begrifflichkeiten zu streiten, brauchen wir eine radikale Preiswahrheit, und dies so schnell wie möglich!

Quelle:

Klimaprämie statt CO2-Steuer
von Claudia Kemfert
Wir brauchen endlich eine radikale Preiswahrheit ohne Tricks und eine klimagerechte Steuerreform. Claudia Kemfert zur Debatte über die Einführung einer CO2-Steuer in Deutschland

capital.de

Global Strike for Future

24 May, 2019

https://www.fridaysforfuture.org/

Concerns of young protesters are justified

Science 12 Apr 2019:
Vol. 364, Issue 6436, pp. 139-140
DOI: 10.1126/science.aax3807

The world’s youth have begun to persistently demonstrate for the protection of the climate and other foundations of human well-being. (1, 2). As scientists and scholars who have recently initiated similar letters of support in our countries, we call for our colleagues across all disciplines and from the entire world to support these young climate protesters (3). We declare: Their concerns are justified and supported by the best available science. The current measures for protecting the climate and biosphere are deeply inadequate.
SCIENCE

Deutschand

https://fridaysforfuture.de/24mai/

Dazu:

Massensterben: Wo bleibt die Wegweisung der Bundesregierung?
von Albrecht Müller
NDS

Dazu:

Das Anthropozän, in dem die Menschheit selbst zum entscheidenden Faktor für die Entwicklung des Systems Erde geworden ist, hat begonnen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artenschutz-die-psychologie-der-zerstoerung-a-1266852.html

Dieser Kapitalismus zerstört den Planeten Erde

Grünes Wachstum ist eine Illusion

Sozialismus
Der Kapitalismus, den wir kennen, ist nicht mit dem Überleben des Planeten vereinbar. Es ist höchste Zeit, das wir ein neues Wirtschaftssystem designen

George Monbiot
www.freitag.de

Zitat:

Das Scheitern des Kapitalismus erwächst aus zwei seiner bestimmenden Elemente. Das erste besteht in permanentem Wachstum. Wirtschaftswachstum ergibt sich zwangsweise aus dem Streben nach Kapitalakkumulation und Extraprofit. Ohne Wachstum bricht der Kapitalismus zusammen, auf einem endlichen Planeten führt permanentes Wachstum aber zwangsläufig in die ökologische Katastrophe.

Wir können nicht unendlich weiter wachsen.

Dazu:

Verlust der Artenvielfalt – massives Umsteuern ist angesagt
von Albrecht Müller
NDS

Dazu:

Die Natur erodiert in einer in der Geschichte beispielslosen Geschwindigkeit.
Robert Watson

Dazu:

Vom homo oeconomicus zum homo cooperativus

Zur Kooperationsmaxime sollte hinzutreten “ein Bewußtsein der sozialen Identität. Das Ganze ist als Zusammenschluß der Einzelnen zu wenig. Zu wenig auch die Schnittmenge der Einzelinteressen. Solidarität ist erst möglich auf der Grundlage von Allgemeininteressen. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile, nicht auf die Teile reduzierbar. Es bedarf eines universalistischen Denkens, das über das Individualinteresse hinausreicht. So erst kommen die Gesellschaft, die Mitgeschöpfe, die Naturnotwendigkeiten in den Blick.”
W. Endemann, freitag-c.

Wir brauchen ohne Wenn und Aber ein neues Wirtschaftssystem, das von seiner Wurzel her sozial und ökologisch fundiert ist.

Und nur durch konkrete Taten, weitsichtige Beschlüsse wie tatsächliche Veränderungen des Status quo werden wir ein menschenwürdiges Überleben unserer Spezies sichern.

Dazu:

Ein umfänglicher Bericht der ZEIT
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-05/umweltschutz-artenschutz-klimawandel-loesung

Rascher Ausstieg aus der Kohle

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/kohleausstiegsgesetz-2.pdf

Gesetzentwurf der Bundesregierung über die Beendigung der Nutzung von Braun- und Steinkohle in Großfeuerungsanlagen (Kohleausstiegsgesetz) …..

Die modernen Seuchen

Klimakrise und Artensterben

Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht. Der Klimawandel, die stetig voranschreitende Zersiedelung und die Intensivierung der Landwirtschaft vernichten ihre Lebensräume.
bund.net

Dazu:

https://www.zeit.de/wissen/2019-04/biodiversitaet-artenvielfalt-artenschutz-konferenz-paris-klimawandel-weltbiodiversitaetsrat

““Die Belege sind unbestreitbar: Die Zerstörung der Artenvielfalt und der Ökosysteme hat ein Niveau erreicht, das unser Wohlergehen mindestens genauso bedroht wie der durch den Menschen verursachte Klimawandel”, sagte Robert Watson, Präsident des Weltbiodiversitätsrats der UNO (IPBES).

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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