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Die Kosten der Bekämpfung der Klimakrise

The Economic Cost of Climate Change

ZEW – Leibniz Centre for European Economic Research

Vortag – online – am
17.11.2021 | 15:00 – 16:00 (CET)

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Zur Klimaneutralität verpflichtet

Der Klima-Beschluss des BVerfG vom März 2021 leitet aus Art. 20a GG ein sog. Klimaschutzgebot her, das „den Staat“, und damit Bund und Länder, aber auch Kommunen zur Herstellung von Klimaneutralität verpflichtet.

Gutachten Prof. Faßbender, Seite 38

Paris-konform

Städte fit machen für das Klimaschutz-Versprechen – Studie für Berlin

Über die Studie
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Klimaneutralität Berlins – pragmatisch definiert als Senkung der Berliner CO2-Emissionen um 95 % gegenüber 1990 – bereits im Laufe der 2040er Jahre erreichbar ist. Dies setze allerdings nicht nur große zusätzliche Klimaschutz-Anstrengungen des Landes, sondern auch eine deutliche ambitioniertere Klimaschutzpolitik auf Bundesebene voraus.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, werden in der Studie rund 50 Maßnahmenvorschläge für das Land Berlin formuliert, die das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) ergänzen und den Weg zur Klimaneutralität in allen Handlungsfeldern unterstützen sollen.

Die Studie „Berlin Paris-konform machen“ schreibt die Vorgängerstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“ (2014) sowie das Gutachten zur Entwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (2015) fort, an denen das IÖW bereits maßgeblich mitgewirkt hat.
Das IÖW führte das Vorhaben im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin gemeinsam mit mehreren Fachpartnern durch und war verantwortlich für die Koordination sowie die Handlungsfelder Gebäude, Wirtschaft und Konsum; BLS Energieplan verantwortete die Bilanzierung und die Energieversorgung, das Reiner Lemoine Institut (RLI) den Verkehr, Luftbild Umwelt Planung LUP unterstützte bei Bilanzierung und Gebäudedaten und IFOK beim Beteiligungsprozess, in dem im Rahmen mehrerer Veranstaltungen und Workshops Stakeholder aus allen Handlungsfeldern einbezogen wurden.

Mehr Infos – Auch zu der Studie

Söders Klimaneutralität

Anfang Mai 2021 kündigte der bayerische MP Söder an, Bayern werde bis 2040 klimaneutral.

Heute, knapp 5 Monate später, ist wenig bis nichts geschehen, um auf diesem Weg fortzuschreiben.

Der Verband der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW – hat nun zusammengefasst, was zu tun ist, damit dieser Zustand der Klimaneutralität erreicht wird: Die Aufgabe ist gewaltig.

Dazu:

Noch 7.047 Tage bis zur Klimaneutralität
Was brauchen wir für das klimaneutrale Bayern 2040?

80 GW an Photovoltaikanlagen (VBEW-Presseinformation: Bayern: Pro Tag 26 Fußballfelder für die Energiewende!)
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13 GW an Windkraftanlagen (VBEW-Presseinformation: Pro Woche 2 Mega-Windräder für die Energiewende!)
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8 Mio. klimaneutrale PKW (VBEW-Presseinformation: Schon ab 2022 keine neuen Verbrenner-PKW mehr?)
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2,4 Mio. regenerative Heizungsanlagen (VBEW-Presseinformation: Jährlich werden 118.000 neue Heizungsanlagen benötigt)
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1.050 neue Umspannwerke (VBEW-Presseinformation: Jede Woche ein neues Umspannwerk in Bayern)
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6 Schiffscontainer mit Batteriespeichern (VBEW-Presseinformation: Sechs Schiffscontainer pro Woche mit Batteriespeichern für Bayern)
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5 Elektrolyse-Container (VBEW-Presseinformation: Pro Woche 5 Elektrolyse-Container für Bayern)
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vbew

Dazu:

MEHR WIND. VBEW macht Druck auf Söder
8.9.21

https://www.sueddeutsche.de/bayern/energiewende-mehr-wind-1.5403212

Kleinwindenergieanlagen (KWEA) für den eigenen Garten

www.spektrum.de

Anm.: mkv
Blick in die nahe Zukunft
Hauseigen erzeugte Energie (Solar, KWEA) fließt in Langzeitspeicher. Auch als Wasserstofftanke für das emissionsfreie Automobil.
“Mit Wind und Sonne seien 80 % Autarkie realistisch für Strom und Wärme.”

´Masterplan Lebensraum 2050`

Konkret muss er sein. Und ganzheitlich.

Bauingenieurin und Professorin Lamia Messari-Becker im Interview mit dem Kulturjournalisten Gerhard Matzig
SZ

Zitat:

Ich bin eine Verfechterin der kommunalen Selbstverwaltung, aber sie muss mit anderen Zuständigkeiten koordiniert werden, siehe Katastrophenschutz. Es liegen gigantische Aufgaben vor uns und es ist höchste Zeit, Nachhaltigkeitspotenziale der gebauten Umwelt zu erkennen, zu heben und sie mit der Lebensrealität der Menschen zusammenzubringen.

Dazu:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ipcc-was-der-neue-bericht-des-weltklimarats-fuer-uns-bedeutet-a-8fec8732-2a82-465a-9ac3-c3467cf17672

"Auf dem Weg in die klimaneutrale Kommune"

7. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog am 14. und 15. Juni 2021
Impulse gaben unter anderem Prof. Dr. Volker Quaschning, die Umwelt- und Klimaschutzministerin Thekla Walker, Mdl und Dipl.-Ing Cornelia Rösler.

Youtube

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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