Kommentare

Autoscham

Städte sind der Schlüssel, um den Klimawandel zu bekämpfen

Colville-Andersen: Ich finde das gar nicht radikal. Klar, das klingt nach einer verrückten Idee. Einer meiner Freunde ist Arzt und hat sich die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen angesehen und festgestellt, dass man die genauso auf Autos kleben könnte. Stellen Sie sich mal vor, was dann los wäre. Was wäre, wenn ab Montag alle Autos mit Warnhinweisen fahren müssten? Das würde die Wahrnehmung des Autos komplett verändern. Dann würden wir vielleicht bemerken, dass in Europa jährlich 35.000 Menschen durch Autos sterben. Dazu kommt die Luftverschmutzung, die Lärmbelastung. Ich finde, da sind Warnhinweise angemessen.
ZEIT

Weiteres Zitat:

Was die Menschen zum Fahrradfahren animiert ist das, was jeder Homo sapiens möchte: schnell von A nach B zu kommen. Eine Stadt muss also so organisiert sein, dass Fahrradfahren nicht die gesündeste oder grünste, sondern die schnellste Alternative ist.

ZEIT ONLINE: Wie erreicht man das?

Colville-Andersen: Indem man Platz schafft, Wege ausbaut, Anreize setzt. Auf lokaler Ebene geschieht das schon an vielen Stellen. Und es wird für Bürgermeister immer peinlicher, wenn sie nicht handeln. In Oslo haben sie in den vergangenen vier Jahren 7.000 Parkplätze entfernt und ein autofreies Stadtzentrum geschaffen. Auch in Paris gibt es viel mehr autofreie Zonen als früher. Überall entstehen Bürgerbewegungen, die genau das fordern.

(…)

Ich habe sechs Jahre lang bei einem Unternehmen gearbeitet, das dazu Pilotprojekte organisiert hat. 51 Prozent aller Güter, die in europäischen Städten transportiert werden, können mit Fahrrädern oder Lastenrädern bewegt werden. Worüber wir hier reden, geschieht längst. In mehr als 80 Städten werden Pakete auf den letzten Kilometern mit Lastenrädern ausgeliefert. In Barcelona gibt es sogar eine eigens geschaffene Zone, in der alle Pakete gesammelt und auf Lastenräder verteilt werden.

Recht auf saubere Luft

Deutsche Umwelthilfe reicht Klagen für „Saubere Luft“ in Passau und Regensburg beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein
DUH

Zitat:

Die NO2-Belastung in Regensburg ergibt sich aus einer Immissionsberechnung, die im Rahmen des Masterplans zur Teilnahme am „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes in Auftrag gegeben wurden. Die Berechnung des Ingenieurbüros Lohmeyer GmbH & Co. KG aus dem Masterplan zeigt, dass im Jahr 2017 neben der D.-Martin-Luther-Straße, an der sich die offizielle Messstation Regensburg Rathaus befindet, viele weitere Straßenabschnitte in Regensburg von Grenzwertüberschreitungen betroffen sind. Auch die Prognose für das Jahr 2020 weist noch erhebliche Grenzwertüberschreitungen von über 50 μg/m3 an den Straßenabschnitten Weißenburgstraße nördlich der Adolf-Schmetzer-Straße (ca. 54 μg/m3) sowie auf zwei Abschnitten der Frankenstraße auf.

Neu eingewanderte tropische Zeckenart

Die Hyalomma-Zecke überträgt das Krim-Kongo-Fieber. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass mildere Temperaturen in Folge des Klimawandels die Wanderungsbewegung von Zecken, etwa aus Afrika nach Nordeuropa, befördern.

Forscher in Deutschland rufen dazu auf, Zeckenexemplare zu fotografieren oder in ein Glas zu verpacken und einzuschicken.

Anschriften über DIE ZEIT.

Ein Burger ohne Fleisch

BEYOND MEAT

Bericht der NYTIMES

Börsennotiertes Unternehmen
https://de.wikipedia.org/wiki/Beyond_Meat

Leitlinien zur nachhaltigen Ernährung finden sich hier (Englisch).

Erste Schritte der Veränderung beginnen genussvoll mit dem Essen.

MENUS of CHANGE
http://www.menusofchange.org/images/uploads/pdf/MOC_2018_Webbook_FINAL.pdf

Klimaschutz im Verkehr

Dazu informiere man sich bei der aktuellen ANSTALT sowie bei der SZ.

Danach erhielt CSU-Minister Scheuer eine “Ohrfeige” von der Kommission und Kanzlerin Merkel soll angeblich das Thema zur Chefsache machen. Zweifel sind insoweit immer angebracht.

Dazu:

Andreas Scheuer: Der Straßenkrieger
CSU-Minister Andreas Scheuer soll die Verkehrswende bewältigen – und verstrickt sich im Kulturkampf.
Von Robert Pausch
ZEIT+

Dazu:

Neue Studie
Mehr Tote durch schmutzige Luft als durch Rauchen
SZ

Autophagie – zelleigene Müllabfuhr

Einmal am Tag Hunger spüren ist eine gute Sache, ganz im Sinne der Autophagie: Begrüße den Hunger wie einen Freund, dann wird dein Körper aufgeräumt.
Francesco Madeo
Der Autor ist Biochemiker und arbeitet am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz.

https://www.fastenwelt.com/fileadmin/user_upload/Presse/Madeo_Fastenwelt.pdf

Unsere gefährdeten Lungen

Deutsche Gesellschaft für Pneumatologie (DGP)

Atmen – Luftschadstoffe und Gesundheit

In diesem Positionspapier fasst die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin den aktuellen Wissensstand zu den Gesundheitseffekten von Luftschadstoffen zusammen und leitet daraus Empfehlungen für einen umweltbezogenen Gesundheitsschutz ab.

https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/DGP_Luftschadstoffe_Positionspapier_20181127.pdf

Dazu:

Das Forum der Internationalen Lungengesellschaften (FIRS) hält die deutschen Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft für sinnvoll.
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/feinstaub-lungenaerzte-grenzwerte-1.4305946

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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