Herrscht in Bayern das Unrecht?


Vor Jahresfrist warf MP Seehofer Kanzlerin Merkel vor, es gäbe in Deutschland eine Herrschaft des Unrechts.

Liest man den Bericht der Süddeutschen Zeitung über die inhumane Abschiebepraxis bayerischer Behörden, so stellt sich von alleine eine Reihe von Fragen:

1. Fällt die obige von Seehofer an Merkel gerichtete Kritik nicht heute auf ihn und seine Exekutive zurück, deren oberster Chef er ist?

2. Opfert Seehofer das Gebot der christlichen Nächstenliebe, auf das die CSU allein durch ihren Parteinamen verpflichtet ist, um in Zeiten des Wahlkampfes auf dem Rücken selbst von Kindern Wähler am rechten Rand abzugreifen?

3. Fühlt sich Seehofer und seine Exekutive nicht Artikel 4 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verpflichtet, die neben dem Folterverbot auch das Verbot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung umfasst?

Um Antworten wird gebeten. Schreiben Sie doch in diesem Sinne Ihrem Landtagsabgeordneten und fordern Sie ihn auf, sich für humane Verhältnisse in Bayern einzusetzen. Oder zu beantragen, den Namen der Partei der Christliche Soziale Union (CSU) zu ändern.
mkv

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