Hans-Jochen Vogels letzter Kampf


Gerechte Bodenreform jetzt

“Die Tatsache, daß der Grund und Boden unvermehrbar und entbehrlich ist, verbietet es, seine Nutzung dem unübersehbaren Spiel der freien Kräfte und dem Belieben des Einzelnen vollständig zu überlassen; eine gerechte Rechts- und Gesellschaftsordnung zwingt vielmehr dazu, die Interessen der Allgemeinheit beim Boden in weit stärkerem Maße zur Geltung zu bringen als bei anderen Vermögensgütern. Der Grund und Boden ist weder volkswirtschaftlich noch in seiner sozialen Bedeutung mit anderen Vermögenswerten ohne weiteres gleichzustellen; er kann im Rechtsverkehr nicht wie eine mobile Ware behandelt werden.”

BVerfGE 21, 73 (74) Beschluß des Ersten Senats vom 12. Januar 1967 – 1 BvR 169/63 – Randziffer 23

Dazu:

SZ-Reportage Seite 3, Freitag, 15. Februar 2019, Kostenpflichtig
SZ

Darin erläutert der ehemalige Münchner OB und Regierender BM von Berlin, x-facher Bundesminister, unermüdlicher Kämpfer mit 93 Jahren, wie die Union seine Bodenreform zu Fall brachte. Heute haben wir den Salat. Vogel weist auf die gute Verhältnisse in Wien hin. Die SZ-Reportage sollte unbedingt gelesen werden! Auch Vogels Interview, 28. Minute, youtube zur Verantwortung jedes einzelnen, wenn es um den Erhalt unserer Demokratie geht.

Dazu:

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/M-nchner-Zukunftsdialog/Brauchen-wir-ein-neues-soziales-Bodenrecht-.html

http://www.die-urbanauten.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/11/Dokumentation-Bodenrecht-27.11.2017.pdf

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche