Grün-rot-rote Mehrheit


Bei der “Generation Greta”

Laut einer aktuellen Umfrage würden sich die 2021 zum ersten Mal wahlberechtigten 18 bis 20jährigen nämlich wie folgt entscheiden: Grüne 42 Prozent, CDU/CSU 24, SPD neun, Linke und AfD jeweils sieben sowie FDP vier Prozent.16 Legt man diese Werte zugrunde, gäbe es bei der Bundestagswahl eine klare grün-rot-rote Mehrheit.

Offensichtlich hat in der „Generation Greta“ Corona die Klimakrise also keineswegs verdrängt. Den Jüngeren ist noch immer bewusst, dass für sie schon heute wirkliche Sicherheit nicht ohne die Bewältigung der Klimafrage zu erreichen ist. Das ist mehr als ein Hoffnungsschimmer. Denn nur wenn es die Mehrheit der Jüngeren mit Hilfe einer Bewegung wie Fridays for Future schafft, die Mehrheit der Älteren davon zu überzeugen, dass die Klimafrage ein wesentlicher Teil der Corona-Krisenbewältigung sein muss, nur dann könnte es doch noch gelingen, der CDU/CSU hinreichend viele potentielle Wähler wieder abzunehmen und damit einen Kanzler der Union zu verhindern – möge der Kandidat nun Söder oder sonstwie heißen.

Abrecht von Lucke
blaetter.de

Dazu passt:

Die treffliche Analyse im vorstehenden Sinne von Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und prominentestes deutsches Fridays-for-Future-Gesicht. Sie erläuterte am 30. 6. bei LANZ, welche ökologischen und gesellschaftlichen Lehren aus der Corona-Krise gezogen werden sollten. Dabei stellte sie CDU-Mann Merz in den tiefen Schatten.

Ihr Kommentar

Textile-Hilfe

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche