Griechenlands Schuldknechtschaft


“Das Land scheint in einem Gleichgewicht niedrigen Wachstums und außerordentlich hoher Arbeitslosigkeit gefangen, ohne über die Instrumente der Wirtschaftspolitik zu gebieten, die seine Misere ändern könnten. Außerdem wird Griechenland von enorm hohen Schulden niedergedrückt und durch eine Reihe von Abkommen und institutionellen, von EU und Währungsunion festgelegten Mechanismen geknebelt, die das Land zwingen, seine Wirtschaftstätigkeit in die Bedienung seiner Schulden zu kanalisieren. Der einzige Ausdruck, der diese Sachlage angemessen beschreibt, ist Schuldknechtschaft.”

Um sich daraus befreien zu können, entwerfen die Autoren einen Alternativplan für Griechenland, der folgende Punkte umfasst: einen radikalen Schuldenerlass, ein Ende der Sparpolitik, die Verstaatlichung des Bankensystems, die Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit, eine ökologisch nachhaltige Industriepolitik sowie Demokratisierung und Umbau des Staates.
Quelle:
NDS und Buch
“Nur Deutschland kann den Euro retten”
von Heiner Flassbeck, Costas Lapavitsas

Dazu:

Was ist ein “geldpolitischer Taliban”?
NDS

Dazu:

Die Schlafwandler
NDS

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