Geld und Nachhaltigkeit


Was lernen wir aus den Paradise Papers?

“Geld und Schuld – eine ökonomische Theorie der Gesellschaft”
von Raimund Dietz

Stimmen zum Buch

Der Autor gibt Anleitungen wie eine aufgeklärte Gesellschaft mit Schulden umgehen sollte und wie die Finanzwirtschaft zu beschneiden und zu ordnen wäre. Es ist wesentlich die Wirkungsmächtigkeit des Geldes zu kennen und es weder zu verharmlosen noch es als Bedrohung der eigenen Humanität zu sehen. Denn sehr wohl kann Geld einer Bürgergesellschaft auch als Mittel der Humanität dienen. Ein beachtenswerter Zugang, der das Thema Nachhaltigkeit in die Ökonomie des Geldes einbringt.

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Doch auch die Volkswirtschaftslehre verkennt das Geld als gesellschaftsbildendes aktives Medium der Selbstorganisation moderner Gesellschaften. Ein wesentlicher Bezugspunkt ist dem Autor Georg Simmels Philosophie des Geldes, der wie Dietz eine Geld- als Kulturtheorie zu entwickeln versuchte.

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Vertiefend

Vollgeld und mehr
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Wie die Banken derzeit Geld schöpfen und wie es sein sollte

Huber, Joseph. Monetäre Modernisierung. Marburg: Metropolis, 2013.
Seiffert, Horst. Geldschöpfung – Die verborgene Macht der Banken. Nauen: Horst Seiffert, 2014.

Zu Zivilisation, Umwelt und Bewusstsein

Rifkin, Jeremy. Die empathische Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein.

Der Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin entwirft eine völlig neue Interpretation der Geschichte der Zivilisaton, indem er sich auf die Evolution der menschlichen Empathie konzentriert und der Frage nachgeht, wie dieses Vermögen zum Mitfühlen unser Schicksal als Spezies bislang entschieden hat und künftig entscheiden wird. Die große Frage, auf die alles hinausläuft: Kann eine globale Empathie noch rechtzeitig erreicht werden, um den gesellschaftlichen und den ökologischen Kollaps unseres Planeten abzuwenden?
Fischer-Verlage

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