EU-Gipfel in massiver Kritik


Klimaaktivisten lassen kein gutes Haar am Ergebnis der Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs

Dazu:

Rückschlag für das Klima
Klimaschützer kritisieren die Ergebnisse des EU-Gipfels, warnen vor “Abkehr vom Green Deal” unter deutscher Ratspräsidentschaft.
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8349/

“Ein neues System”

Die prominente schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sprach in einer ersten Reaktion davon, die Klimakrise sei auf dem Gipfeltreffen, das nur eine paar “nette Worte” zum Klimaschutz gebracht habe, weitgehend ignoriert worden.4 “Solange wir ihr Spiel nach ihren Spielregeln weiterspielen, werden wir nur Brotkrümmel erhalten”, erklärte Thunberg auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Im Vorfeld des EU-Gipfels hatte sie sich gemeinsam mit mehreren belgischen und deutschen Klimaschützerinnen in einem Appell an die Politiker in der EU gewandt, um sie zu einer radikalen klimapolitischen Umkehr zu bewegen.5 Man müsse die wissenschaftlichen Fakten zur Kenntnis nehmen, die Klimakrise als einen Notfall betrachten und endlich handeln, da die Zeit immer knapper werde, hieß es in dem Schreiben, das klimapolitische Passivität als “Betrug an den künftigen Generationen” bezeichnete. Die Politik müsse deshalb nun “das scheinbar Unmögliche tun” – dies insbesondere in Europa, wo die “wirtschaftlichen und politischen Möglichkeiten” für eine führende Rolle beim Klimakampf gegeben seien. Zugleich sprachen sich die Klimaaktivistinnen für einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel aus. Das derzeitige System sei nicht kaputt; vielmehr “tut [es] genau das, was es soll”. Der Kapitalismus könne nicht länger “repariert” werden; man brauche “ein neues System”.

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