Eingedrungen. Eindringlich. Bedrängt.


“Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Spuren des Menschen so tief in die Erde eindringen, dass auch nachfolgende Generationen sie sehen können”.
Bundeskanzlerin Merkel, 16. Februar 2019
Rede auf der Sicherheitskonferenz, München, youtube

Begebt Euch in die Mokassins der anderen und lernt kooperieren mit dem Ziel win-win!

Anm.: mkv

Wo bleiben die eindringlichen Gegenmaßnahmen? Das in dieser Woche vertagte Klimaschutzgesetz? Die Natur läßt sich nicht endlos bedrängen. Sie hat begonnen, massiv zurückzuschlagen.

Dazu:

Offenbarungseid für Klimapolitik
Heiner Flassbeck, Makroskop

Dazu:

Kritik der Nürnberger Nachrichten

Und doch blieb Merkel mit ihrer Kritik an Trump, der feige kniff und nicht nach München kam, auf halbem Weg stehen. Die vielen Konflikte im Mittleren Osten kann man nicht gegen Moskau und Teheran lösen, sondern nur mit ihnen. Im Übrigen ist es Unsinn, gebetsmühlenartig immer nur auf die erheblich steigenden Rüstungsausgaben Russlands und Chinas zu verweisen. Die Welt braucht Ab- und nicht Aufrüstung: Dafür müssen sich die Europäer starkmachen.

NDS

Dazu:

Glaubt die Kanzlerin, dass die streikenden Schüler “blöd” sind und von außen, gar von Russland, gelenkt werden? Lesen Sie heise.de und die Anmerkung der NDS!

Dazu:

Eymontop

(…) Im Grunde wissen alle, die nicht CDU/CSU oder AfD Anhänger sind, das die Probleme da sind und das sie sehr ernst sind. Wir sind kurz davor unsere gesamte Nahrungskette zu zerstören (Stichwort “Insektensterben”), ebenso wie das Klima in einen unumkehrbaren Treibhaus-Effekt zu treiben. Die Deutschen treiben mit ihrer völlig apathischen Bevölkerung gemütlich einer Katastrophe entgegen, neben der die wirtschaftliche Katastrophe, die sich bereits ankündigt, ein laues Lüftchen sein wird.

Dazu:

Die Austeritätspolitik in allen Ländern Europas wiederum ist ein Vernichtungskrieg, der alle sozialen Errungenschaften, die durch die Kämpfe der Bevölkerung im 20. Jahrhundert erreicht wurden, zerstören soll. Man will die europäischen Bevölkerungen auf das Armuts- und Elendslevel des 18. Jahrhunderts zurückfahren.

Meinen Sie das im Ernst?

Ja. Nie war die Klasse der Reichsten entschlossener, einen derart gewalttätigen Krieg gegen die arbeitenden Schichten zu führen. Es wirkt, als ob die Reichsten sich krass rächen wollten, als ob sie den Eindruck hätten, die letzten 50 Jahre erniedrigt worden zu sein. Und jetzt sollen wir für die letzten Jahrzehnte, als anständige Lebensbedingungen herrschten, teuer zahlen. Klar ist: Die Reichsten ertragen es nicht mehr, dass ihre Macht irgendeine Begrenzung erfährt – ökologisch, politisch oder ethisch.

(…) das Dringendste?

Ja, der Umweltschutz. Notwendig ist eine Revolution wider den Neoliberalismus, und ich glaube nicht, dass meine Generation das packt. Es sind die Jugendlichen von heute, die Wähler von morgen, die vielleicht sagen werden: Wir wollen atmen und Wasser trinken können, ohne dadurch Krebs zu bekommen.

Virginie Despentes
FREITAG

Ihre Bücher u.a. »Der Gesellschaftsroman unserer Zeit«

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