Ein Blick "hinter" die Werte des Westens


“Die Existenz von Charlie, die Existenz dieses kritischen Blattes wird als Existenz von pluraler Meinungsbildung gewertet. Das ist grotesk.”

Und:

“Medienkritik ist stigmatisiert, das zeigt auch die zuvor eingeklinkte Illustration, die gestern die erste Seite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geziert hat. Aus dem Mund eines der Terroristen von Paris schallt der Ruf: „Lügenpresse!“. – Wehe, wir versuchen weiter die Glaubwürdigkeit vieler Medien zu hinterfragen. Die im Gegenangriff gebrauchte Assoziation steht.”
Albrecht Müller
NDS

Anm.: mkv
Auch im Deutschlandradio war heute (12. Jenner) wiederholt als “Antwort” auf die verbale Zuspitzung der Behauptung der Existenz einer “Lügenpresse” von “Verschwörungstheorie” die Rede. Mein Eindruck ist: “DIE” Presse kann selbst mit konkreter Kritik (wie sie seit Jahr und Tag u.a. durch die NDS geäußert wird) kaum bis nicht umgehen und zieht dann den kollektiv den “Hammer” des Verschwörungsgeredes, offenbar um sich selbst zu erleichtern und den auf ihr lastenden Druck ab- und umzuleiten.

Achten Sie doch tagtäglich auf die genaue Wortwahl unserer Qualitätsmedien!

Dazu:

Aufruf der Zeitungsverleger
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24523#h04

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