Die Sprache des Neo-Liberalismus


Eine Erinnerung und eine Zahlenliste

Damit Sie´s wieder parat haben, was seit 1998 Sache ist. Wenn es dereinst vielleicht darum geht, gehen sollte, der SPD wieder Vertrauen entgegenzubringen. Dazu müsste sie sich an Kopf und Inhalt erneuern. Total. Was aus dem Folgenden folgt.
mkv

Dazu:

Zwei erhellende Beiträge aus dem FREITAG, einer Wochenzeitung, die bestens aufklärt und überzeugend ihre Community zu Wort kommen lässt. Bestellen Sie sich ein Probe-Abo

Erinnerung:

weideume | Community

Dass die FDP eine Partei des Wirtschaftsliberalismus ist, ist doch nun nichts wirklich Neues.

Vergessen gemacht wird dabei aber immer noch,

dass es Grüne&SPD mit ihrer Agenda 2010 waren, die das von 1982 stammende wirtschaftsliberale Umwälzungsprogramm der Herren Lambsdorff und Tietmeyer verwirklicht haben, mit dem die Arbeitnehmer ausgeplündert wurden und werden,

dass es Grüne&SPD waren, die den Unternehmen mit der Unternehmenssteuerreform von 2000 zig Milliarden hinterher warfen, mit denen die Unternehmer gar nicht gerechnet hatten,

dass es Grüne&SPD waren, die mit der Liberalisiserung der Finanzmärkte den Casinokapitalismus in Deutschland erst wieder ermöglichten, der zur Banken- und Finanzkrise führte, die die Bürger zig Milliarden kostete und immer noch kostet, gegenwärtig nicht nur über die “Bankenrettung” sondern auch noch über die Entwertung von Spareinlagen.

Das war und ist die gigantischste Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Bundesrepublik. Von den jährlichen Milliardenkosten für die von Grünen, Linke und SPD gewollte illegale Massenmigration ganz zu schweigen.

Ein Umkehr hin zu einer aufeinander abgestimmten Wirtschafts-, Finanz-, Steuer-, Arbeitsmarkt-und Sozialpolitik, die es Arbeitnehmern ermöglicht, einen wenn auch bescheidenen Wohlstand zu erarbeiten und dann auch zu behalten, ist seitens der Grünen und der SPD nicht in Sicht. Das ist das eigentliche Problem.

Zahlenliste

Achtermann | Community

Zur Versachlichung hier noch ein paar Zahlen. Verglichen werden die Steuersätze von 1996 mit denjenigen von 2012:

Spitzensteuersatz: 53% (1996) – 45% (2012)

Kapitalerstragsteuern: 53% (1996) – 25% (2012)

Körperschaftssteuer: 45% (1996) – 15% (2012)

Körperschaftssteuer auf Veräußerungsgewinne: 45% (1996) – 0% (2012)

Vermögenssteuer: 1% (1996) – 0% (2012)

Erbschaftssteuer: 30% (1996), seit 2008 ist das Vererben von Betriebsvermögen in der Regel steuerfrei

Diese wenigen Zahlen sprechen die klare Sprache des Neoliberalismus. Hinzu tritt die in die Gesetze eingebauten Steuervermeidungsstrategien, die in den dafür vorgesehenen Oasen weidlich genutzt werden (können). Das heißt die real bezahlten Steuersätze sind nochmals deutlich kleiner.

Alles Gerede um das Sparen, auch die ins GG neu eingebaute Schwarze Null, ist Ausdruck von Scheingefechten, die in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Geld ist da. Jeder könnte damit zugeschissen werden. Wir müssten es halt anders verteilen.

Quelle:
freitag.de

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