Die Schummelsoftware der CSU


Klimaschutz
Die CSU will Höchstpreise beim Emissionshandel

“Dem Klima wird es nichts bringen, weil das entscheidende Steuerungsinstrument in dem System des Emissionshandels von Beginn an so entschärft wird, dass das ganze System nicht mehr funktionieren wird. Eine Art Schummelsoftware.”
Klimareporter

Anm.: mkv

Die weitere Tatsache, dass sich Söders Klimapakt so gar nicht an die Autoindustrie heranwagt, liefert u.a. den Beweis, dass es dem bayerischen Ministerpräsidenten nur um seine CSU geht und darum, gegenüber den Grünen nicht weitere Wählerabwanderung vergegenwärtigen zu müssen. Dabei wird der grüne Söder nicht mal rot. Söder ist kein Staatslenker. Es geht ihm nur um sein bairisches Gäu. Planetarisch betrachtet nicht einmal ein Mückenstich.

Dazu:

https://www.stern.de/politik/deutschland/csu-beschliesst-klimastrategie-markus-soeder-und-die-sanfte-ergruenung-der-csu-8893466.html

Dazu:

Von der Leyen will “eine geopolitische Kommission”, die sich “für eine nachhaltige Politik einsetzt” (ZEIT).

“Ob der Klimawandel zu einer Krise wird, ist ein politischer oder soziologischer Begriff, den ich nicht brauche. Ich versuche, objektiv zu sagen: Wir beobachten eine sehr starke Veränderung des Klimas. Die wird sich, nach allem was wir wissen, verstärkt fortsetzen. Die Auswirkungen davon sind voraussichtlich krisenhaft, sie könnten auch katastrophal werden.”
Naturwissenschaftler Christoph Schneider, der traurig ob unserer Dummheit ist.
ZEIT

Temperaturkurve von 1850 bis 2100.

Dazu:

Die globale Lage

Doch Reformbedarf besteht auch auf globaler Ebene: wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen, die Macht der globalen Kapitalströme zu bändigen und ein System des regelbasierten, kontrollierten Handels zu schaffen.

Nichts davon wird einfach – im Gegenteil. Doch drei Entwicklungen geben Anlass zur Hoffnung. Erstens sind die Mängel und Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Systems zu groß geworden, als dass wir sie weiter ignorieren könnten. Zweitens haben derartige Unzulänglichkeiten bislang früher oder später stets zu neuen Ansätzen geführt. Und drittens sind wir schon so weit, dass die Politik diese neuen Ansätze nicht länger beiseiteschieben kann.
https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/das-ende-der-welt-fuehlt-sich-gut-an

Darin:

Insel-Banker

“Im eigenen Interesse, im Interesse des Gemeinwohls und im Interesse des Universalwohls, also im Interesse der Zukunft der Menschheit und der Erde, brauchen wir Staatslenker, die nicht die größten Egomanen von allen sind und in erster Linie nur an sich, ihre Clans und ihre Freunde denken – sich aber als Wohltat für die Menschheit zu verkaufen wissen –, sondern gebraucht werden Staatslenker, die sich und ihre Qualitäten in den Dienst der Menschheit und dieser wunderschönen Erde stellen. In den Demokratien sind es die Wähler mit ihrer Stimme, die zulassen, ob Idioten an der Spitze stehen oder aber intelligente Menschen. Wie heißt es so treffend: „Jedes Volk hat die Regierung, die er verdient“. (Joseph Marie, Comte de Maistre) Deshalb sollte die zukünftige Losung sein: „Make intelligence great again“.

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