Die Angst geht um in Europa


Zerstört der Aufstieg des deregulierten Finanzkapitalismus die Demokratie in Europa? Gesellschaftsanalysen warnen vor der schwindenden Demokratie, vor postdemokratischen Zuständen, in denen die Politik nur noch marionettenhaft auf Wirtschaftsentscheidungen reagiert.

Ein Plädoyer für Kooperation und Kontrolle. Es geht darum, Staat und Marktgeschehen eine ausgewogene Balance zu verleihen.

Interview mit dem Politologen Wolfgang Merkel
NDS/ORF/Audio

u.a. zum fehlenden Vertrauen der Bürger in politische Parteien und Parlamente in Europa – “EIN FRANZ JOSEF STRAUSS ist heute nicht mehr denkbar” – Herausforderungen, die die Politik bis heute nicht bewältigt hat – Nationale Parlamente verlieren ihre zentralen Steuerungseinheiten (Deregulierung – Kasinokapitalismus – Regierungen tun so, als könnten sie noch regelnd eingreifen – Legitimitätsachsen verschieben sich – Nur eine regulierte Marktwirtschaft ist kompatibel mit einer vitalen Demokratie – Zur Zeit ist die EU “nur” eine Wirtschaftsunion: siehe nur fehlende Koordination einer EU-weiten Besteuerung – Kein politischer Wille zur Re-Regulierung – Vorteile der Demokratie: Ihre Lernfähigkeit/Aufbruch zum Besseren)

Zitat:
“Macht ist das Privileg, nicht lernen zu müssen.”
Karl W. Deutsch

Dazu:

Buch: Demokratie und Krise

http://www.springer.com/springer+vs/politikwissenschaft/vergleichende+politikwissenschaft/book/978-3-658-05944-6

Dazu:

Post-Democracy
By: Colin Crouch
http://www.polity.co.uk/book.asp?ref=0745633153

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