Der türkische Euphemismus


„Militäroperation Friedensquell“ oder “Völkerrechtswidriger Angriffskrieg, militärische Vertreibung, Invasion”

Lesen Sie dazu den Bericht der TAZ.

Dazu:

MdB Sevim Dagdelen, Die Linke

Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen rechnete in der von ihrer Fraktion beantragten Debatte vor, dass Deutschland allein 2018 sowie bis April 2019 Kriegswaffen im Wert von mehr als 400 Millionen Euro an die Türkei geliefert habe – ungeachtet des bereits zuvor erfolgten Einmarschs in das syrische Kurdengebiet Afrin. “Das ist Beihilfe zum Unfrieden in der Region”, sagte Dagdelen. “Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden”, forderte sie mit Blick auf das Vorgehen des türkischen Militärs.
STERN

Aktuelle Stunde, Bundestag, 16.10.2019
Opposition: “Einmarsch als völkerrechtswidrig verurteilen”

Dazu:

“… jetzt will Erdogan allen Ernstes den gesamten Norden Syriens besetzen und die kurdischen Autonomiebestrebungen ein für alle Mal zerschlagen, weil er sie als Bedrohung sieht für eventuelle Autonomiebestrebungen der Kurden im eigenen Land, im Südosten der Türkei.”
Nahost-Experte Michael Lüders
DLF

Müller:
Jetzt sind Dokumente offenbar aufgetaucht, die zeigen, dass die Deutschen de facto in dieser Runde dafür plädiert haben, dass alles so ist wie es ist, dass sich nichts verändert, damit die deutschen Waffengeschäfte auch weitergehen sollen. Ist das Täuschung der Öffentlichkeit?

Lüders: In gewisser Weise ist das in der Tat Täuschung der Öffentlichkeit und es zeigt vor allem auch, dass die Bundesregierung ebenso wenig wie die Europäische Union nicht wirklich eine klare Strategie hat in der Weltpolitik und vor allem auch gegenüber dem Nahen und Mittleren Osten.

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