Der Gipfel des Fortschritts


Wie Deborah Tannen in einem Politico-Artikel über die anhaltenden Veränderungen, die das Coronavirus der Welt bringen wird, schreibt: “Wir wissen nun, dass Dinge anzufassen, in der Nähe anderer Menschen zu sein und Luft in geschlossenen Räumen zu atmen, riskant sein kann… Es könnte zu unserer zweiten Natur werden, vor einem Händedruck oder Berührungen des Gesichts zurückzuschrecken, und so wie wir uns pausenlos die Hände waschen, könnte man fürchten, dass wir alle einer kollektiven Zwangsstörung zum Opfer fallen.” Gipfelt der Fortschritt der Menschheit nach Tausenden, ja Millionen von Jahren der Berührung, des Kontakts und des Zusammenseins darin, solche Aktivitäten einzustellen, weil sie zu riskant sind?

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Laut Dr. Lissa Rankin erhöht sich das Sterberisiko durch Luftverschmutzung um 6%, durch Adipositas um 23%, durch Alkoholmissbrauch um 37% und durch Einsamkeit um 45%.

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Gesundheit entsteht sowohl gesellschaftlich als auch biologisch durch Gemeinschaft. Das Leben gedeiht nicht in der Isolation.

Charles Eisenstein

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