Der Bayerische Landbote


Mollath – Büchner – MollathWarum Mollath immer noch weggesperrt ist (SZ-Kommentare) – Juristische und darüber hinaus gehende Diskussionen (Prof. Müllers BeckBlog)

Was würde heute Georg Büchner, der 1834 die “Gesellschaft für Menschenrechte” gründete, um die reaktionären Verhältnisse in Hessen zu ändern, zum immerwährenden, Mollath zum “Objekt staatlichen Handelns” (BVerfGE 9, 89, 95) herabwürdigenden Justiz-Skandal in Bayern sagen?

Kristallisiert sich aus der fort-währenden staatlichen Mißhandlung des Gustl Ferdinand Mollath, die jeden Bürger Bayerns und darüber hinaus in gleicher Weise (be)trifft und meint, ein “Bayerischer Büchner” und ein “Bayerischer Landbote” heraus?
mkv

Zum Leben und Wirken Büchners, dessen 200. Geburtstag in diesem Oktober begangen wird
de.wikipedia

Zum verbotenen Eingriff des Staates in die Würde des Menschen

“Hierzu hat das BVerfG vor allem die Objektformel entwickelt, nach der ein Eingriff in die Würdes des Menschen dann vorliegt, wenn der Mensch zum Objekt staatlichen Handelns wird (BVerfGE 9, 89,95; 57, 250, 275), wenn er “einer Behandlung ausgesetzt wird, die seine Subjektsqualität prinzipiell in Frage stellt” (BVerfGE 30, 1, 26), wenn “in der Behandlung im konkreten Fall eine willkürliche Mißachtung der Würde des Menschen liegt. Die Behandlung des Menschen durch die öffentliche Hand, die das Gesetz vollzieht, muß also, wenn sie die Menschenwürde berühren soll, Ausdruck der Verachtung des Wertes, dem Menschen kraft seines Personseins zukommt, also in diesem Sinne eine ‘verächtliche Behandlung’ sein” (BVerfGE 30, 1, 26).”
Quelle:
http://www.lexexakt.de/glossar/menschenwuerde.php

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche