BR Fernsehen - Münchner Runde v. 12.12.2012


Warum wird der BR seiner Wächterrolle nicht gerecht?
mkv

Dazu:

Ein Kommentar aus einem SZ-Chat vom 13.12.

majorauditor vor 3 Stunden

Die “Münchner Runde” im Staatsfernsehen war genau das Trauerspiel, das “wilgo” hier gestern vorhergesehen hat. Ein schlicht nicht vorbereiteter Hubert Aiwanger, ein Franz Schindler, der sich als neuer Pressesprecher der Justizministerin beworben hat und eine Ursula Heller, die auch ja keine brisanten Fragen stellen wollte. Freie Bahn für die Merk-Show.

Keinerlei Nachfrage, warum es zB sein kann, dass ein Gutachten, wie das von Pfäfflin, das die Allgemeingefährlichkeit gerade nicht bestätigt, auf Vorhaltung dieses Sachverhalts durch Mollaths Verteidigung in der Unterbringungsverhandlung 2011 vor dem OLG Bamberg dann vom Gutachter mündlich so ergänzt wird, dass die Unterbringung verlängert werden kann.

Merk sprach mehrmals davon, dass “ein Grund gefunden werden musste” für das Wiederaufnahmeverfahren. Auch da keine Nachfrage, wie das so plötzlich und punktgenau gelungen ist, dass sich akkurat zum richtigen Zeitpunkt für Merk und Seehofer jemand bei den Finanzbehörden an einen Anruf Brixners erinnern konnte.

Und natürlich keine Fragen zu den “bekannten Persönlichkeiten” und zur Verwicklung Becksteins, dessen Frau eine Freundin von Frau Mollaths Mutter sein soll.

Wer so eine Opposition und so ein Fernsehen hat, der kann weiter lächelnd über Leichen gehen.

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