Berliner Regierungs-Melange


Das beständige Auf und Ab, das gärende Hin und Her, das Ringen, ja der Kampf um … was eigentlich?

Um das Aufzeigen zunächst der größten unbearbeiteten Probleme der Gesellschaft, deren Spaltung täglich zunimmt?

Um das Unterbreiten von auf Kooperation beruhenden Plänen, diesen Berg von Problemen abzutragen?

Um das transparente Erarbeiten von Strategien und darauf beruhenden Maßnahmen, eingebettet in eine verständliche Entwicklungs-Vision, die den Menschen aufzeigt, wohin der nächste Schritt der Aufklärung und Emanzipation führt?

Um den Knoten zu durchschlagen:
Um eine derartige Vorgehensweise zu installieren, sollten alle drei angeschlagenen Parteiführer – Merkel, Seehofer und Schulz – von ihren Ämtern zurücktreten und den Weg frei machen für die nächste Politiker-Generation, die schon längst verstanden hat, dass

innenpolitisch die Orientierung an einem den Gesetzen der Nachhaltigkeit verpflichteten Sozial- und Umweltpakt unverzichtbar und das Gebot der Stunde (kurz vor zwölf) ist;

außenpolitisch Brandts Friedenspolitik der “guten Nachbarn” schon immer wegweisend war.
mkv

Dazu:

Ein Interview der NDS mit Sahra Wagenknecht

Zitat:
Sahra Wagenknecht: Das Problem ist, dass die SPD erkennbar keine Strategie hat. Erst ein großkoalitionärer Kuschelwahlkampf, dann nach der Wahl die komplette Absage an eine Große Koalition. Das war zwar richtig und nach dem schlechten Wahlergebnis auch dringend nötig, aber diese Kehrtwende wurde in keiner Weise verbunden mit einem personellen und inhaltlichen Neuanfang. Nur dann aber hätte die Abgrenzung von der Politik der Vergangenheit Glaubwürdigkeit bekommen. Die britische Labour Party hat vorgemacht, wie eine sozialdemokratische Partei ihre Wähler zurückgewinnen kann. Leider ist in der SPD bisher kein Corbyn in Sicht, der bereit wäre, den Kampf um die Partei aufzunehmen.

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