BEE HEROS!


“Riesenchance für ein anderes Naturverständnis”
Alois Glück

Dazu:

So vielfältig wie Naturschutz sein kann, sind auch die Unterstützer und Bündnispartner des Volksbegehrens. Neben dem Landesverband Bayerischer Imker zählen auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft in Bayern (AbL) und die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) mit ihren Mitgliedsverbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter zu den Bündnispartnern. Auch Sport- und andere Naturschutzverbände wie zum Beispiel der Deutsche Alpenverein (DAV) unterstützen den Gesetzesentwurf des Volksbegehrens. Insgesamt haben sich über 200 Verbände, Unternehmen und Vereine dem Bündnis angeschlossen. In ihrer Vielfalt stehen sie gemeinsam für ein neues, besseres Naturschutzgesetz.

https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/buendnispartner-praesentieren-sich-am-runden-tisch-g/

Dazu:

Göppel: CSU hat Artenschutz “sträflich vernachlässigt”

Der CSU-Politiker und Vorsitzende des Deutschen Verbands für Landschaftspflege, Josef Göppel, hat sich nach dem Treffen des Runden Tisches zum Artenschutz für ein “Volksbegehren Plus” ausgesprochen. Zugleich erhob er Vorwürfe gegen seine Partei.

“Mein Ziel ist, dass wir ein zusätzliches Gesetz des bayerischen Landtages kriegen, das auf dem Volksbegehren aufbaut und dessen Schwächen ausmerzt, aber zusätzliche Lebensräume bringt”, sagte Göppel im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Als “Kompromissweg” müsse man “mehr Lebensräume und die Entschädigungen der Bauern” miteinander verbinden.

CSU habe das Thema vernachlässigt

Göppel war von 1991 bis 2017 Vorsitzender des Umweltarbeitskreises der CSU und hatte das Volksbegehren für mehr Artenschutz unterstützt.

Den bisherigen Umgang seiner Partei mit dem Umwelt- und Artenschutz kritisierte er im Interview scharf: “Die CSU hat das Thema wirklich über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt, obwohl es um Schöpfungsbewahrung und damit auch ein konservatives und christliches Anliegen geht. Söder hat das jetzt offensichtlich verstanden. Aber ich muss schon sagen: Ohne den Druck des Volksbegehrens wäre dieses Umdenken nicht gekommen.”

Göppel warnt vor Grünen

Auch der Erfolg der Grünen bei der Landtagswahl “spielt eine ganz entscheidende Rolle”. Dies hänge mit einem “neuen Heimatbewusstsein in Bayern” zusammen: “Der Rechtsruck der CDU/CSU im Sommer 2018 war von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollt. Das Heimatverständnis der Mehrheit ist kulturell offen. Es ist aber auch behütend im Umgang mit dem Land.” Die CSU müsse aufpassen, dass die Grünen nicht “die neue bayerische Volkspartei werden, wenn die CSU selbst das nicht ernst nimmt”.

Quelle: BR

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