Aufstieg - und Fall? - des Neoliberalismus


NEU: Jezt auf ZEIT online:

Demokratie als Problem
Mit “Der Weg zur Knechtschaft” brillierte Friedrich August von Hayek vor 70 Jahren als Vordenker des Neoliberalismus. Eine Theorie, die die Welt noch heute dominiert. von Thomas Biebricher

Zitat von Kommentar 5:
“ (..)
Hayek, der würde in seinem Grab momentan irritiert aufschreien, wenn er sehen könnte, was hier los ist. Keynes, der rotiert schon längst mit Höchstgeschwindigkeit.

Wir haben keine Demokratie mehr, sondern eine Cliquen-Wirtschaft. Und wir haben keine Marktwirtschaft mehr, sondern ein System, dass auch hochgradiges Versagen am Markt nicht mehr bestraft. Verluste werden sozialisiert. Das ist nicht Hayek. Und das ist ganz gewiss nicht Keynes.”

Dazu:

Wie die Gewerkschaften in England zerschlagen wurden und die Orgie der Privatisierungen begann.
NDS

Dazu:
Das wahre Wesen (Unwesen) des Neoliberalismus

- Das Chile der Jahre 1973 ff ist in analoger Weise mitten unter uns; nicht per Kugeln, nein: durch strukturelle Gewalt werden Menschen durch ein Regime der Angst ausgegrenzt. Allein im reichen D. sind es 13 Millionen, die nicht über den Hartz-IV Satz hinauskommen. Weiterhin schaffen es die Qualitätsmedien nicht, den tatsächlichen Stock der Arbeits-Losen mit ca. 5.5 Millionen zu belegen, zu hinterfragen und an den öffentlichen Pranger zu stellen. Wie können sie es achselzuckend dulden, dass die Kanzlerin ungestraft sagen kann, Deutschland gehe es gut?!

- Demokratie als indirekte Geburtshelferin des Totalitarismus

- Der neoliberale Reformfuror als Weg in die Knechtschaft der vielen

mkv

Zitat:

“Opposition muss jetzt mitten aus der Gesellschaft kommen, denn eines ist klar: Wenn nicht wir die Welt verändern, wird sie uns verändern – mehr, als uns lieb sein kann.”
Stephan Hebel

Dazu:

WEGE IN DIE KNECHTSCHAFT

Demokratie als Problem
von Thomas Biebricher
in: DIE ZEIT, Nr. 38, 11. September 2014, Seite 21

Am Ende seines einseitigen ZEIT-Betrags zeichnet Prof. Biebricher ein

“beunruhigendes Bild: Fast sieht es so aus, als würde sich die Systemwahl des 21. Jahrhunderts auf die Wahl zwischen einem autoritären Kapitalismus chinesischer Prägung und seinem gleichsam autoritären westlichen Pendant reduzieren. Dann gäbe es zwar zumindest zwei Wege – aber beide führten in die Knechtschaft.”

Dazu:

Vom Autor

“Krise und normative Ordnung – Variationen des ‚Neoliberalismus‘ und ihre Transformation”
Goethe-Universität Frankfurt am Main
http://www.normativeorders.net/de/?option=com_content&view=article&id=382

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche