Aufruf zur Vernunft


Hört auf zu spielen!

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Carl Friedrich von Weizsäcker-Stifung
14. April 2018

An die Mächtigen dieser Welt:

Aufruf zu gemeinsam angewandter Vernunft in den Internationalen Beziehungen unserer Zeit
TEXT

Erstunterzeichner
https://www.cfvw.org/cfvw/gesellschaft/aufruf.html

Dazu:

Der Prinz Salman, ein Revolutionär?

Das säkulare Syrien hat sich keinen islamistischen Staat aufzwingen lassen, der sich auch noch als „Demokratie“ ausgeben wollte. Und dass ein nach wie vor islamistisch geprägter Iran Syrien unterstützt, ohne dem Nachbarn sein System aufzwingen zu wollen, zeigt, dass man in Teheran moderner denkt als die gesamte arabische Halbinsel. Riad lässt das nicht unbeeindruckt, versprach doch der Kronprinz im Oktober 2017 auf einem Forum in Riad: „Ein Bruch mit den extremistischen Ideen“, die seit drei Jahrzehnten die Politik seines Landes beherrschten, sei notwendig. „Wir wollen einfach wieder so werden, wie wir einmal waren, wir wollen zurück zu einem gemäßigten, moderaten Islam, der sich der Welt öffnet“. Das klingt gut, denn bislang ist in Saudi-Arabien selbst Ausländern die Bibel untersagt, obwohl der Prophet Mohamed sie zum Heiligen Buch und Vorläufer des Koran erklärt hat.

Riad und der Westen werden kaum auf militärische Optionen im Nahen Osten verzichten. Aber Kronprinz Salman scheint verstanden zu haben, dass eine Hegemonie seines Landes nur dann eine Chance hat, wenn es sich modernisiert. Nötig sind institutionelle Reformen, die in ihrer Summe eine Revolution darstellen und auf einen heftigen Widerstand stoßen dürften.
https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/salman-spricht2019s-aus

Dazu:

Krieg um Syrien: Das neue Great Game
von Marcell Serr
blaetter.de

Zitat:
Dreigeteiltes Syrien

Das Regime von Baschar al-Assad kontrolliert die bevölkerungsreichsten Kerngebiete Syriens. Es stützt sich dabei auf russische Luftunterstützung, iranische Militärberater, die libanesische Hisbollah und vom Iran gesteuerte Milizen.

Die Kurden wiederum kontrollieren mit Rückendeckung aus Washington rund 20 Prozent des Landes, einschließlich einer rohstoffreichen Gegend im Nordosten und des ergiebigsten Agrarlandes.

Eine Allianz aus der Türkei und sunnitisch-islamistischen Rebellen schließlich beherrscht Gebiete im Norden Syriens.

Dazu:

Vermächtnis von Genscher/Bahr
http://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-blick-warum-man-mit-russland-reden-muss-1.3945164

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