Auf- und Abstieg


Buchempfehlung + Junkers Gutsherrenart

DIE ABSTIEGSGESELLSCHAFT.
Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
von Oliver Nachtwey

Anm.: mkv

30 Jahre nach der RISIKOGESELLSCHAFT von Ulrich Beck. Eine aktuelle Krisenerzählung, welche an die “soziale Moderne” Becks (etwa 1973 bis 2000) anknüpft. Eine linke Kritik zu den heutigen prekären Verhältnissen in Politik, Arbeit und Gesellschaft.

Dazu:

Dienen die EU-Institutionen nur noch als Rahmen, um die neoliberale Agenda durchzusetzen – mit allen negativen Auswirkungen für Mit- und Umwelt?
NDS, mit Anm.

Dazu:
Interview mit Michael Hartmann
Die Eliten verspielen das europäische Friedensprojekt
Deutschlandradio Kultur

Zitat:

Und es gibt zwei wesentliche Punkte, wo ich meine: Die Eliten sind auf jeden Fall verantwortlich. Eine: Sie versuchen nicht wirklich, die Bevölkerung in Entscheidungen einzubinden, (…), wenn Sie sich CETA und TTIP angucken, wie die EU-Kommission oder alle entscheiden Gremien der EU agieren.

Am liebsten hätten sie die Bevölkerung vollkommen rausgehalten und einfach vollendete Tatsachen geschaffen. Das schafft Misstrauen.

Und das zweite ist die Austeriätspolitik, die nun seit etlichen Jahren betrieben wird – also die schwäbische Hausfrau – vor allem von der deutschen Regierung vorangetrieben, aber eben auch mit Unterstützung anderer Regierungen, die für zumindest große Teile der südeuropäischen Bevölkerung eine drastische Verschlechterung ihrer Lebenssituation beinhalten. (…) Die gucken einfach: Wie geht’s uns? Wie hat sich das entwickelt? Und das bestimmt ihr Urteil über die EU.”

Dazu passt, wie die Faust aufs Auge:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/jean-claude-juncker-will-ceta-an-nationalen-parlamenten-vorbeischleusen-a-1100444.html

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