Absichtsvolles Handeln zum Nachteil Mollaths


Nachtrag zum Klageerzwingungsantrag des Gustl Mollath vertreten durch RA Strate – Lesetipp: Beginnen Sie mit den letzten beiden Seiten

http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Klagerzwingung-2013-09-19.pdf

Dazu:

“Ein Psychiater, der dem auftraggebenden Gericht meldet, er könne kein § 63 StGB-Gutachten abliefern, wenn er kein aktuelles Material erhalte, hat seine Neutralität bereits verspielt. Er ist Teil des Verfolgungsapparats. Mag Dr. Leipziger auch die rechtswidrigen Einzelheiten der daraufhin nur für ihn manipulativ zusammengestellten Akte nicht erkannt haben (er liest Akten ja nur oberflächlich), so mußte er jedenfalls aufgrund seiner forensischen Zertifikation wissen, daß tatsächliche und rechtliche Würdigungen durch die Polizei irrelevant sind. Dafür ist sie schlicht nicht zuständig. Er mußte auch wissen – was er durch sein Schreiben vom 26.4.2005 an die Staatsanwaltschaft auch bewiesen hat –, daß allein die Staatsanwaltschaft und nicht das Gericht befugt war, ihm ungeprüfte polizeilichen Akten zu übersenden. Selbst bei Unterstellung einer komplett fehlenden forensischen Kompetenz hätte ihm aber aufgehen müssen, daß es für die Gustl Mollath angehängten Sachbeschädigungen keinen Beweis gab, und daß die Verdachtsstreuung durch klandestine Informationen aus dem Kreis der auf Seiten der Ex-Ehefrau agierenden Protagonisten erfolgte, die offiziell allerdings niemals einen Verdacht äußerten.”
Oberstaatsanwältin i.R. Gabriele Wolff
https://gabrielewolff.wordpress.com/2013/09/19/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-1/ – Am Ende der Analyse –

Anm.: mkv

Wie beim Landrichter i.R. Brixner (der außerhalb seiner Zuständigkeit bei der Finanzbehörde Gustl Mollath diskriminierend anrief; siehe Aktenvermerk/Notiz) stellt auch das Handeln des Amtsrichters Eberl einen gravierenden Verstoß gegen die Grundsätze der GEWALTENTRENNUNG dar.

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