205 Milliarden Euro Neuverschuldung des Auslands


Ergänzung (1): Albrecht Müller zieht am 2.2.15 nach:
Nicht Tsipras, nein! Wir sind die Geisterfahrer, auch und gerade die deutsche Politik und die Medien
NDS

Ergänzung (2): SPIEGEL vom 2.2.15
“Auch das US-Finanzministerium prangerte die Überschüsse wiederholt als Risiko für die weltweite Finanzstabilität an, da Länder mit hohen Überschüssen solchen gegenüber stünden, die ihre Importe über Schulden finanzieren müssten.”
SPON

Dem deutschen Wirtschaftsminister Gabriel fehlen Mut und Haltung, den Umstand offen zu kommunizieren: für die Wachstumsprognose von 1,5 % für 2015 setzt er neue Schulden des Auslands von 205 Milliarden Euro an.

Überblick über die steigende Neuverschuldung des Auslands:

2013 : 163 Mrd. Euro
2014 : 189 Mrd. Euro
2015 : 205 Mrd. Euro

Quelle:

Jahreswirtschaftsbericht 2015
www.flassbeck-economics.de

Deutschland braucht also das Defizit des Auslandes, um weiterhin erfolgreich zu sein. Wir haben es mit dem klassischen Verhältnis WIN/LOSE zu tun. Deutschland gewinnt, andere EU-Länder verlieren.

Das Thema war heute auch Gegenstand der BTAGs-Erörterung. Und stieß durchaus auf überfordert erscheinende MdB.

Schauen Sie sich z.B. den Beitrag von Becker, Dirk (SPD) an; achten Sie dabei auf den Zwischenruf von MdB Schlecht (ab 6. Minute zu insgesamt 2 Billionen Euro Überschuss von 2000-2015 unter Hinweis auf das hierzu in Widerspruch stehende Stabilitätsgesetz 1967 u.a. mit dem Gebot des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts)

Weiters sei hingewiesen auf den Redebeiträge der MdB Schlecht (10 Uhr 35) und Dröge (10 Uhr 46) – hier. Letztere zeigt fulminant auf, was die Regierung zum Thema “Zukunft Europas” eigentlich tun müsste.

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