Kommentare

Wie ich lernte mit dem Virus zu leben

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-wie-deutschland-langfristig-mit-dem-virus-leben-koennte

Permaculture:

Principles & Pathways Beyond Sustainability
by David Holmgren
https://www.goodreads.com/book/show/381989.Permaculture

The 12 design principles are each represented by a positive action statement, an icon and a traditional proverb or two that captures the essence of each principle. Holmgren draws a correlation between every aspect of how we organize our lives, communities and landscapes and our ability to creatively adapt to the ecological realities that shape human destiny.

For students and teachers of Permaculture this book provides something more fundamental and distilled than Mollison’s encyclopedic “Designers Manual.”

For the general reader it provides refreshing perspectives on a range of environmental issues and shows how permaculture is much more than just a system of gardening.

For anyone seriously interested in understanding the foundations of sustainable design and culture, this book is essential reading. Although a book of ideas, the big picture is repeatedly grounded by reference to Holmgren’s own place, Melliodora, and other practical examples.

Dazu:

Das Buch „Permakultur – Gestaltungsprinzipien für zukunftsfähige Lebensweisen“ von David Holmgren, 2016 in deutscher Übersetzung im Drachenverlag erschienen.

Vertiefende Infos
https://www.permakulturtipps.de/blog/allgemein/mehr-ueber-permakultur-lernen-mit-david-holmgren/

Dazu:

Interview mit dem Autor
Zum Zu- und Hinhören und Mitlesen
nathalienahai.com

Das große Minister-Abwatschen

C-Pandemie

Die Antwort des Fraktionsvorsitzenden der Partei Die Linke, Dietmar Bartsch auf die Regierungserklärung der Kanzlerin vom 26.11.2020 hatte es in sich.

Namentlich spricht er die einzelnen Minister an und rügt deren ungenügendes Engagement bei der präventiven Bekämpfung der Corona-Seuche. Auch nimmt er sich den bayerischen MP Söder vor.

Ebenso rügt er das Verfahren: Missachtung des Parlaments.

Wie Recht er hat, ergbit sich allein aus der Tatsache, dass die MPK kein Verfassungserorgan ist, das befugt ist, auch nur eine einzige verbindliche Entscheidung – am Parlament vorbei – treffen zu können.

Hier ist seine Rede.

Dazu:

Strategiewechsel erforderlich

Einige Links die Aussagen des Medizinprofessor Matthias Schrappe betreffend, wonach die Bundesregierung auf dem falschen Pfad wandelt: “„Ein Ziel von 50 pro 100.000 Einwohner ist ein völlig irreales Ziel“, sagte Medizin-Professor Matthias Schrappe gegenüber Bild. Dieses Ziel werde man in den Wintermonaten nicht erreichen, blickte er voraus. Des Weiteren sei es keine gute Politik ein solches Ziel vorzugeben, wie Bild.de den Mediziner zitiert.. „Die Bevölkerung wird in einen Dauer-Schockzustand versetzt“, formulierte es Schrappe deutlich. Sollte die Politik eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 oder 35 dauerhaft unterschreiten wollen, warnt Schrappe vor einem „unendlichen Lockdown“. Seiner Ansicht nach sei der Zustand, in dem sich Deutschland befindet, „keine Welle, die man brechen kann“, sondern „ein kontinuierliches Anwachsen.“
Quelle: MERKUR

Anwachsen der respiratorischen Erkrankungen ab 3/2021, Tabelle
RKI

ZDF

RT

BILD

Vertiefende Infos von der Webseite
Thesenpapier 6 Teil 6.1: Epidemiologie Die Pandemie durch SARS-CoV-2/CoViD-19 – Zur Notwendigkeit eines Strategiewechsels
http://www.matthias.schrappe.com/index.htm

Autorengruppe
Prof. Dr. med. Matthias Schrappe Universität Köln, ehem. Stellv. Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit Hedwig François-Kettner Pflegemanagerin und Beraterin, ehem. Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit, Berlin Dr. med. Matthias Gruhl Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen und für Allgemeinmedizin Staatsrat a.D., Bremen Prof. Dr. jur. Dieter Hart Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht, Universität Bremen Franz Knieps Jurist und Vorstand eines Krankenkassenverbands, Berlin Prof. Dr. rer. pol. Philip Manow Universität Bremen, SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik Prof. Dr. phil. Holger Pfaff Universität Köln, Zentrum für Versorgungsforschung, ehem. Vorsitzender des Expertenbeirats des Innovationsfonds Prof. Dr. med. Klaus Püschel Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Rechtsmedizin Prof. Dr. rer.nat. Gerd Glaeske Universität Bremen, SOCIUM Public Health, ehem. Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit

Zusammenfassung

Ein Strategiewechsel ist unvermeidlich. Die gegenwärtig vorhandenen epidemiologischen Daten zur SARS-CoV-2/CoViD-19-Epidemie aus dem In- und Ausland sprechen gegenwärtig nicht mehr für eine Welle, die „gebrochen“ werden kann, sondern eher für ein kontinuierliches Ansteigen der Zahlen.

Eine leichte Abflachung bzw. ein vorübergehender Abfall der Zahlen mag beobachtet werden, nur die Annahme, dass man während des Winters ein „Zurück“ auf Zahlen wie im August erreichen kann, entbehrt jeder Grundlage. In dieser Situation bedeutet die alleinige Betonung von Kontaktverboten bei fortwährender Missachtung des Schutzauftrages für die verletzlichen Bevölkerungsgruppen (laut Merkels heutiger Rede im BTag: 27 Millionen) nichts anderes als die Gefahr, die Bevölkerung sehenden Auges in eine „kalte Herdenimmunität“ zu führen.

Es ist nicht auszuschließen, dass eine weitgehende Durchseuchung der Bevölkerung so rasch eintritt, dass selbst eine Impfung nicht mehr zu einem Trendwechsel beitragen kann. Aus diesem Grund wiederholt und verstärkt die Autorengruppe ihren Appell, den Grundsatz jeder Prävention, nämlich die Ergänzung allgemeiner Maßnahmen durch Zielgruppen-spezifische Maßnahmen, stärker zu berücksichtigen.

Es bedarf hierzu eines zivilgesellschaftlichen Aufbruchs, der den Schutzgedanken in den Mittelpunkt stellt, die gesellschaftliche Innovationskraft fördert und die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Adressaten von Aufforderungen zur passiven Kontaktminimierung degradiert. Dieser Aufbruch muss von der politischen Führung des Landes ausgehen.

Anm.: mkv

Hinzukommt, dass die Schwellenwerte von 35, 50 und aktuell von 200 nicht frei von Willkür sind. Auch ist der Wert 200 gar nicht im neuen IfSG enthalten. Verfassungsfeste Vorgaben (Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG) sind das nicht.

Kann die moderne Gesellschaft sich auf ökologische Gefährdungen einstellen?

Ökologische Kommunikation
von Niklas Luhmann
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Die Gesellschaft kann nur unter den sehr beschränkten Bedingungen ihrer eigenen Kommunikationsmöglichkeiten auf Umweltprobleme reagieren. Das gilt auch für Umweltprobleme, die sie selbst ausgelöst hat. Ökologische Kommunikation kann sich daher nur nach Maßgabe der wichtigsten Funktionssysteme wie Politik, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Religion entwickeln – oder im Protest gegen diese Systeme. In beiden Fällen besteht die doppelte Gefahr von zu wenig und zu viel Resonanz.

Über den Autor:
Dr. Niklas Luhmann (1927-1998) war zuletzt Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld.

Dazu:

Dieser Kommentar zum Parteitag der Grünen des TAZ-Red. Schulte kommt am Ende auf Luhmann zurück. Sehr lesenswert.
TAZ

Dazu:

Die grüne Macht
Wie die Ökopartei das Land verändern will
https://www.rowohlt.de/buch/ulrich-schulte-die-gruene-macht-9783499005527

C-Pandemie - eine linke Zwischenbilanz

Die Corona-Krise. Die Linke. Und die Sterblichkeit. Eine Halbjahresbilanz | Teil I:

wolfwetzel.de/index.php/2020/09/20/die-corona-krise-die-linke-und-die-sterblichkeit-eine-halbjahresbilanz/

Ausnahmezustände verschwinden nicht, sondern verwandeln sich in eine neue Form des Normalzustandes. Die Corona-Krise. Die Linke. Und die Sterblichkeit -Teil 2:

wolfwetzel.de/index.php/2020/09/26/ausnahmezustaende-verschwinden-nicht-sondern-verwandeln-sich-in-eine-neue-form-des-normalzustandes-2-teil/

Dazu:

https://wolfwetzel.wordpress.com/about/

Drohneneinsätze der USA im Jemen unter Nutzung Ramstein

Pressemitteilung Nr. 68/2020:
Kein Individualanspruch auf weitergehendes Tätigwerden der Bundesregierung zur Verhinderung von Drohneneinsätzen der USA im Jemen unter Nutzung der Air Base Ramstein (veröffentlicht am 25.11.2020)
BVerwG

“Ferner bedarf es eines qualifizierten Bezugs zum deutschen Staatsgebiet. Hieran fehlt es jedenfalls dann, wenn sich der auf das deutsche Staatsgebiet bezogene Teil der grundrechtsbeeinträchtigenden Handlungen des anderen Staates in einem rein technischen Übermittlungsvorgang ohne Entscheidungselemente erschöpft.”

CO2-Konzentration erreicht 410 ppm

Weltorganisation für Meteorologie,WMO:
Neues Hoch der Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre

Greenhouse Gas Bulletin Animation – English – November 2020
Video WMO-Youtube

Die Menschheit ist momentan auf Kurs zum Worst-Case-Szenario des Weltklimarats IPCC.

Deutsches Klimarechenzentrum
Repräsentativer Konzentrationspfad/Representative Concentration Pathways
RCP 8.5

Weltklimarat IPCC

Vor der Industrialisierung lag der Wert bei 280 ppm. Seither gibt es jedes Jahr eine Zunahme, weil das zusätzlich in die Atmosphäre gepumpte Kohlendioxid nur sehr langsam wieder abgebaut wird.

WMO-Generalsekretär Petteri Taalas zeigte sich alarmiert darüber, dass nur vier Jahre, nachdem die Schwelle von 400 ppm geknackt wurde, die 410 ppm überschritten sind. Eine solche Steigerungsrate habe es in der Geschichte der CO2-Aufzeichnungen noch nie gegeben.

Petteri Taalas sagte: „Die Erde hat zuletzt vor drei bis fünf Millionen Jahren eine ähnlich hohe Konzentration erlebt.“ Damals hätten die globale Mitteltemperatur um zwei bis drei Grad höher und der Meeresspiegel zehn bis 20 Meter höher gelegen. „Aber es lebten nicht 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde.“
FR

Anstiege auch bei Methan und Lachgas
„Der mit den Corona-Lockdowns verknüpfte Abfall der Emissionen ist nur ein winziger Pickel auf der Langzeit-Kurve“, betont Taalas. Aktuellen Schätzungen nach sank der Treibhausgas-Ausstoß zwar kurzfristig bis zu 17 Prozent, im Jahresmittel aber werden es voraussichtlich zwischen 4,2 und 7,5 Prozent weniger sein als noch 2019. „Im globalen Maßstab ist dies nicht genug, um die atmosphärischen CO2-Konzentrationen zu senken“, so die WMO.
www.scinexx.de/news/

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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