Kommentare

Dr. Sebastian Rushworth,

tätig in der Notaufnahme einer der größten Kliniken Stockholms, kann über Lockdown-Diskussionen nur noch den Kopf schütteln:

„Der vergangene September war für Schweden der Monat mit der niedrigsten Sterblichkeit pro Einwohner aller Zeiten. Das Jahr 2020 ist bisher das Jahr mit der drittniedrigsten Sterblichkeit pro Einwohner aller Zeiten.“

Das alles gibt es in Schweden momentan nicht: Masken(pflicht), Beherbergungsverbote, Sperrstunden, kalte Klassenzimmer mit maskierten Kindern, Aufrufe zum Denunziantentum, Verordnungswahn, Corona-Polizeikontrollen, Diskussionen um die Unverletzlichkeit der Wohnung, Demonstrationen gegen die Corona-Politik, Bundeswehr im Innern, Schulklassen in Quarantäne, abgesagte Weihnachtsmärkte …

Die allgemeinen Empfehlungen zur Verringerung der Corona-Ausbreitung wurden jedoch angesichts der steigenden Zahl der Neuinfektionen auf weitere Landesteile ausgeweitet: In der Hauptstadtregion um Stockholm, den Regionen Västra Götaland um Göteborg und Östergötland werden die Menschen in den kommenden Wochen dazu aufgefordert, Kontakt mit Personen aus anderen Haushalten, den Nahverkehr und Veranstaltungen wie Konzerte oder sportliche Wettkämpfe zu meiden. Ähnliches gilt bereits in der Region Uppsala und im südschwedischen Skåne (Schonen). Geschlossen wird allerdings nichts. Und eine Maskenpflicht stand für Tegnell nie zur Debatte, „da wir nicht glauben, dass Erwachsene oder gar Kinder Masken so handhaben, dass sie am Ende auch nützlich sind.“

Quelle:

Auffälliges Schweigen über Schweden. Hier ein Bericht von Henning Rosenbusch.
NDS

Treiber der C-Pandemie

science.orf.at

Dazu:

Und klar, ein Lockdown und damit verbunden drei Wochen Beinahe-Ruhe seien aus „Infektionsschutz-Gesichtspunkten natürlich toll“. Aber: „Dann haben wir eben in sechs Wochen die nächste Welle. Wir müssen endlich in eine Nachhaltigkeits-Debatte einsteigen“, fordert der Mediziner. Eine klare Corona-Strategie hatte im FR-Interview auch Virologe Hendrik Streeck eingefordert. Denn die Corona-Pandemie ist noch lange nicht am Ende. Sie tobt stärker denn je – neue Rekorde inklusive. (Quelle: dpa)

FR

Der Klimabericht - Daten zur Lage des Planeten

Spiegel-online

Schwere Zeiten für Demokratie/Rechtsstaat

Die Kanzlerin weiß, dass dies niemand garantieren kann – und dass Weihnachten dann ohne Kontaktbeschränkungen möglich sein wird, glaubt sie sicherlich auch nicht. Vielmehr bekommen viele Menschen den Eindruck, dass sie ihr Verhalten nicht mehr an Recht und Gesetz messen sollen, sondern in den moralischen Kategorien des Bundeskanzleramtes – die über dem Gesetz stehen.

Für die Akzeptanz unserer Rechtsordnung stehen offensichtlich schwere Zeiten an. Es bedarf mehr Demokraten, die sich für sie in die Bresche schlagen.
Wolfgang Kubicki
stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP und Vizepräsident des Bundestages
Tagesspiegel

Dazu:

“ … the erosion of the rule of law is imminent….”

https://verfassungsblog.de/lawrules-6-we-need-to-talk-about-attorneys/

“Wir sind lebendige Wesen und müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Leben von uns nicht beherrscht und kontrolliert werden kann.”

Der Neurobiologe Gerald Hüther

Dazu:

„Der Schutz der Gesundheit und der Schutz der Wirtschaft“, ist der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, überzeugt, „sind zwei Seiten derselben Medaille.“ Man könnte auch sagen, die beiden Seiten des Corona-Dilemmas sind Folge einer verfehlten Pandemievorbereitung. So jedenfalls lautet das Fazit einer von der Regierung 2013 in Auftrag gegebenen Studie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz:, in dem das heutige Szenario bereits durchgespielt wurde. Und das ist nur eine freundliche Umschreibung für die Ökonomie des Schrumpfens und Privatisierens, die seit Jahrzehnten in allen systemrelevanten Bereichen vorherrscht.
Ulrike Baureithel
FREITAG

Dazu:

Studie (pdf)
Anhang 4 Ergebnis Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“
Deutscher Bundestag

Die spinnen, die Düsseldorfer

„Die Maske darf zum Rauchen innerhalb der betroffenen Bereiche nicht abgesetzt werden.“ Beim Essen verhalte es sich so, dass beim Abbeißen kurzzeitig die Maske heruntergezogen werden dürfe. Kauen könne man allerdings mit Maske, daher müsse diese nach dem Abbeißen wieder aufgesetzt werden.
RP-ONLINE

Dazu:

Der Corona-Katechismus: „Halt’s Maul und setz die Maske auf!“
NDS

Die Botschaften sind genau so gemeint, wie sie ausgesprochen werden: Darum wird im Fall des drastischen Kurzfilms nicht etwa das übertriebene Sendungsbewusstsein und der fast religiöse Corona-Eifer mancher Redakteure, Politiker oder Bürger auf die Schippe genommen, sondern (ohne stilistischen Bruch) nochmals die allgegenwärtige Botschaft verkündet: Wer die Medienberichte zu Corona in Zweifel zieht, der ist ein besessener Irrer.

Hinweis: mkv

Jede verfügte C-Maßnahme, wie das Maskentragen in der Öffentlichkeit, muss verhältnismäßig sein: Das bedeutet, die Maßnahme muss

- geeignet – erforderlich (Gibt es eine mildere Maßnahme?) – verhältnismäßig im Sinne der Zweck-Mittel-Relation sein.

Für Regensburger, etwa am Domplatz, für den auch Maskenpflicht verfügt wurde: Wenn dort sich etwa 3-4 Bürger “verlieren”, dann verhält sich meiner Meinung nach ein den Domplatz überquerender Radfaher OHNE Maske nicht rechtswidrig. Denn das Tragen einer Maske wäre unter den gegebenen Umständen nicht geeignet, irgendeinen Schutz für Dritte darzustellen.

Dass alle (!) staatlichen C-Maßnahmen über keine verfassungsgemäße Ermächtigung vor dem Hintergrund des Artikel 80 GG haben dürften, habe ich hier schon unter Bezug auf das Interview, das der vormalige Präsident des BVerfG Papier der NZZ gab, abgehandelt.

Dazu:

Am 24. Juni 2020 hat der Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York diesen Leserbrief von S. Ewig, S. Gatermann und S. Lemmen mit dem Titel “DIE MASKIERTE GESELLSCHAFT veröffentlicht. Ich rate dazu, diesen in aller Ruhe und vollständig zu lesen.

Überblick:

Staunen – Fehlende wissenschaftliche Begründung – Fehlende Plausibilität – Risiken des öffentlichen Maskentragens – Öffentliches Maskentragen als neuer Standard in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr? – Literatur

Gefährliche Gewohnheiten

C-Pandemie
Der schlimmste Schaden dürfte aber sein, dass die Menschen sich an diese autoritäre Politik gewöhnen. Viele sind so in Angst und Schrecken versetzt, dass sie die Einschränkung der Grundrechte nicht nur klaglos hinnehmen, sondern sogar begrüßen und gut heißen.
Hausärztin, Bay. Wald

Hinweis: mkv
Lesen Sie dazu am besten alle, auch bitte zu teilenden Berichte der Menschen über die sog. Kollateral-Schäden (Neusprech) bei den NDS (pdf). Auch über die Unfähigkeit der Politik, die Folgen ihres Tuns zu überschauen.

Zitat aus laufender Nr. 32:
Die Bayerische Staatsregierung setzt auch im Falle von Corona wieder auf ihr bewährtes Mittel: Eskalation und Repression statt Deeskalation und Kommunikation auf Augenhöhe.“, kritisiert Thomas Bollwein vom Bayerischen Flüchtlingsrat. „Anstatt mit Gewalt zu antworten solltedie Regierung besser die Hygieneschutzmaßnahmen in den Flüchtlingsunterkünften umsetzen, um so die Bewohner*innen besser vor dem Corona-Virus zu schützen. Dieses Vorgehen erweckt den Anschein, dass Geflüchtete von der Regierung als Menschen zweiter Klasse gesehen werden.“

ältere Beiträge « » 

AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

Inhalt

Downloads

Links

RSS Feeds

Suche