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Wohin gehst du, Europa?

Eine eingängig geschilderte Ist-Analyse des neoliberalen Systems der Europäischen Union

Es lohnt, diesen langen wie spannenden Beitrag

“Das System Europa und seine Gegner” des US-Geschichtsprofessors Perry Anderson (ins Deutsche übersetzt von Niels Kadritzke)
https://monde-diplomatique.de/artikel/!5381578

in Ruhe zu lesen und dann zu teilen.

Zitat:

Für die linken Bewegungen gegen das System in Europa ergibt sich aus den Erfahrungen der letzten Jahre eine eindeutige Lehre: Wenn sie nicht von den Rechten abgehängt werden wollen, können sie es sich nicht leisten, das bestehende System weniger radikal anzugreifen als diese. Zugleich muss ihre Opposition kohärenter werden. Und sie müssen von der Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass die heutige EU als neoliberales Konstrukt sich nicht mehr von innen reformieren kann.

Das heißt: Die Union müsste dekonstruiert werden, bevor etwas Besseres aufgebaut werden kann. Das könnte durch den Austritt aus der bestehenden EU geschehen oder durch einen Neuaufbau Europas auf einem anderen Fundament. Damit wären die Maas­tricht-Verträge tot. Beide Entwicklungen sind allerdings wenig wahr­scheinlich – außer im Gefolge einer weiteren und noch tieferen ökonomischen Krise.

Dazu:

http://www.jetzt.de/europa/europa-bist-du-noch-zu-retten

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