Steigflug mit Absturz


Treffen sich zwei Koalitionspartner

Aber wohin geht die Reise? Später oder früher Richtung Neuwahlen. Mit neuen Köpfen. Nützt eure Zeit! Zum Abschluss eines humanistisch-emanzipatorischen Bündnisses jenseits aller neoliberalen Gestrigen.

Unstreitig ist: Wir brauchen einen Politik-Wechsel. Da aber Kanzlerin Merkel nach eigener Aussage nicht weiß, was sie anders machen sollte, müsste der Letzte in der SPD nach den Gesetzen der Logik eigentlich wissen, dass sich die GroKo verbietet. Zumal die CSU mit dem designierten MP Söder ankündigt, seine Partei nach rechts zu ziehen.

Es bleibt daher absehbar, dass ein schwarz-roter Regierungsvogel bald wieder zur Landung ansetzt; gar abstürzt

Für die SPD gilt: Um wieder attraktiv für die Wähler zu werden, von denen sie seit 1998 doch tatsächlich etwa 10 Millionen verlor, muss sie Klarheit schaffen, wofür sie kurz- und langfristig steht. Eine im Innern zerstrittene Partei ohne Narrativ, welches die Lösung der großen Probleme ansteuert, mag sich in der dritten mit kleinen Stellschrauben verzierten GroKo endgültig selbst erlegen, auch wegen Fremdeinflusses.
mkv

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