Schluss im Viertelfinale?


Markiert der 2. Juli das Ende der EM für die Deutschen?

– “ES MUSS EIN RUCK DURCH DIE OFFENSIVE GEHEN” –

Gar nicht weltmeisterlich spielt der Weltmeister. Schon zwei Jahre lang nicht. Und jetzt in Frankreich auch nicht.

Die Offensive verfügt nicht über die “richtigen” Spielertypen, es fehlen quasi Yin und Yang, Roben und Ribery, die eine tief stehende Abwehr von außen knacken, bis zur Grundlinie gehen und den finalen Pass spielen oder selbst abschließen. Es gibt keinen Eins-zu-eins-Spieler, der den Gegner zu Fehlern zwingt oder auch einmal mit einem Solo erfolgreich ist.

Die Mittelfeldstrategen, haben sie verlernt einen echten Mittelstürmer wie den selbstbewußten Gomez ins Spiel zu bringen, damit dieser seine Trefferqualitäten in Zählbares umsetzen kann? Dieses Klein-klein, rund im den gegenerischen Strafraum; ihm fehlt die Zielgerichtetheit, der Zug zum Tor. Und es ist schlicht langweilig anzuschauen.

Torszenen, herausgearbeitete Chancen? Mangelware. Und da kann man nicht, wie Löw, vom fehlenden Glück sprechen. Das Offensivspiel ist schlicht substanzlos und schon gar nicht weltmeisterlich.

Und es fehlt ein von rechts kommender Druck auf die gegnerische Abwehr: Lahm und ein genuiner Flügerstürmer – Bellarabi und Kimmich lassen grüßen. Scheut er das Risiko, der Bundestrainer?What about Sané und Kimmich?. Sané ist 20. Er kann heute noch fußballerische Follies begehen, unbeschwert, die sich andere nicht mehr trauen. Er ist, wie kein anderer, die Présence, die Gegenwart. Warum soll er also nicht spielen? Mit 20 hält man sich für unbesiegbar. Er glaubt an sich. Er ist der schnellste der Truppe. Wird Erfahrungen machen. Ängste kann er haben, wenn er später mal älter ist. “Il faut savoir!”- meint nicht nur Charles Aznavour.

Sané könnte aufspielen:
“Sans bagage et le coer libéré.
En ´jouant` (chantant) très fort”
Er könnte La Mannschaft emmener bis ins Finale
(“Emmenez-nous au bout du final”
(“Emmenez-moi au bout de la terre”)

Nach dem Ende der Vorrunde und einem erfolgreichen Achtelfinale gegen einen Gruppendritten droht ein AUS gegen die alten Füchse aus Italien. Ich habe mir schon mal aus dem Frankenland für den ersten Juli-Samstag echte fränkische Bratwürste geordert – um mit frischem Apfel-Kartoffel-Sauerkraut das drohende Ende der EM für Jogis Mannen zu kompensieren, nicht ohne auf ein Umsteuern zu hoffen. Wohl vergeblich.
mkv

P.S.
Esto es chino para mí – Das kommt mir spanisch vor –

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