Bürgerbegehren Osttangente


AktionBosS unterstützt das Einhausungsbegehren.

Auch die IHK scheint mir ihrer Stellungnahme nicht im RECHTEN Bilde zu sein.

Argumente für die die Bürger schützende Einhausung finden Sie hier und hier. Und eine neue Lärm-Studie gibt beste Argumente für eine Einhausung. Entscheidung im Sinne der gesundheitlichen Prävention ist doch, dass der Vollzug der EU-Umgebungslärm-Richtlinie KEINE Grenzwerte mehr kennt. Danach ist es den “Stakeholdern” überlassen, im Wege der Kooperation die besten Schutzmechanismen einzubauen; dem kann sich der Freistaat mit seinen der EU-Richtlinie anzupassenden Fördergrundsätzen sicherlich nicht entziehen – nahe am Bürger, wie er nun mal ist.

Daher ist das in der Regel aus “der Wirtschaft” kommende Gerede, ein erfolgreicher Bürgerentscheid würde die Osttangente im Ergebnis verhindern, nichts anderes als der Beweis dafür, das die Verantwortlichen nicht wirklich wissen wovon sie reden.

Die Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen! Es heißt nicht, die Menschen haben ihre Gesundheit der Wirtschaft zu opfern.

“Und sollte eines Tages die Lärmbelastung unzulässig oder unzumutbar sein, gibt es die gleiche Lösung wie bei der Regensburger Westumgehung: Nachträglicher Bau einer Einhausung.” Eine solche Ansicht der Fördervereinigung Güterverkehr (Pressemitteilung vom 21.Oktober 2009 unter “Aktuelles”) folgt der alten “end-of-the-pipe”-Denkweise; sie gehört in die Schublade des vergangenen Jahrhunderts.

Wann beginnt – auch in R. – endlich das Umdenken?!

Und hier finden Sie noch ein Schmankerl.

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