Naturschutzamt warnt vor Kipppunkten in der Agrarlandschaft


»Es steht zu befürchten, dass wir an vielen Stellen in der Agrarlandschaft an Kipppunkte gekommen sind, an denen Entwicklungen eintreten, die sich nicht mehr umkehren lassen«, warnt die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, vor dem Öko-Kollaps in der Intensivlandwirtschaft. Der Insektenrückgang habe schon jetzt deutliche Auswirkungen auf Agrarvögel, deren Bestände kontinuierlich abnähmen, konstatiert Jessel. Dies belege, dass der Insektenschwund mittlerweile die Nahrungsketten erreicht habe. »Es ist wie ein Dominoeffekt: Wenn der eine Stein umkippt, dann kippen auch alle anderen«, sagt Jessel.

Quelle:

Insektenschutzgesetz: Wie viel Gift darf’s denn sein?
Experten sind sich einig: Der Insektenschutz braucht den großen Wurf. Doch die Bundesregierung macht lieber Trippelschritte. Was vom Insektenschutzgesetz zu erwarten ist.
von Thomas Krumenacker
spektrum.de

Anm.: mkv

Es steht zu befürchten, dass – wie in der Landwirtschaft – nur “halbe” Sachen gemacht werden. Dabei sind die Warnungen der UNO überdeutlich. Man kommt zu dem Schluss: Die Regierung in Berlin hat es einfach nicht d´rauf. Zeit, es ist höchste Zeit für einen Regierungswechsel mit den Grünen an der Spitze.

Dazu:

September 2020

UN-Bericht: Alle 20 Ziele für Artenschutz wurden verfehlt

Die Weltgemeinschaft hat sämtliche Ziele für die biologische Vielfalt 2020 verfehlt, das zeigt der neueste UN-Bericht. Doch: Ohne Schutz würden drei- bis viermal mehr Tiere und Pflanzen aussterben. Was nun?

https://www.dw.com/de/artensterben-insektensterben-un-biodiversity-outlook-fordert-fordert-transformation-wende/a-54927804

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