Nach uns die Sintflut?


Après nous le déluge?

Woran fehlt es? Am politischen Willen. Daran, den Menschen in Deutschland reinen Wein einzuschenken: Dass die völkerrechtlich verbindlichen Ziele des Pariser-Klimaschutz-Abkommens jedenfalls mit einem Weiter-so unter keinen Umständen einzuhalten sind.

Das weiß auch die sogenannte Klima-Kanzlerin Angela Merkel. Bauchgepinselt durch die Mainstream-Medien steht sie da inmitten von Starkregen, Dürre, Stürmen. Als wäre der fortschreitende Klimawandel eine Fatamorgana trifft sie sich – auch jüngst – mit Greta Thunberg und Co. und macht Smalltalk: Sie wolle versuchen, mutiger zu sein.

Artikel 2 des Grundgesetzes beinhaltet den Anspruch jedes einzelnen Bürgers auf körperliche Unversehrtheit. Just wie in der Corona-Pandemie, die den Einsatz von Aber-Milliarden Euro als null Problem erscheinen ließ. Und was ist mit dem im Grundgesetz verankerten Prinzip der Vorsorge den Klimaschutz betreffend? Will man zuwarten? Auf die heraufziehende Klima-Katastrophe? Und dann? Nein, wenn die Kipp-Punkte erreicht sind, man schaue nur nach Sibirien, wird es kein Halten mehr geben. Keine Masken, kein social distancing, kein Händewaschen wird uns dann noch retten. Wie jämmerlich!
mkv

Dazu:

Haben wir aufgegeben?
Klimakrise – Wassermangel, Waldbrände, Eisschmelze – wir leben schon jetzt mitten im Kollaps. Politische Folgen hat das nicht
Kathrin Hartmann
FREITAG

Zitat

Anfang August rechneten US-Forscher vor, dass das Worst-Case-Szenario, das der UN-Klimarat 2005 entwarf, immer realistischer wird. Die Erde würde sich demnach in den nächsten 100 Jahren um 3,5 bis 5,4 Grad erwärmen. Der ehemalige Vorsitzende des Weltklimarates, Robert Watson, hält eine Erwärmung von drei Grad für das realistische Minimum. Dann wären der Eisbär ausgestorben, die Arktis von Wäldern bedeckt und alle Küstenstädte verschwunden. Bei fünf Grad sprechen ForscherInnen vom Ende der Zivilisation. Aber selbst die geballten Horrornachrichten dieser Wochen haben die Klimakrise auf der politischen Tagesordnung nicht nach vorne gerückt. Zwar beschrieb SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz in einer Rede kürzlich den Klimawandel als „enorme Herausforderung“. Klar, das sagen ja (fast) alle. Aber solche Beteuerungen werden mehr und mehr zu einer Schimäre der Selbstverständlichkeit, ohne dass gehandelt würde.
Dazu:

Potsdam-Klimainstitut für Klimafolgenforschung
https://www.pik-potsdam.de/pik-startseite

Dazu:

Rat für nachhaltige Entwicklung
https://www.nachhaltigkeitsrat.de/

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