Mäßiger Besuch, mehr Straftaten


Zur Herbst-Dult in Regensburg

Das meldet der BR. Ganz anders die MZ

Dazu:

Mein heutiges Schreiben an den Chefreaktuer der MZ, Herrn Sauerer:

“Beschwerden wegen Ruhestörungen gab es keine.”

Guten Tag, Herr Sauerer,

ich rate zum Beispiel zu einem Gespräch mit der Dult-geschädigten Inhaberin des […] Bereits in der Vergangenheit – MZ-Portrait mit Herrn B. ; dieser teilte der verehrten MZ-Leserschaft mit, dass er während der Dult wegen Vibrierens seiner Fenster keine Classik-Musik hören könnte – wurde in Ihrer Zeitung auf die permanente akustische Umweltverschmutzung hingewiesen, die jedenfalls nach 22 Uhr fast täglich – siehe man von den bairischen Abenden ab – gegen die Rechtssprechung des VG Würzburg verstößt.

Demokratischer Wachhund?
Den Brauereien und deren Umsatz freundlich verbunden?

Glauben Sie wirklich, dass nicht vorhandene Beschwerden eine irgendwie geartete Aussage hinsichtlich der lärmigen Dult haben?

Warum gibt es keine Auflagen, die den Lärm innerhalb der Zelte halten, wenn man schon glaubt, sich zulärmen zu müssen?

Warum müssen jährlich über eine Zeitspanne von 30 Tagen innert eines Radius´von ca. 1 km zig-Tausende Bewohner zugemüllt werden, wobei sich nach einer MZ-Umfrage 50% der Regensburger nicht für die Dult interessieren?

Die Dult mutiert seit Jahren auch zum oberpfälzer “Ballermann”, wie es in der SZ zur Wies´n trefflich in einem dortigen Leserbrief in diesen Tagen stand.

Die Dult hat sich überlebt; der Standort würde besser als ganzjähriges Park-and-Ride benützt. Binnen einer Legislatur sollte beim geplanten Bürgerpark beim Pürkelgut (Dazu: der Vorsitzende des Bürgervereins Süd-Ost Johann Brandl) auch Raum und Platz geschaffen werden für Messe und Feiern samt Dult. Hilfreich wäre dorthin natürlich auch ein erster Strang einer Stadt-Bahn, wovon die Politik so gerne spricht.

Viele Grüße
( mkv)

Links:

Zur Rechtsprechung des VG Würzburg die Kirchweih betreffend – hierzu gibt es mehrere Entscheidungen

VG Würzburg · Urteil vom 14. Januar 2015 · Az. W 6 K 14.494
https://openjur.de/u/757775.html

BGH · Urteil vom 26. September 2003 · Az. V ZR 41/03
In diesem Fall ging es um ein Fest, das drei (!) Tage dauerte. In Regensburg (2 x Dult) geht es um ca. 30 Tage.

Siehe auch Randziffer 25 ff

https://openjur.de/u/195747.html

Der von einem Rockkonzert ausgehende Lärmpegel ist nur für einen Tag unerheblich und insoweit zuzumuten, wenn auch nicht uneingeschränkt

https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%2041/03

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche