Landesweite Ausgangsbeschränkung und nächtliche Ausgangssperre


In ganz Bayern dürfen Menschen Wohnungen und Häuser nur noch “bei Vorliegen triftiger Gründe” verlassen. Dazu zählen neben dem Weg zur Arbeit und zum Arzt sowie Besuchen oder Einkäufen auch die Bewegung an der frischen Luft, also etwa Joggen oder Spazierengehen, und auch der Besuch von anderen Personen.

In der Nacht wird diese Beschränkung zu einer weitgehenden Ausgangssperre. Sie war bisher nur in Hotspots mit Inzidenzzahlen von mehr als 200 in Kraft, jetzt gilt sie in ganz Bayern. Von dieser Ausgangssperre zwischen 21 und fünf Uhr gibt es wesentlich weniger Ausnahmen. Außerhalb einer Wohnung aufhalten darf man sich in dieser Zeit nur aus beruflichen und medizinischen Gründen, zur Begleitung von Kindern oder Sterbenden, zum Gassigehen oder aus “ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen”. Wer also nach 21 Uhr im Freien, im Auto oder sonst wo unterwegs ist, kann von der Polizei aufgehalten werden und muss dann einen guten Grund nennen können. Bei Verstößen dagegen werden künftig mindestens 500 Euro fällig.
SZ

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