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Lügen, Lügen und Lügen

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-legitimitaet-durch-luegen-1.3333697

In seinem Buch
“Retten uns die Reichen?” befasste sich Zygmunt Bauman 2015 mit VIER LÜGEN, die uns als naturgegeben untergeschoben werden und in die Falle locken.

HERDER-VERLAG

Man kann nur allen Entscheidern, allen Müttern, Chefredakteuren, allen Vätern wie Politikern und CEOs zu diesem Büchlein raten. Es lässt sich gut mitführen und täglich nur eine gelesene Seite hilft, die Fallen des gierigen und entgrenzten Kapitalismus wahrzunehmen und sodann erste kleine Änderungen in unsere Art zu leben einzubauen.
mkv

Dazu:

Mehr zum Inhalt

Die vier Lügen
1. Immerwährendes wirtschaftliches Wachstum
2. Konsum, Konsum, Konsum hält das Rad am Laufen
3. Ungleichheit als gottgegeben
4. Konkurrenz statt kameradschaftliche Zusammenarbeit

“Den ‚Lügen, die den sozialen Zusammenhalt gefährden‘ ist Kapitel drei gewidmet. Den Ausgangspunkt für die weiteren Überlegungen bildet die Verfasstheit der (Welt-)Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Auch wenn die gesellschaftlichen Gegebenheiten historische, politische, soziale und wirtschaftliche Konstrukte sind, und damit keineswegs natürlich, erscheinen sie uns doch als ebensolche Tatsachen. „Wir neigen (zu Recht) dazu zu denken, dass das die Welt ist, in der wir leben müssen. Und wir folgern (zu Unrecht), dass es zu dieser Art von Welt keine Alternative gibt und auch keine Alternative geben kann.“ (S. 43f.) Die zentralen „Gegebenheiten“, die Bauman als reformresistent und widerstandsfähig identifiziert, sind wirtschaftliches Wachstum, fortwährende Konsumsteigerung, natürliche zwischenmenschliche Ungleichheit und Konkurrenz.”
socialnet.de

Bundespräsident a.D. Horst Köhler mahnt

Die Politik muss dem Reden das Handeln folgen lassen, sonst wird es mit dem Erhalt des Blauen Planeten als Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanzen nichts

http://www.horstkoehler.de/reden-texte/die-grosse-transformation-in-zeiten-des-unbehagens/

Staatsziel Nachhaltigkeit

Das Staatsziel, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere zu schützen, tritt neben Demokratieprinzip, Rechtsstaatsprinzip, Sozialstaatsprinzip und Bundesstaatsprinzip, die in Art. 20 GG und Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG verankert sind. Das Bundesverfassungsgericht hat den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen schon 2000 ausdrücklich als Staatsziel qualifiziert.
BVerfGE 102, 1 (18); 102, 347 (365)

Nach einer Anhörung im Juni 2016 im Bundestag gehörte die Aufnahme des Handlungsgrundsatzes der Nachhaltigkeit als Staatsziel endlich 2017 ins Grundgesetz (siehe unten), was sich als Wahlkampf-Thema von alleine anbietet.

Neu zu schaffender Artikel 20b GG:
“Der Staat beachtet bei seinem Handeln das Prinzip der Nachhaltigkeit.”

"Du bist was du tust, nicht was du sagst"

Der lange (Irr)Weg von Rio (1992) bis Marrakech (2016)
Die eindringliche Rede eines jungen Mädchens
Severn Suzuki (*1979) ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit ihrer Familie lebt sie auf dem ostpazifischen Inselarchipel Haida Gwaii, British Columbia, wo sie sich insbesondere für das Kulturerbe der Haida aktiv einsetzt.

Kalter Winter: Voraussetzungen gut

http://www.wetteronline.de/wetternews/2016-11-02-sr

Immer mehr? Wie fatal!

Mehr Rindviecher. Mehr Autos.
Weniger CO2? Keinen Klimaschutz-Plan?
Weiter so? Kein Machtwort der Kanzlerin?
Was ist in Kretschmann gefahren?
Die Tragfähigkeit des Planeten ist
beschränkt, so wie Fähigkeiten und
Willenskraft der derzeitigen,
verwaltenden Berliner Politik.
In den Bundestag müssen 2017
neue, frische, mutige, kluge Köpfe,
die sich den Zielen der Nachhaltigkeit verschreiben und diese auch (!)
umsetzen. Nicht mehr, aber auch
nicht weniger.
mkv

Dazu:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/pariser-klimaabkommen-ziele-umweltprogramm -der-vereinten-nationen-bericht

Eine andere Welt ist pflanzbar!

http://www.die-umwelt-akademie.de/index.php/veranstaltungen/veranstaltungen/in-kooperation/604-eine-andere-welt-ist-pflanzbar-17-11-2016

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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