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"Ein guter Tag für den Klimaschutz"

hat heute, 12.5.2021, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)
SZ, festgestellt, nachdem das nachgebesserte Klimaschutz-Gesetz von der Regierung beschlossen worden ist.

https://www.deutschlandfunk.de/auf-dem-weg-zur-klimaneutralitaet-die-neuen-klimaziele-fuer.2897.de.html?dram:article_id=496894

Dazu:

Rede der Umweltministerin Svenja Schulze (2018) zur “Umweltpolitik der Bundesregierung in der 19. Wahlperiode”
bmu.de

Freiheit und Corona: Die Panik der liberalen Geister

Freiheit! Die verlangen Kritiker der Corona-Maßnahmen zurück. Der Preis wären Tote. Und die Pandemie ist nur eine Vorbotin kommender Krisen. Über die Zukunft der Freiheit
Von Thomas Assheuer

Lesen Sie diesen Beitrag in der ZEIT – als Ausgangpunkt für das Nachfolgende.

Dazu:

Kirsten Thonicke
Stellvertretende Leiterin der Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK):

Klimawandel:
“Der Amazonas-Regenwald ist gefährdet wie nie”
Stirbt der Amazonas, wären die Klimafolgen global spürbar. Noch wehrt er sich raffiniert, sagt die Geoökologin Kirsten Thonicke. Doch vor Menschen schützt das nicht.
ZEIT

Wer zu spät handelt, den bestraft das CO₂

Klimaschutz
Wenn wir jetzt nichts tun, droht unseren Kindern eine echte Ökodiktatur. Karlsruhe hat das erkannt
Michael Jäger
FREITAG

Zitat:

„Die unter Umständen hohe mittelbare Treibhausgasrelevanz der Nutzung von Konsumartikeln lässt das Beispiel der Textilbranche erkennen.“ Und: „Soll die derzeitige Lebensweise einschließlich so verbreiteter oder sogar alltäglicher Verhaltensweisen wie der Errichtung und Nutzung neuer Bauten und dem Tragen von Kleidung klimaneutral sein, sind demnach grundlegende Einschränkungen und Umstellungen von Produktionsprozessen, Nutzungen und alltäglichem Verhalten erforderlich.“

Man muss trotzdem anerkennen: Das Gericht ist hier klarer und radikaler als alle politischen Parteien. Da es anders als die Parteien nicht von Wahlen abhängig ist, ist das auch kein Wunder.

Weiß Baerbock was auf sie als Kanzlerin zukäme?

Klimawandel-Klimakrise-Klimakatastrophe

Liest man das grüne Programm, so wird klar: Klimaschutz ist als Grundlage aller Politik-Gestaltung ausgewiesen. An dieser Stelle liegt der Kristallisationspunkt jedweder Koalitionsverhandlung.

Dazu:

2. Mai 2021, 20:32 Uhr
Wahlkampf 2021
Keine der Parteien ahnt auch nur, was da auf sie zukommt
von Michael Bauchmüller, SZ

Die Probleme beim Klimaschutz werden derzeit allzu gern verschwiegen und die Klimalücke wächst, statt zu schrumpfen. Wer künftig regieren will, muss jetzt konkrete Pläne vorlegen.

Die Kanzlerin spricht von einer “wegweisenden” Entscheidung, der Vizekanzler will sich sogleich an die Arbeit machen: Nie hat sich eine Bundesregierung so artig für eine Klatsche bedankt wie Union und SPD für die Klima-Ansage aus Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht verlangt Nachbesserungen am Klimaschutzgesetz, und die Bundesregierung scheint geradezu erleichtert zu sein. Als hätten Außerirdische jenes Gesetz erlassen, das die Regierung nun endlich korrigieren darf.

Dazu:

Die SPD-Umwelt-Ministerin im DLF-Interview

Dazu:

“Herausforderungen wie die Ausbreitung des Coronavirus oder der Klimawandel sind in ihrer Qualität und Grössenordnung nicht völlig neu. Solche Herausforderungen wurden von offenen Gesellschaften stets gemeistert durch spontane Verhaltensanpassung und technologische Innovation.”

Quelle:

Die offene Gesellschaft und ihre neuen Feinde
Von Michael Esfeld
europeanscientist.com
Liberales Institut, Schweiz

Dazu:

Der große Verrat
Was ist eigentlich mit dem Freisinn in der Schweiz passiert?
von GEORG KOHLER

https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/61318/3/Kohler_Der_grosse_Verrat.pdf

Unsere Lebensform ist nicht fortsetzbar und am Ende

“Die Pandemie ist wie ein Testlauf, eine Einübung des Umdenkens.” – “Das Ruhrgebiet als Emblem des Aufbruchs und des Abbruchs des fossilen Kapitalismus führt uns vor Augen, mit welcher Wucht vormals selbstverständliche Grundlagen einer Lebensform fraglich und brüchig werden können.”
Wolfram Eilenberger
IM ZEIT-Interview

Zitat:

Eilenberger: Die Entwurzelung ist dort eine mindestens dreifaltige. Zu der Entwurzelung der Geflohenen und Vertriebenen, oft ehemalige Landarbeiter, die in den Zechen des Ruhrgebiets neu anfangen, tritt zweitens hinzu, dass sie durch die extreme Art der Arbeit “unter Tage” auch in ihren Tätigkeiten und Sinnvermögen entwurzelt wurden. Aus Anbauen wurde Abbauen, aus Säen wurde einmaliges Abernten. Auf diese Weise haben sie, drittens, die Entwurzelung der Natur und ihrer traditionellen Landschaften betrieben. Vor Kurzem erst dann tritt die Erfahrung hinzu, dieser Lebensform durch die Stilllegung der Industrie wieder entrissen zu werden und erneut die eigenen Wurzeln zu verlieren. Das Mark der Selbstbeschreibung, die Achtung und Selbstachtung ist dahin. Simone Weil hat die Begriffe des “Schlafens” und “Schlafgebiets” verwendet, um zu beschreiben, was passiert, wenn Menschen begreifen, am absoluten Ende ihrer einstmals sinntragenden Gewohnheiten und Traditionen angelangt zu sein, ohne zu wissen, was kommt. Die Bergleute haben diesen Begriff für sich selbst aufgenommen, womöglich hat Heinrich Böll mit seinen Texten über das Ruhrgebiet dabei eine Vermittlungsrolle gespielt, der ja ein großer Leser Simone Weils war.

Geoforschungszentrum GFZ

Broschüre SYSTEM ERDE

https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/rest/items/item_1529012_5/component/file_1529019/content

Impressum
Herausgeber:Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl Dr. Stefan Schwartze Helmholtz-Zentrum Potsdam
Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Telegrafenberg
14473 Potsdam

Lesetipp:

Starten Sie vielleicht ab Seite 77 ff mit:
“Erdwärme verursacht schnellen Eisfluss und Gletscherschmelze in Grönland”

Dazu:

Die Reichen ziehen sich ins Private zurück – und nehmen die Natur gleich mit. Haben wir nicht größere Umweltprobleme? Vielleicht. Aber die zunehmende Abgehobenheit und der Mangel an Empathie der sozialen Schicht, die einen überproportionalen Einfluss auf unsere Wirtschaft und Politik hat, tragen maßgeblich dazu bei, dass der Kampf gegen den Klimawandel von vielen inzwischen als ein Eliteprojekt gesehen wird. Vorangetrieben von Einzelnen, die Eichen, Wildnis und Südseeinseln als Teil ihres Portfolios sehen, das sie auf Kosten der Allgemeinheit vergrößern.
ZEIT

Baerbock, Wagenknecht und Habeck

Künftiges Dream-Team?

DIE ZEIT bringt neben dem Bericht zur Kandidaten-Kür (hinter der Bezahlwand) ein vielsagendes Bild der potentiellen nächsten Kanzlerin. Welch´eine Ausstrahlung!

Und: Wer die Bücher von Sahra Wagenknecht zu Wirtschaft und Arbeit vor dem Hintergrund unserer bestehenden Verfassung gelesen hat, kann sich Wagenknecht als Mininsterin an der Seite einer Kanzlerin Baerbock gewiss gut vorstellen. So würde auch dem aus konservativen Kreisen herrührende Lamento, den Grünen fehle es an Wirtschafts-Kompetenz, von vornherein entgegengewirkt.

Auch Robert Habeck hat im ZEIT-Interview angekündigt, ggf. in einer grün geführten Regierung darin einen Ministerposten zu übernehmen. Seine praktizierte Erfahrung bei der Abfassung von Koalitions-Verträgen mit dem grundlegenden Fundament des Klimaschutzes als unser aller Lebenselexier erscheint unverzichtbar.

Allen ist gemeinsam:
Das Wissen und die Überzeugung, dass vorausschauende Gestaltung unserer Lebensverhältnisse und Arbeitsprozesse das A und O ist. Unser Land, als Avantgarde für die EU, braucht eine grundlegende Transformation zum Wohle der VIELEN bei gleichzeitigem Schutz unserer Um- und Mitwelt.

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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