Kommentare

Veränderung by design or by disaster?

“Unsere Welt verändert sich auf jeden Fall”, sagt Harald Welzer, einer der wichtigsten Vordenker unserer Zeit, “die Frage ist nur, ob by design or by disaster. Wir plädieren für Design: Transformationsdesign.” Transformationsdesign versteht sich als Suchbewegung in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft: Wie können die in der kapitalistischen Moderne erreichten zivilisatorischen Standards aufrechterhalten und zugleich die Zerstörung des Naturraums drastisch verringert werden?

In ihrem neuen Buch

“Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne”

finden Harald Welzer und Bernd Sommer Antworten – und Wege in eine Gesellschaft, die sich wieder von der Suche nach einem guten Leben und sozialer Gerechtigkeit und nicht nach dem nächsten Produkt und stetigem Wachstum leiten lässt. Im Zentrum stehen dabei Möglichkeiten der Gestaltung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, die von der politischen Steuerung über Stadtplanung und Architektur bis hin zur Produktgestaltung reichen.

“So können wir nicht weitermachen – das fordern viele, sagen aber nicht, wie es besser geht. Das neue Buch des Sozialpsychologen Harald Welzer mit dem Titel “Transformationsdesign” macht dagegen konkrete Vorschläge für alternatives Handeln.” (Deutschlandradio Kultur/LesArt)

Zum Buch, Infos oekom-Verlag

Gabriel: Kinder oder Kohle?

KOMMENTAR von Franz Alt

“Der 17-jährige Felix Finkbeiner, der mit seiner Aktion Plant für the Planet 1.000 Milliarden Bäume pflanzen will und 13 Milliarden schon gepflanzt hat, erinnerte in dieser Woche Minister Gabriel an seine Tochter Marie. Wenn Marie Gabriel eines Tages ihren Vater Sigmar im Altenheim besucht, werde sie ihn fragen, warum er nicht mehr und nicht rechtzeitig etwas für den Klimaschutz getan habe: „Herr Gabriel muss sich entscheiden. Ist er für Kinder oder für Kohle? Beides geht nicht.“

Zitat aus:

Wirtschaftsminier Sigmar Gabriel will unbedingt als Kohleminister in die Geschichte eingehen. Deshalb behauptet er permanent, dass Deutschland nicht “zugleich aus Atom und Kohle austeigen” könne. Wirklich nicht?
www.sonnenseite.de

Spanungsfeld Wachstum/Nachhaltigkeit

Hinweis auf Münchner Veranstaltung

Wachstum und ökologische Nachhaltigkeit – (k)ein Widerspruch?!
27. November 2014

www.die-umwelt-akademie

Nachrichtenportal für Zukunftsthemen, neu aufgelegt

DIE NEUE SONNENSEITE
von Bigi und Franz Alt

“Die neue Seite ist mit Responsive Design umgesetzt, der Aufbau der Seiten orientiert sich automatisch am jeweiligen Endgerät, mit dem ein Nutzer sie aufruft. Auch in Zukunft werden wir uns allen wichtigen ökologischen Zukunftsthemen widmen und Sie wie bisher täglich aktuell informieren und auch unser Highlight, die Kommentaren von Franz Alt zu den aktuellsten Ereignissen, bleibt natürlich erhalten.”
sonnenseite.com

Waldschutz allein reicht nicht

Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung 17.11.2014 Weltweiter Waldschutz allein, gedacht als Mittel gegen den Klimawandel, birgt ein bislang unterschätztes Risiko. Um den immer weiter wachsenden Hunger nach Anbauflächen zu stillen, könnten Felder statt in Wälder verstärkt in Savannen oder Buschland hinein ausgeweitet werden – und die veränderte Landnutzung würde erhebliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen, wie eine neue Studie zeigt. Schutzprogramme müssten daher die ganze Bandbreite von Landtypen erfassen, um die globale Erwärmung wirkungsvoll zu begrenzen, so das Ergebnis von umfassenden Computersimulationen. Um eine Beschränkung der Landnutzung auszugleichen, ist für größere Erträge die Intensivierung der Landwirtschaft wichtig.

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Reste-Restaurant "Huset"

Kopenhagen: Alternatives Restaurant kocht (zu 60 %) mit Lebens-Mitteln, die für den Müll bestimmt sind

Arbeiten gegen Nahrungsmittel-Verschwendung
Spisehuset Rub & Stub

Frage der SZ:
Wie müssen wir uns und die Lebensmittel-Erzeuger ändern, damit ein nachhaltiges Wachstum möglich wird?

Wenn Schöpferisches auf Nachhaltigkeit trifft

Verein in Regensburg arbeitet inter- und transdisziplinär
http://planraum.org/satzung/

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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