Kommentare

  • Stefan Wehmeier (Europa - am Scheideweg)

    “Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen …

  • Wolfgang (Demokratische Willensbildung? Passé?)

    England brennt — die Westminster-Demokratie wackelt, die währungspolitischen Fundamente Europas sind angefressen, die Börsen ächzen, Obama windet sich und könnte der Tea Party seinen Platz …

Futurzwei to start

First of February 2012
Wie mache ich die sogenannte große Transformation zur nachhaltigen Gesellschaft?

“Aber auch die Politik braucht Impulse, sie braucht auch einen neuen Druck aus der Zivilgesellschaft, um sozusagen Fehlentscheidungen zu immer mehr Wachstum, zu industrieorientierter Politik nicht beständig fortzuschreiben. Und wir verstehen ja diese Geschichten, die wir erzählen, tatsächlich auch als Labore, als Experimentierfelder, als Beispiele für solche Experimente, wie man denn eigentlich eine zukunftsfähige, nachhaltige Gesellschaft bauen kann. Denn so richtig wissen tun wir das ja nicht.”
Harald Welzer

www.dradio.de
www.futurzwei.org
Wir werden verändert haben ….

Ude kritisiert Seehofer

“Es ist wirklich ein Treppenwitz, dass man den Pensionsfonds, der ein Element der Nachhaltigkeit in der Finanzpolitik ist, abschaffen will, um Geld für den Schuldenabbau zu haben”, sagte Ude nach einer Sitzung des SPD-Landesvorstands.”
www.welt.de

„Rio+20“: Erster Entwurf für Gipfel-Abschlussdokument liegt vor

„Die Zukunft, die wir wollen“ – unter diesem Titel liegt seit dem 10. Januar der erste Entwurf für ein Abschlussdokument der Konferenz über nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Rio+20) vor. Auf der Weltkonferenz, die vom 20. bis 22. Juni im brasilianischen Rio de Janeiro stattfinden soll, werden zentrale Zukunftsfragen wie die Überwindung der globalen Armut verhandelt, die Stärkung „grüner“ Wirtschaftsweisen und der mit Nachhaltigkeitsfragen befassten Institutionen der UN. Der nun vorliegende Entwurf dient als Basis für die weiteren Verhandlungen im Vorfeld des Gipfels und soll in Rio in eine gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs münden. In der derzeitigen Fassung des Dokuments, dem sogenannten „Zero Draft“, finden sich einige der von der Europäischen Union eingebrachten Positionen wieder.

Zur Meldung in voller Länge geht es hier:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=6849

Neues Projekt: Förderung von CSR-Beratern kleiner und mittlerer Unternehmen

Die EU 2020-Strategie der Europäischen Kommission betont die Bedeutung der Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) im europäischen Mittelstand, um Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen und eine Nachhaltige Entwicklung in Europa zu ermöglichen. Im Auftrag der Europäischen Kommission unterstützt adelphi den Austausch zwischen europäischen CSR-Beratern von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um damit die Qualität des Beratungsangebots zu verbessern.

Intermediäre Organisationen und Berater übernehmen bei der Umsetzung von CSR in KMUs eine tragende Rolle. Daher zielt das Projekt darauf ab, deren Beratungsangebot durch die Stärkung des europaweiten Austauschs über Best Practices in dem Feld zu verbessern. Im Rahmen einer Netzwerkkonferenz im Juni 2012 in Berlin werden 100 KMU-Berater zu CSR und intermediäre Organisationen zusammengeführt und im Anschluss ein Leitfaden für Berater entwickelt.

http://www.adelphi.de/de/service/newsletter/dok/43530.php?nid=200#news3

http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/eu_gruenbuch_csr_773.htm

120-seitiger Bericht über die Bedeutung von CSR
http://www.future-ev.de/uploads/media/CSR-Studie_Langfassung_BMU.pdf

Neuer Präsident des Ökosozialen Forum Europa

Stephan Pernkopf folgt Franz Fischler

Seit Jahresbeginn hat das Ökosoziale Forum einen neuen Präsidenten: den niederösterreichischen Umwelt- und Agrarlandesrat Stephan Pernkopf.
Der langjährige EU-Kommissar Franz Fischler hatte nach seiner Rückkehr aus Brüssel insgesamt sechs Jahre lang mit seinem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass die Forderung nach mehr Gleichgewicht zwischen Wirtschaft, Umwelt und Sozialem in Politik und Gesellschaft gehört und teilweise auch umgesetzt worden ist. Er bleibt dem Ökosozialen Forum als Ehrenpräsident mit seiner Expertise erhalten. „Wir müssen unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zukunftsfähig machen – uns und unseren Enkeln zuliebe“, betont Fischler anlässlich der Neuwahl des Präsidenten in den beiden Vereinen Ökosoziales Forum Österreich und Europa.

Stephan Pernkopf
„Angesichts der aktuellen Krisen ist heute klarer denn je, wie notwendig es ist, unsere Wirtschaft auf Langfristigkeit hin auszurichten“, so Stephan Pernkopf. „Unsere Gesellschaft lebt heute zu sehr auf Kosten der Zukunft. Das gilt bei der Verschuldung öffentlicher Haushalte genauso wie beim Verbrauch unserer natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen. Unsere Aufgaben im Ökosozialen Forum sind es, Vordenker zu unterstützen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen umzusetzen. Es ist Zeit für einen neuen Aufbruch.“

Stephan Pernkopf ist Umwelt- und Agrarlandesrat in Niederösterreich und gilt als Vordenker im Bereich der erneuerbaren Energie. Davor war er langjähriger Kabinettchef von Josef Pröll im Landwirtschaftsministerium (2005–2008) und Finanzministerium (2008–2009) und hat aktiv in der ÖVP-Perspektivengruppe unter der Leitung von Josef Pröll mitgearbeitet. Pernkopf war außerdem bei mehreren Regierungsverhandlungen auf Bundesebene dabei und kennt so die gesamte Bandbreite der thematischen Herausforderungen. Stephan Pernkopf hat das Francisco Josephinum in Wieselburg absolviert und danach zum Doktor der Rechtswissenschaften in Wien promoviert. Er ist verheiratet und lebt in Wieselburg.

Werner Wutscher wird zusätzlicher Vizepräsident
Als zusätzlicher Vizepräsident für das Ökosoziale Forum Österreich und Europa steht ab Jänner 2012 der ehemalige REWE-Vorstand und Young Global Leader Werner Wutscher zur Verfügung. Er wird vor allem die internationale Vernetzung vorantreiben.

Weitere Informationen unter:
www.oekosozial.at
Quelle: Global Marshallplan

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