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Umweltkanzlerin? Umweltland?

Reißt Deutschland das zugesagte Ziel, bis 2020 insgesamt 40 % der Emissionen zurückzufahren – bezogen auf das Jahr 1990?

Antwort: Wohl JA – denn heute sind wir erst bei 28 %.

Ausgangspunkt:

Ansätze zur Bewertung und Darstellung der nationalen Emissionsentwicklung

Buchreihe Umweltbundesamt – Der Bericht erläutert die Ausgestaltung und Unterschiede dieser Ziele für den Zeitraum 2013 – 2020 –

Dazu:

Zum Weltumwelttag am 5. Juni zeigt das Umweltbundesamt (UBA) mit den „Daten zur Umwelt 2017“ eine Gesamtschau auf alle Umweltbereiche und plädiert für ein noch stärkeres Engagement Deutschlands für den Klimaschutz.
UBA

Anm.: mkv

Ein erster Schritt Richtung Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung was unseren eigenen Lebensstil betrifft wäre, das Wort KLIMAWANDEL zu streichen und durch das Wort KLIMAKATASTROPHE zu ersetzen. Und zu erkennen, dass die ZEITEN DER GROSSEN SUFFS (SUVs) einfach vorbei sind. In Kopenhagen fahren 50 % der Bevölkerung mit dem Rad. Es gibt keine Ausreden mehr.

Dazu:

Die Chefin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger sagte dem SPIEGEL: “Im bisherigen Tempo können wir nicht weitermachen. Wenn wir unsere Ziele noch erreichen wollen, müssen wir auch über Maßnahmen nachdenken, die auf den ersten Blick unpopulär sind.”

Die Anleitung für den fälligen Politikwechsel

Futur Zwei – Zukunftsalmanach 2016/2017
fischerverlage.de

Dazu: Rezension

7. Mai 2017
Nachschlagewerk
Gutes Leben in der Stadt

Der Zukunftsalmanach von Harald Welzer und seinen Kollegen weist anhand von zahlreichen Beispielen Wege zu mehr Nachhaltigkeit.
Von Werner Hornung
SZ

Dazu:

Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie
Agenda 2030: „Sie ist ein Weltzukunftsvertrag. Deutschland hat sich gemeinsam mit allen UN-Mitgliedern verpflichtet, kraftvoll für eine nachhaltige Entwicklung einzutreten und die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) lud Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein, um über die Governance der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu diskutieren. Dabei gab es auch Kritik – junge Menschen würden zu wenig eingebunden, Wirtschaftswachstum gelte immer noch als Allheilmittel. Die wichtigsten Denkanstöße aus den Impulsvorträgen in der Zusammenfassung —> hier

Bundesplan der Nachhaltigkeit

Bundestag, 31.3.2017, 9 Uhr, TOP 34

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016
Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung
Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
Neuauflage 2016
Drucksache 18/10910

260 Seiten
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/109/1810910.pdf

Dazu:

Von 200 Talk-Shows befasste sich eine mit dem Klimawandel
https://www.freitag.de/autoren/marcob/talkshows-einseitig-und-verzerrend

Neue Bauern braucht das Land. Und neue Verbraucher

Wir Klimakiller, Artenvernichter, ja Tierquäler – Wir wissen, was wir tun. Aber kein Schwein kümmert sich darum

Weniger ist mehr. Genug. Genügsam. Und Bienen braucht das Land. Insekten. Vögel. Keine Dummköpfe, die den berühmten Ast absägen. Der homo oeconomicus hat ausgedient, wie das Auto in den Innenstädten. Das Maß des Menschen ist der Fuß. Auch das Rad.
mkv

Dazu:

http://www.zeit.de/2017/09/landwirtschaft-industrialisierung-revolution-oekobau

Dazu:

Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln
Harald Lesch

Ammoniak
http://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/ammoniak

It´s the Bicycle, Stupid!

https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-solidaritaet-und-frischauf-offenbach

Aufruf zur Demo in Regensburg

BUND NATURSCHUTZ: Schlämmteiche in Gefahr
Wir haben eine Demonstration für den 25.02.2017 angemeldet / ab 14 Uhr / Treffpunkt: Kremser Straße 19.

Alle Infos
https://regensburg.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/schlaemmteiche-in-gefahr-demonstration-am-2522017-14-uhr-geplant.html

Europa - eine Republik?

It´s the Republic, Stupid!

Dem EU-Grundsatz der Subsidiarität folgend, wäre der nächste Schritt BOTTOM-UP die Regionalisierung hin zu einer europäischen Republik, in welcher der Zusammenhalt der Menschen aus der Tiefe, der Nähe, ähnlichen Sitten und Gebräuchen, der kreativen Kultur des Respekts und der gegenseitgen Anerkennung und der Neugier wüchse – erhellt durch die Briefe von Käpt’n Visi O’När, auf dem Weg zu den “Inseln der Nachhaltigkeit”.

Mal ehrlich: So schwer wäre das nicht. Was die EU-Bürger, schon immer vereint in ihren Regionen, bräuchten, wären

1. gelebte Rahmen-Bedingungen einer nachhaltigen Ent-Wicklung, welche die Offenlegung von Wegen zum Schutz und Förderung von Natur und Mensch zum immer-währenden Ziel hätten und

2. Führungspersonen auf allen politischen Ebenen, die vor ihrer Wahl auf die internationalen Gesetze der Nachhaltigkeit einzuschwören sind und

3. Journalisten und Verlage, welche die Erfolge (statt Tod und Terror einer fehlgeschlagenen Politik) einer solchen Entwicklung als good practise-Beispiele auf ihre Titelseiten platzierten und

4. die unverzügliche Abschaffung der “Kultur der Angst”, wie sie beispielhaft durch die Hartz-IV-Gesetze verkörpert wird.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Plus die Erkenntnis, dass eine solche humane Entwicklung, die die Tragfähigkeit des Planeten stets im Auge hat, ein Generationen-Projekt wäre, was freilich nicht mit dem Quartals-Denken des homo oeconomicus zu “schaffen” ist.

Wie schrieb Frau Guérot?
“Bauen wir Europa neu, damit sich die Geschichte der Nationalismen nicht wiederholt. Damit Europa in der Welt von morgen nicht untergeht, sondern zur Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion wird.”
mkv

Dazu:

Warum Europa eine Republik werden muss
Brief aus der Zukunft von Visi O’När

In den Inseln der Nachhaltigkeit stoßen Sie kapitelweise auf Käpt´n Visi O´när, der das Studium des anspruchsvollen Buches (2001) charmant auflockert und dessen Aussagen wohl stets aktuell bleiben.

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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