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Freiheit und Corona: Die Panik der liberalen Geister

Freiheit! Die verlangen Kritiker der Corona-Maßnahmen zurück. Der Preis wären Tote. Und die Pandemie ist nur eine Vorbotin kommender Krisen. Über die Zukunft der Freiheit
Von Thomas Assheuer

Lesen Sie diesen Beitrag in der ZEIT – als Ausgangpunkt für das Nachfolgende.

Dazu:

Kirsten Thonicke
Stellvertretende Leiterin der Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK):

Klimawandel:
“Der Amazonas-Regenwald ist gefährdet wie nie”
Stirbt der Amazonas, wären die Klimafolgen global spürbar. Noch wehrt er sich raffiniert, sagt die Geoökologin Kirsten Thonicke. Doch vor Menschen schützt das nicht.
ZEIT

Papier, Söder und Kubicki

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Der vormalige Präsident des BVerfG erinnert daran:

“Jede konkrete Massnahme muss nachweisbar geeignet, erforderlich und angemessen sein, um die Verbreitung des Infektionsgeschehens zu verhindern.”

Er macht deutlich:
“Das Infektionsschutzgesetz ist für ein regional sowie personell begrenztes Infektionsgeschehen ausgelegt. Gegen Erkrankte und krankheits- oder ansteckungsverdächtige Personen können so Massnahmen ergriffen werden. Wir haben es aber bei der Corona-Pandemie mit einem viel umfassenderen Geschehen zu tun. Vom Lockdown war die gesamte Bevölkerung betroffen. Betriebe mussten schliessen. Aus Gründen des Gemeinwohls und nicht, weil die Inhaber konkret ansteckungsverdächtig gewesen wären, wurde ihnen dieses Sonderopfer abverlangt. Das Infektionsschutzgesetz ist für solche flächendeckenden Lockdown-Regelungen gar nicht ausgelegt.”

Und er erteilt dem Zahlenspiel 35/50/100 ein klare Absage, wenn er ausführt:
“Die Risikogebiete werden nach bestimmten Zahlen festgelegt – ob es 35 oder 50 Fälle an Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gegeben habe. Wer aber hat diese Zahlen festgelegt? Das sind politische Zahlen, zum Teil ausgerichtet auf die Kapazitäten der Gesundheitsämter. Da frage ich mich: Sind die Kapazitäten überall gleich, so dass man für das ganze Bundesgebiet dieselben Grenzen anwendet und daran die Freiheitsbeschränkungen knüpft? Müsste man nicht vorrangig bestrebt sein, die Kapazitäten der Gesundheitsämter zu erhöhen, um die Infektionsketten zurückzuverfolgen?”

NZZ

Critics Say What's Clear Is President 'Knowingly Exposed People' to Covid-19

CD

“Common Dreams is a daily, glorious taste of what the dominant media could be if it was shaped by our common dreams of justice and peace.” – Naomi Klein, The Shock Doctrine

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https://www.commondreams.org/about-us

Dazu:

Zeit bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus

Eine Studie modelliert, dass 24,7 Tage vom Symptombeginn an vergehen, bis im Krankenhaus behandelte Patienten entlassen werden können [27] Das RKI nimmt an, dass Patienten, die nicht auf Intensivstationen behandelt werden müssen, circa 14 Tage im Krankenhaus verbleiben bis sie gesund entlassen werden können [5]; zusammen mit der vom RKI angenommenen Zeit von Symptombeginn bis Hospitalisierung von vier Tagen, macht das 18 Tage vom Auftreten erster Symptome bis Krankenhausentlassung (Korrektur zu einer vorangegangen Version; Anm. d. Red.) Kenntnis dieses langen Zeitraums, in dem noch nicht klar ist, welchen Ausgang die Erkrankung nehmen wird, ist zur Berechnung der Schwere/Fallsterblichkeit enorm wichtig Folgende Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Patient als genesen aus dem Krankenhaus entlassen werden kann [22]: Seit mindestens 48 Stunden symptomfreiZwei negative PCR-Tests im Abstand von 24 Stunden aus RachenprobenStabile, auf dem Weg der Besserung befindliche Fälle können in Deutschland auch in die häusliche Isolation entlassen werden, dort verbleiben sie wiederum 14 Tage Daten aus China legen nahe, dass schwere bis kritische Fälle nach insgesamt drei bis sechs Wochen ab Symptombeginn vollständig genesen sind [19]

https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/verlauf-von-covid-19-und-kritische-abschnitte-der-infektion/

Millionen-Elend

Es ist der Neoliberalismus, Dummkopf!

Warum bleibt “das Elend der Millionen Hartz-IV-Opfer, der Millionen prekär Beschäftigten und der Millionen Armutsrentner alleine in Deutschland (und im Rest der EU gibt es noch viel mehr Millionen Opfer der deutschen Wahnsinnspolitik)” vom Mainstream unbehandelt? Weil ein Großteil der Medien selbst vom Neoliberalismus infiziert ist. Weil diese Medien die Ausgegrenzten aus den Augen verloren haben. Und seit Jahrzehnten den Eindruck erwecken, vor allem die Interessen der Besitzenden, auch ihrer Eigner, im Blick zu haben.

Dazu:

NDS
(Anmerkung)

Dazu:

Falsche Antworten auf soziale Frage
25.09.2020

Die jetzige Wirtschaftsordnung ist nicht in der Lage, Probleme der Zukunft zu lösen, sagt Oskar Lafontaine. Er hält den Kurs der SPD für wenig glaub­würdig, die Grünen für wenig grün und den „progressiven Neoliberalismus” für eine Fehlentwicklung. Der Oppositionsführer im Saarland fordert von der Landes­regierung, im Wettbewerb auf Projekte zu setzen, „die andere noch nicht gemacht haben”.
magazin-forum

Dazu:
Commons
https://www.boell.de/sites/default/files/2012-04-buch-2012-04-buch-commons.pdf

Alarmismus

Zur Berichterstattung die C-Pandemie betreffend

“Einflussreiche und reichweitenstarke Medien wie die Nachrichtenformate von ARD und ZDF oder der SPIEGEL „glänzen“ sogar durch eine besonders kompromisslose alarmistische Linie …”
Jens Berger, NDS mit Hinweis auf das FR-Angebot zur Führung eines Dialoges

„Chronik einer angekündigten Krise – Wie ein Virus die Welt verändern konnte“

von Paul Schreyer
buchkomplizen.de

Zur Website des Autors

Die Wahrheits-Findung als Aufgabe der Presse

Wie mit dem Totschlagsargument der Verschwörungsideologie fällige Diskussionen in der Gesellschaft unterbunden werden, was den Bestand der Demokratie gefährdet.

Dazu:

Corona und die Wahrheit
NDS

Dazu:

Buchempfehlung
Ulrich Mies (Hg.)
MEGA-MANIPULATION
Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie
Westend-Verlag

Insbesondere darin:

Die Satire von Caitlin Johnstone:
“Was ehrbare Bürger und was verrückte Verschwörungstheoretiker glauben” (Seite 66-69)

und

“Gehirnverschmutzung im Zeitalter der Gegenaufklärung”
von Ullrich Mies (Seite 73-86)

und

“Narrative, Diskurskollaps und Neusprech”
von Ullrich Mies (Seite 294-306)

Auf Seite 305 findet sich ein Zitat von Gustave Le Bon:
“Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”

Autor Mies schließt dieses Kapitel mit den Sätzen:
“Wer sich jenseits der Mainstream-Medien informiert, verweigert den Herrschaftsinterpreten meist die Gefolgschaft. Er hat den Widerspruch zu den einzig möglichen ´Wahrheiten`der Torhüter der Macht durchschaut. Und immer mehr Menschen merken nicht nur, dass die Welt aus den Fugen geraten ist, sondern schauen auf die Verursacher in den Zentren der Macht. Darum nimmt auch die Schärfe der Auseinandersetzung zwischen Mediengläubigen und ihren Kritikern zu. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Deutschland in zahllose, sich bekämpfende Lager zerfallen ist, die in geistigen Schützengräben liegen. Dabei sind Verfassungsstaat und Demokratie längst unter die Herrschafts-Räder gekommen.”

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Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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