Hartz IV als strukturelle Gewalt?


Man lese die Definition von Johan Galtung. “Hier tritt niemand in Erscheinung, der einem anderen direkt Schaden zufügen könnte. Die Gewalt ist in das System eingebaut und äußert sich in ungleichen Machtverhältnissen und folglich in ungleichen Lebenschancen.”

Dazu:
Der Friedensforscher Galtung im Deutschlandradio zum Tag der Gewaltlosigkeit.

Dazu:

Das große Opfern
Hartz IV und sein Sanktionsrepertoire, das der teils willkürlichen Auslegung von Kommunen und Sachbearbeitern unterordnet ist, hat eine Front geschaffen. An dieser Front gibt es Opfer verschiedener Provenienz. Meist sind es stumme Opfer, die keiner körperlichen Gewalt ausgesetzt werden, sondern der finanziellen Garotte, die langsam aber sicher die Atemwege zuschnürt. Und manchmal sind es Opfer in fortissimo, was heißt: nicht sie sind laut, sondern der Rummel um sie, um die körperlichen Übergriffe an ihnen. Wie sich letzte Woche zeigte, können diese Übergriffe auch tödlich sein.
AD SINISTRAM
http://www.nachdenkseiten.de/?p=14588#h09

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