Gustl Mollaths WA-Verfahren - 7. Juli 14


Das Verfahren wird bereits mit Merkwürdigkeiten beginnen. Die Rechtmäßigkeit der richterlichen Verfügung, bereits jetzt eine Begutachtung des WA-Klägers zu veranlassen, ist zu bezweifeln.

Wer die aufklärende Arbeit der Verteidigung und diverser sachkompetenter Blogs (z.B. der Oberstaatsanwältin i.R. Wolff) verfolgte, kann ohne weiteres festhalten:

Die (zur Begutachtung führende) Gemeingefährlich eines Täters kann regelmäßig nicht aus einer internen familienrechtlichen Sache (Scheidung, Trennung, Streitigkeiten etc.) abgeleitet werden.

Der vorgebliche Tatkomplex der “Reifenstecherei” wurde in der Vergangenheit als in jeder Hinsicht unhaltbar erhellt; es fehlt bereits an Straftatbestände ausfüllenden bewiesenen Tatsachen.

D.h. m.E. erweist sich die anfängliche Beauftragung des Gutachters jedenfalls derzeit als nicht veranlasst ist; sie stigmatisiert Gustl Mollath ohne Not.

mkv

Dazu:

BR-Sendung Kontrovers vom 2.7.14

Dazu:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/Psychiatrieundzwangseinweisung100.html

Ihr Kommentar

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

Inhalt

Links

RSS Feeds

Suche